Nach Radeberger: Auch Carlsberg wehrt sich gegen Geldbuße

Gestern hat das Bundeskartellamt das Verfahren um die illegalen Bier-Preisabsprachen gegen insgesamt elf Unternehmen, den Brauereiverband NRW und 14 persönlich Verantwortliche mit einer weiteren Geldbuße in Höhe von 231,2 Millionen Euro abgeschlossen.

Der Großteil dieser Strafe entfällt dabei auf die Radeberger-Gruppe sowie Carlsberg. Nachdem Radeberger gestern bereits Stellung zu dem Urteil genommen hatte, weist nun auch Carlsberg die Vorwürfe zurück (Quelle: Carlsberg Deutschland GmbH):

„Im Zusammenhang mit dem Kartellverfahren gegen deutsche Brauereien wurde in einer Pressemeldung des Bundeskartellamts auch Carlsberg Deutschland genannt. Das Bundeskartellamt verhängt gegen Carlsberg Deutschland ein Bußgeld in Höhe von 62 Millionen Euro für angeblich illegale Preisabsprachen im Jahr 2007.

Wir bestreiten die Vorwürfe mit Nachdruck und stimmen mit der Entscheidung des Bundeskartellamts nicht überein, weshalb wir gegen den Bußgeldbescheid beim hierfür zuständigen Gericht Einspruch einlegen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir aufgrund des laufenden Verfahrens nicht näher zu dem Fall Stellung nehmen.“

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