Baden-Württembergischer Brauerbund Gläser

Der 4. Baden-Württembergische Brauertag hat sein Versprechen gehalten

Der 4. Baden-Württembergische Brauertag versprach im Vorfeld neue Impulse, spannende Vorträge und einen aufschlussreichen Austausch mit Kollegen. Unter dem Motto: „Der Kunde 4.0 – Die Brauwirtschaft im Zeitalter der Digitalisierung“ setzte der Baden- Württembergische Brauerbund e.V. (BWB) am 5. Oktober 2016 bereits zum vierten Mal ein klares Ausrufezeichen. Über 70 Vertreter der Baden-Württembergischen Brauwirtschaft begrüßten BWB-Präsident, Matthias Schürer und BWB-Geschäftsführer, Hans-Walter Janitz, im bereits lieb gewonnenen Restaurant „87“ in Stuttgart Bad-Cannstatt.

In seiner Begrüßungsrede stellte BWB-Präsident Schürer klar, dass sich hinter dem Kunde 4.0 nichts anderes als ein Mensch verbirgt „Ein Mensch mit Gefühlen, Geschmäckern und Bedürfnissen, über die er sich selbst manchmal nicht so richtig klar ist. Ein Mensch, dem Bier schmeckt oder auch nicht. Es ist deshalb an der Zeit, den Menschen zu helfen, die für sie richtigen Sorten zu finden“, so Schürer. Es sei Aufgabe der Brauer diese Sorten mit gutem Geschmack zu kreieren und des Marketings sowie Vertriebs hier Aufklärung und Nachfrage zu schaffen, betonte Schürer. Das Ziel müsse die Schließung der durch die Digitalisierung entstandenen Vertrauensund Informationslücken sein – beginnend bei den eigenen Mitarbeitern. Der Brauerbund-Präsident war sich jedoch sicher, dass Brauereien voneinander lernen können, welcher Weg hierbei der konsequent erfolgreichere sei.

Zum ersten Mal beim Brauertag anwesend war der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Peter Hauk. In seiner Grußwortrede lobte er das geschmackvolle und qualitativ hochwertige Bier, welches die Badener und die Schwaben auf Lager haben. „Baden-Württemberg ist mit seinen Braustätten so facettenreich wie selten zuvor und erlebt gerade eine wahre Renaissance des Bieres und des Brauens“, schwärmte Hauk. Dass hier „einfach besser Bier“ hergestellt werde, bewiese auch die Tatsache, dass die hiesigen Brauer für ihr hochwertiges Bier proportional die meisten Goldmedaillen von der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft erhalten. „Dies ist eine Bestätigung und Ansporn für den eingeschlagenen Weg der regionalen Vielfalt und höchster Qualitätsansprüche“, so der Minister weiter. Peter Hauk gab augenzwinkernd zu: Bier sei gut gegen den Durst. „Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. In erster Linie ist Bier Genuss, Kult und Kultur. Und mit mehr als 1000 Inhaltsstoffen ist es auch noch gesund! Auch wenn – passend zum Thema „Der Kunde 4.0“ das Brauen digital wird. Das Trinken bleibt analog, denn bei uns gibt’s einfach besseres Bier“, sprach Hauk und verließ unter Beifall die Bühne.

Es folgten fesselnde und beeindruckende Vorträge von Stephan Birle (Lehrstuhl für Brau- und Getränketechnologie der Technischen Universität München), Lars Roisch (Managing Director der Hamburger POS-Agentur Stein Promotions), René Massatti (Speaker und Dozent für Social Media Marketing an der Wirtschaftsuniversität Wien) sowie Peter Blähser (Kommunikationsfachmann und der Verfasser der Kolumne „Bierwerbung – mal so, mal so“ in der Brauindustrie).

Neben den Vorträgen durfte der Biergenuss natürlich nicht zu kurz kommen. Mit „Probier mal, Kollege“ lies der Baden-Württembergische Brauerbund wieder die neusten Bierkreationen der im Ländle ansässigen Brauern verköstigen. Mit dabei waren acht Brauereien. Unter Ihnen auch der frisch gekürte dreifache Weltmeister des „World Beer Awards“: Hoepfners Hefe-Weizen. Die Pausen boten den Gästen bei „Probier mal, Kollege“ ausreichend Raum für einen entspannten, lockeren und kollegialen Austausch.

Gesellig klang der 4. Baden-Württembergische Brauertag im Dinkelacker-Festzelt auf dem 171. Cannstatter Volksfest aus. Die Veranstaltungscrew aus Stuttgart freut sich schon jetzt auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr beim Brauertag Nr. 5.

Quelle/Bildquelle: Baden-Württembergischer Brauerbund e.V. | einfach-besser-bier.de

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