Teaser Brick Gin

Vorgestellt: Brick Gin – auf das Wesentliche reduziert

„Straight Organic Distilled Dry Gin“ steht auf der Flasche des neuen Brick Gin. Verwendet werden lediglich drei Zutaten für die Herstellung: Wacholder, Zitrone und Kubebenpfeffer, der auch für die trübe Färbung der Spirituose sorgt. Das Ganze ist natürlich bio-zertifiziert. Brick Gin soll damit nicht der x-te Gin nur für die ohnehin prall gefüllten Rückbuffets der Bars sein, sondern eine neue unabhängige Alternative im Pouring-Segment bieten. Sowohl bei den Zutaten als auch beim Design ist man bewusst einfach geblieben: Reduktion aufs Wesentliche gepaart mit hoher Qualität.

Benjamin Trommler, einer der Gründer und Geschäftsführer von Brick Gin, erzählt im Interview mit about-drinks, was das Besondere an dem Gin ist, wie die Idee dazu entstand und mit wem man bei der Herstellung zusammenarbeitet.

Beschreiben Sie Brick Gin in einem Satz!
Benjamin Trommler: Brick Gin ist ein aufs Wesentliche reduzierter Pouring Gin, mit nur drei Zutaten und zertifizierter BIO-Qualität, zu einem einzigartigen Preisleistungsverhältnis.

Gin gibt es, wohin man auch schaut. Warum noch ein Gin?
Benjamin Trommler: Mein Partner Sascha Hagemann und ich hatten im vergangenen Jahr die Idee. Uns ist aufgefallen, dass im ganzen Gin-Hype ein Thema völlig außer Acht gelassen wird: das Pouring-Segment. Der Gedanke hat uns im Tagesgeschäft verfolgt und wir konnten einfach keine interessante und authentische Alternative zu den klassischen Konzernprodukten finden. Wir kennen den Markt, haben Erfahrungen durch unsere Marke Partisan Vodka und lieben Marken, aber für uns als Unternehmer war es schon immer wichtig, keine Trendprodukte zu erschaffen. Ein Trend geht oft so schnell, wie er gekommen ist. Wir möchten unsere Marken gesund und nachhaltig aufbauen.

Und warum sind Sie der Meinung, dass sich Brick Gin durchsetzen wird? Was unterscheidet ihn von anderen Gins?
Benjamin Trommler: Das Gin-Angebot und die Geschmacksvielfalt sind in der Tat unglaublich. Es gibt sehr viele tolle Marken, angefangen beim deutschen Pionier „The Duke“ aus München. Natürlich gibt es auch ein paar unnötige, aber grundsätzlich schätze und respektiere ich immer das Unternehmertun!

Aber Brick Gin allerdings – daher auch der Name – geht zurück zum Ursprung und ist ein „Arbeits-Gin“. Wir möchten keine neue Geschichte erzählen und nur in den Rückbuffets dieser Welt landen und nur die Gin-Auswahl bereichern. Mit Brick soll gearbeitet und auch gefeiert werden! Da spielt der Preis natürlich eine Rolle. Selbstverständlich ist Brick Gin nicht vergleichbar mit irgendwelchen Hausmarken und Billigfusel. Aber die Kombination aus bester Qualität, perfekt ausbalanciertem Geschmack und authentischer Marke zu unschlagbarem Preis machen genau den Unterschied.

Daher auch das ganz puristische Design des Etiketts?
Benjamin Trommler: Sehr richtig, denn alles andere wäre unpassend und nicht unsere Handschrift. Das Label ist zeitgemäß, eher übermorgen als vorgestern. Ein Label ist ein Ersteindruck und es muss die Philosophie, das Konzept und die Idee widerspiegeln. Mit dem Label und dieser Flaschenform ist alles gesagt.

Was ist alles drin in dem Produkt?
Benjamin Trommler: Natürlich Wacholder, Zitrone für die frische Note und Kubenbenpfeffer für den Charakter. Der Gin ist bio-zertifiziert, denn Qualität und Geschmack hatten oberste Priorität. Vor allem durch die Reduktion der Botanicals muss jede einzelne Zutat qualitativ hochwertig sein, denn keine kann sich in einer Übermenge verstecken. Unsere Rezeptur bringt alles auf den Punkt.

Woher kommt eigentlich die etwas trübe Färbung der Spirituose?
Benjamin Trommler: Grund dafür ist der Kubebenpfeffer. Dieser wurde als einziges nicht mit destilliert, sondern bewusst mazeriert. Kubebenpfeffer hat durch die Destillation neben der Farbe vor allem auch den so wichtigen Geschmack und Charakter verloren. Diese gold-braune Färbung ist ein Alleinstellungsmerkmal geworden und unterscheidet uns deutlich vom Fusel. Am Rande: Kubebenpfeffer ist übrigens Heilpflanze des Jahres 2016.

Hatten Sie bei der Entwicklung der Rezeptur Unterstützung und wenn ja, von wem?
Benjamin Trommler: Ja, wir haben uns Unterstützung von den Machern von Aqua Monaco geholt. Wir kennen uns schon sehr lange, arbeiten gut zusammen und schätzen uns. Daher haben wir Unterstützung bei unseren Freunden gesucht und bekommen. Darüber bin ich sehr dankbar. Sie sind Profis auf diesem Gebiet und haben durch ihre Eigenmarken sehr viel Erfahrung und Wissen mit Entwicklung und Produktion. Vor allem aber wollten wir, dass Brick im klassischen Gin-Tonic funktioniert. Die ersten geheimen Verkostungen mit ausgewählten Bartendern haben direkt den guten Riecher bestätigt.

Gibt es dann eine spezielle Trinkempfehlung, z.B. bevorzugtes Tonic?
Benjamin Trommler: Nein, denn unsere Zielsetzung war es, dass Brick mit jedem Tonic und Drink funktioniert.

Über welche Distributionswege wird Brick Gin vermarktet?
Benjamin Trommler: Wir haben den deutschen Vertrieb an die Other Guys GmbH abgegeben. Eine neugegründete Handelsagentur mit einmaligem Portfolio. Mit ihrer nationalen Aufstellung haben sie uns eine beeindruckende Markteinführung möglich gemacht. Das Ausland läuft direkt, d.h. ich kümmere mich persönlich darum.

Markteinführung war erst vor drei Monaten. Ist Brick denn schon im Ausland erhältlich?
Benjamin Trommler: Ja, wir hatten tatsächlich nicht nur in Deutschland einen erfolgreichen Start und haben bereits Distributeure in der Schweiz, Österreich, Holland, Belgien, Frankreich, Dänemark und starten noch diesen Monat in Italien.

Welche Kommunikationsmaßnahmen setzen Sie bei der Vermarktung ein? Was machen Sie speziell im Bereich Social Media?
Benjamin Trommler: Ich gebe Interviews und erzähle davon, dass es „endlich“ einen neuen Gin gibt. ;-)
Im Ernst: wir befinden uns noch mitten in der Markteinführung und sind dankbar über jedes Vertrauen und Unterstützung, denn es passiert tatsächlich extrem viel über Mund-zu-Mund-Propaganda. Selbstverständlich werden wir auch unser Marketing verstärken, aber grundsätzlich bauen wir immer auf professionellen und effizienten Vertrieb, auf unsere Partnerschaften mit dem Großhandel und der Gastronomie.

Aktuell kommt neben der 1-l-Flasche auch die 0,5-l-Flasche auf dem Markt. Wieso diese Gebindegröße?
Benjamin Trommler: Brick soll natürlich auch für Endkunden erhältlich sein, allerdings ist die Literware nur für die Gastronomie vorgesehen und geht nicht in den Einzelhandel. Frisch abgefüllt ist die 0,5er-Flasche, damit wir in ausgewählten Fachgeschäften und Kanälen erhältlich sind.

Wie sehen die weiteren Pläne in Sachen Brick Gin aus?
Benjamin Trommler: Grundsätzlich machen wir einen Schritt nach dem anderen und befinden uns noch mitten in der Markteinführung. Wir sind auch kein Konzern oder haben Investoren im Rücken. Daher müssen wir uns jeden Schritt selbst hart arbeiten. Ich hoffe erst einmal, dass wir weiterhin so gut vom Markt angenommen werden. Ich baue grundsätzlich auf die langfristige Zusammenarbeit mit unseren Vertriebspartnern. Obwohl Brick für Jedermann bzw. Endkunden erhältlich sein soll, sehe ich uns nicht in einem Großmarkt. Die Gastronomie und auch das Ausland bietet genug Wachstumspotenzial.

Brick Gin | brickgin.com | facebook.com/brickgin

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Benjamin Trommler für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Brick Gin weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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