Interview: acáo – natürlich fliegt besser

„Schon mal darüber nachgedacht, dass Kaffee nicht erfrischt, Limo nicht belebt und Energy-Drinks zu ungesund sind?“ heißt es bei acáo. Vier Jungs haben es sich also zur Aufgabe gemacht, all diese Dinge – Erfrischung, Belebung und Gesundheit – in einem Getränk zu vereinen. Das Ergebnis: ein Smart Drink. acáo wird aus besten Rohstoffen und nach bio-zertifierter Rezeptur hergestellt. Angefangen mit nur 25.000 Dosen, hat sich die Produktion mittlerweile vervierfacht – acáo hat absolutes Trendpotenzial!

Michael Noven, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter bei acáo, stand uns Rede und Antwort rund um den Drink.

Das wichtigste zuerts: Was ist acáo denn für ein Getränk?
Michael Noven: Hey, wir sind ein Smart Drink. Das bedeutet, wir sind erfrischend wie eine Limonade, belebend wie eine Tasse Kaffee und – sehr wichtig – wir sind nicht zu süß.

Wie muss man sich den Geschmack vorstellen?
Michael Noven: acáo schmeckt fruchtig-herb, leicht und nicht aufdringlich. Wir haben nur Früchte in Bioqualität für unser Getränk verwendet. Quitten, Zitrusfrüchte, Sanddorn und ein wenig Ingwer. Die süße stammt bei uns aus der Agave.  Somit kommen wir mit acáo auf schlanke 17 kcal / 100 ml. Unsere belebende Wirkung erhalten wir aus getrockneten und gemahlenen Guaranabeeren.  Diese südamerikanischen Beeren entwickeln ein natürliches Koffein – vergleichbar mit einer Tasse Kaffee. Ganz getreu unserem Motto: „Was hier drin ist , ist kein Mist. Und was Mist ist, ist hier nicht drin“.

Welche Story steckt hinter acáo? Wie kamen Sie zu der Idee, ein solches Getränk zu entwickeln und wie sah die Umsetzung aus?
Michael Noven: Nunja, wir stecken ja noch alle mitten im Studium. Dort hatten wir einfach irgendwann  die Schnauze voll von diesen ganzen pappsüßen Energydrinks. Wir haben nach Alternativen gesucht – keine richtigen gefunden und haben uns dann selbst dran gesetzt. Zudem schaut man sich unsere Studienrichtungen an, blieb uns ja nichts anderes übrig als ein neues Getränk zu entwickeln: Florens studiert BWL und Philosophie, Chris J. ist Bauingenieur, ich selbst studiere Jura und Chris R. wird Architekt (auf dem Foto von links nach rechts). Somit waren es für alle die gleichen Startbedingungen – nämlich bei Null.

Wir haben lange selbst gemischt und viel ausprobiert. Als wir dann wussten, wie unser Geschmack später sein soll, ging die Arbeit erst richtig los. Produktentwickler, Rohstofflieferanten, Abfüller, Logistik, Qualitätssicherung – all dies mussten wir sicherstellen. Bei einer Anfangsproduktion von 25.000 Dosen war dies allerdings nicht einfach. Für solch kleine Mengen liefert normal kein Hersteller Rohstoffe, geschweige denn wirft ein Abfüller seine Anlagen an. Wir haben jedoch viele tolle Menschen auf dem Weg kennengelernt und es letztendlich geschafft. Die ersten Dosen haben wir noch händisch etikettiert. Ca. 2 Monate später – dank des positiven Feedbacks unserer Kunden – konnten wir dann in die nächste Charge gehen. Nun füllten wir ca. 200.000 Dosen und endlich konnten wir Sie bedrucken.

Woher kommt der Name „acáo“ und was bedeutet er?
Michael Noven: „acáo“ ist phonetisch angelehnt an den Macaw-Papagei. Dieser gilt als einer der intelligentesten und warmherzigsten Vögel. Er versteht Ansätze von Physik und ist ein cleveres Kerlchen. Große schwere Tiere passen nicht zu uns, denn wir tragen keine schwere Last wie Zucker oder Zusatzstoffe mit uns herum. Wenn wir an acáo denken kommen uns Attribute wie Leichtigkeit, Frische und Natürlichkeit in den Sinn. Diese spiegeln sich in unserem ganzen Design sowie in der Wort-/Bildmarke optimal wieder. Warum ist unser Slogen ,“natürlich fliegt besser“? Ganz einfach: Es gibt nichts, was besser fliegen kann als ein Vogel – und das von Natur aus.

Und an welche Zielgruppe / Locations richten Sie sich mit dem Getränk?
Michael Noven: „Ich trinke keine aufgelösten Gummibärchen, das ist etwas für die Jugend – aber das hier ist nicht so süß – sehr gut.“ Diese beschreibende Aussage hören wir von einem typischen acáo-Kunden in 90% der Fälle. Wir suchen stets Locations, welche mit uns die gleichen Werte teilen. Vor allem diejenigen, welche immer einen Schritt mehr machen, als es nötig wäre, um ihre Gäste glücklich zu machen. 

Somit fühlen wir uns in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie sehr wohl. In einigen Kempinski, Maritim und anderen tollen Hotels kommt acáo sehr gut an – beispielsweise bei den Tagungsgästen. Es ist eine tolle Alternative zu dem standartmäßigen Repertoire von Apfelsaft, Wasser, Cola und Kaffee. Sobald es warm ist, sieht man auf vielen Sonnenterrassen unsere weiße Dose mit einem grünen Strohhalm auf den Tischen stehen, während die Gäste Ihren Mittagssnack zu sich nehmen.

Auch sind wir sehr glücklich über unsere Platzierung bei Marché. Sie teilen unsere Werte und sorgen dafür, dass man auch auf seiner Fahrt durch Deutschland immer eine frische Dose acáo erhält. Das dritte Feld, in welchem wir immer mehr Fuß fassen, ist der Bereich der Betriebsgastronomie. Mittlerweile wird auch dort oft gesund und kalorienbewusst gekocht, jedoch stehen im Getränkeregal immer noch „Burger und Pommes“-Getränke. Dies wollen wir ändern. Die Mitarbeiter beispielsweise bei Nike, Sky oder Samsung können sich nun dank acáo natürlich erfrischen und fallen nach dem Lunch nicht in das altbekannte und gehasste Mittagsloch.

Über welche Distributionswege wird acáo vermarktet?
Michael Noven: Wir vertreiben acáo direkt. Zurzeit vornehmlich im B2B-Geschäft. Für unsere B2C-Kunden sind wir seit einigen Wochen auch in allen Scheck-In-Centern der EDEKA, z.B. in Baden-Baden, Mannheim, Karlsruhe oder Frankfurt, erhältlich. Wir sind Logistisch sehr gut aufgestellt und liefern im Regelfall deutschlandweit innerhalb von 24 Stunden. Auf unserer Website www.acao-drink.de findet man dazu alle notwendigen Informationen.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie bei der Vermarktung des Produkts? Was machen Sie im Bereich Social Media?
Michael Noven: Wir sind keine Fans davon, unser Produkt einfach in Fußgängerzonen oder Universitäten in Massen zu verteilen. Dafür verfügen wir nicht über die Mittel und sehen darin auch wenig Effekt. Wir suchen uns, genau wie bei unseren Wiederverkäufern, Veranstaltungen, welche unser Produkt wertschätzen. Wir waren z.B. Partner der New Years Conferenz – Campus for Finanz der WHU oder des EBS Symposiums. Gerade waren wir auf der Fashion Week unterwegs und dort Partner einiger toller Veranstaltungen. Im Bereich Print haben wir ebenfalls einige Hochwertige Magazine, welche über uns Berichtet haben, unter Anderem die „Lust auf Gut“. Vor ein paar Monaten hat auch RTL bei uns angeklopft und einen kleinen Beitrag über unser Start-Up gedreht. Auf unserer Website oder auf unserer Facebookseite www.facebook.com/acao.drink kann man sich diesen Beitrag jederzeit ansehen und wird ständig auf dem neusten Stand gehalten.

Gibt es eine Agentur, die Sie bei der Arbeit unterstützt?
Michael Noven: Da wir noch alle Studenten sind und keine große Firma hinter uns steht, haben wir natürlich nur ein kleines Budget. Wir können uns teure Agenturen also schlichtweg nicht leisten. Somit heißt es für uns: selbst machen und zur not über Nacht lernen, wie das ein oder andere Programm funktioniert – sei es vom Design- bis hin zum Buchhaltungsprogramm. Wir haben im letzten Jahr viele tolle Menschen kennengelernt, welche uns wertvolle Tipps geben und aus Ihren Erfahrungen berichten. Im Bereich der Agenturen dürfen wir manchmal bei Eigler und Hemann in Frankfurt vorbeischauen. Sie schauen dann manchmal kritisch über unsere Vorschläge, zeigen uns den ein oder anderen Kniff und schicken uns mit einer menge Hausaufgaben wieder auf den Heimweg. Zudem haben wir ein kleines tolles Team aus engagierten Studenten um uns herum. Ohne diese ganze Unterstützung könnten wir viel nicht machen. Danke an dieser Stelle.

Wie bei jedem anderen Getränk auch, stellt sich die Frage nach der Mixbarkeit: Schmeckt acáo auch in Kombination mit anderen Getränken?
Michael Noven: acáo haben wir entwickelt, um es pur zu trinken. Es funktioniert aber auch hervorragend als acáo Spritz. 50:50 acáo mit Prosecco, ein Schuss Holunderlikör und ein paar Blätter frische Minze. Die Damen lieben es! Für die Männer ist mein Favorit acáo mit Gin und Gurke. 1/3 Gin 2/3 acáo und ein paar Scheiben frische Gurke dazu. Wir probieren natürlich ständig aus und geben auch immer mal den ein oder anderen Mischvorschlag auf unser Facebookseite bekannt.

Wie geht’s nun weiter? Haben Sie schon Ideen für die Zukunft?
Michael Noven: Der Frühling steht bald vor der Tür und nun liegt es an uns, dafür zu sogen, dass jeden Tag ein paar Menschen mehr acáo probieren und etwas damit verbinden. Wir haben uns ja entschieden, selbstständig zu werden. Das heißt für uns nun selbst und ständig arbeiten. Wir könnten uns aber nichts Schöneres vorstellen und freuen uns riesig auf 2014 und die Menschen, die wir dabei kennenlernen werden.

acao-drink.de | facebook.com/acao.drink

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen acáo weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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