Verband der Diplom Biersommeliers mit verstärkter Führungsspitze

Die Jahreshauptversammlung des Biersommelierverbands fand am vergangenen Wochenende bei Schneider Weisse in Kelheim statt. Knapp 230 Biersommeliers aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich und Tschechien folgten der Einladung des Vorstands. Auf dem Programm standen neben der fachlichen Weiterbildung am Freitag, die Mitgliederversammlung am Samstag mit Neuwahlen des Vorstands und ein genussorientiertes, beeindruckendes Rahmenprogramm in Sachen Bierkultur und Biervielfalt – organisiert vom Gastgeber Schneider Weisse. Trotz der umfangreichen Tagesordnungspunkte bot sich den Kollegen ausreichend Raum für den fachlichen Erfahrungsaustausch.

„Wir blicken in diesem Jahr auf eine sehr erfolgreiche Jahreshauptversammlung des Verbands bei Gastgeber Schneider Weisse zurück und konnten im Vergleich zum Vorjahr wieder mehr Mitglieder begrüßen. In unseren Augen ein deutliches Zeichen dafür, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist und wir auf die hundertprozentige Unterstützung der Basis zählen können. Wir sind sehr froh, dass die Mitgliederversammlung die Verstärkung des Vorstandteams um die Stelle der Pressesprecherin Sandra Ganzenmüller ohne Gegenstimme beschlossen hat und dass wir den offenen Posten des Kassenwarts mit Medea Tappeiner aus Südtirol einstimmig nachbesetzten konnten“, fasst Verbandspräsident Christoph Kämpf die Ergebnisse der Generalversammlung zusammen und fährt fort: „Wir stehen als kontinuierlich wachsender Verband vor spannenden Herausforderungen und können die anstehenden Aufgaben nun auf mehr Köpfe verteilen. Im Fokus des kommenden Jahres wird neben dem Ausbau des Serviceangebots für unsere Mitglieder und der weiteren Professionalisierung, in erster Linie die Schaffung neuer Strukturen für einen intensiveren Dialog der Mitglieder, auch zwischen den Jahreshauptversammlungen, stehen. Hierfür sind auf der Versammlung Sektionen eingeführt und durch Obmänner und -frauen, die den Sektionen vorstehen und regelmäßige, regionale Treffen veranstalten werden, besetzt worden. Zudem hat uns Bobo Widmann, Batzen Bräu Bozen, zum ersten Frühjahrstreffen Ende Mai 2015 nach Bozen eingeladen – eine weitere Zwischenstation bis zur nächsten Jahreshauptversammlung, um den kollegialen Austausch zu fördern.“

Auch Gastgeber Georg VI. Schneider war begeistert vom Zuspruch der Mitglieder für die gemeinsame Sache. Die Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH gilt als Vorreiter der Biersommelier-Bewegung und hat nicht nur im Außendienst Biersommeliers im Einsatz. „Es freut mich sehr, die Biersommelier-Bewegung wachsen zu sehen. Wir alle haben den Biermarkt nachhaltig verändert und darauf dürfen wir stolz sein. Wir stehen derzeit an der Schwelle zu großen Veränderungen, die wir als Biersommeliers begleiten dürfen. Das bedeutet aber auch eine große Verantwortung. Wir müssen den Konsumenten Orientierung geben, sie an die Hand nehmen und ein Stück in diese neue Bierwelt begleiten“, appelliert er in seiner Begrüßungsrede an die Anwesenden.

„Als Service für unsere Mitglieder setzen wir im Verband in erster Linie auf die neuen Medien. So finden Konsumenten wie auch Unternehmen und Agenturen auf der Website des Verbandes die weltweit einzige Biersommeliersuche vor. Durch die Eingabe der Postleitzahl kann nach dem passenden Kollegen in der Umgebung gesucht werden, die in ihrem Profil ihr Angebot hinterlegt haben. Damit schaffen wir nicht nur einen höheren Bekanntheitsgrad, sondern tragen die Begeisterung für Bierkultur und Biervielfalt noch besser in die Köpfen von Bierbegeisterten und –kennern hinein“, erklärt Klaus Artmann, verantwortlich für Marketing und digitale Strategie im Verband, die Ansätze im Bereich Kommunikation. Weiter gab Dr. Wolfgang Stempfl in der Generalversammlung einen Überblick, wie sich die Ausbildung in den vergangenen zehn Jahren entwickelt und welche Kreise die Bewegung gezogen hat. Mehr als 2.000 Biersommeliers weltweit wurden bisher bei Doemens in Gräfelfing sowie in Kiesbye’s BIERkulturHAUS in der Nähe von Salzburg oder in weiteren lizenzierten Ausbildungsorten geschult und die Nachfrage ist ungebremst. Nachwuchssorgen gibt es daher im Verband keine.

Im kommenden Jahr wird der Verband vom 16. bis 18. Oktober zu Gast sein im Mühlviertel. Unter der Federführung der Braucommune in Freistadt laden die drei Brauereien der Region die Biersommelier-Kollegen ein.

Über den Verband der Diplom Biersommeliers
Der in Österreich ansässige Verband der Diplom Biersommeliers wurde 2005 ins Leben gerufen. Mit derzeit über 700 Mitgliedern stellt sich der noch junge Verband bereits sehr schlagkräftig dar. Mehr als 2.000 Biersommeliers weltweit wurden bisher bei Doemens in Gräfelfing sowie in Kiesbye’s BIERkulturHAUS in der Nähe von Salzburg oder in weiteren lizenzierten Ausbildungsorten geschult. Die Mitglieder eint das gemeinsame Ziel, das Image der Bierkultur zu fördern und das Berufsbild des Biersommeliers in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Der Verband wird gelenkt von einem siebenköpfigen Vorstand, der in regelmäßigem Turnus von der Mitgliederversammlung gewählt wird. Neben der Website als zentralem Informationsinstrument mit einer Biersommeliers-Suche für Verbraucher, Unternehmen, Medien und Partner bietet der Verband auf jährlich stattfindenden Jahreshauptversammlungen sowie in regionalen Sektionstreffen die Struktur zum kollegialen Erfahrungsaustausch und mit Weiterbildungsmaßnahmen den Mitgliedern die Möglichkeit, ihr Wissen stets auf aktuellstem Stand zu halten. Für weitere Details klicken Sie bitte auf www.biersommelier.de.

Bildzeile: Neu gewählter Vorstand im Team (v.l.n.re.): Dr. Wolfgang Stempfl, Ausbildungsleiter, Marlene Freudenthaler, Schriftführerin, Christoph Kämpf, Präsident, Sandra Ganzenmüller, Pressesprecherin, Axel Kiesbye, stellvertretender Präsident, Klaus Artmann, Marketing und digitale Strategie, sowie Medea Tappeiner, Kassier (nicht im Bild).

Quelle: Verband der Diplom Biersommeliers

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