Bundeskartellamt: Weitere Bußgelder gegen mehrere Brauereien folgen

Die ersten Bußgelder in Gesamthöhe von 106,5 Millionen Euro hat das Bundeskartellamt wegen der illegalen Preisabsprachen gegen fünf deutsche Brauereien bereits erhoben. Eine Ende ist aber noch lange nicht in Sicht. Wie die „FAZ“ berichtet, sollen noch im ersten Quartal weitere Geldbußen verhängt werden.

Demnach solle es dann vier Regionalbrauereien sowie zwei große Konzerne – offenbar Carlsberg und die Radeberger Gruppe – treffen. Die Summe der Bußgelder würde „ganz erheblich“ steigen, so der Präsident des Bundeskartellamtes, Andreas Mundt, in der FAZ. Weiter sagte er dort: „Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich Brauereien nach diesem Verfahren noch einmal in Absprachen wagen werden.“

Von den bereits verhängten Bußgeldern in Gesamthöhe von 106,5 Millionen Euro waren Bitburger, Krombacher, Veltins, Warsteiner sowie die Privatbrauerei Barre betroffen. Ausgelöst wurde das gesamte Verfahren durch Anheuser-Busch: Der Brauerei-Riese hatte Informationen an das Kartellamt weitergegeben. Als Kronzeuge drohen AB InBev daher selbst keine Strafen.

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