Teaser Kirsch Whisky

Kirsch Whisky: GlenAllachie und Eden Mill neu im „House of Whiskies“

Ein Sortiment mit über 3.000 verfügbaren Abfüllungen, die älteste derzeit erhältliche Flasche wurde dabei 1939 destilliert. Das Familienunternehmen Kirsch Whisky hat mit dem Fokus auf Single Malt Whisky eines der umfangreichsten Sortimente in Deutschland. 1976 von Dieter Kirsch gegründet, hat man sich schon früh auf den Import und Großhandel von Single Malt Scotch Whisky spezialisiert. Als mittlerweile Großhändler für hochwertige Spirituosen beliefert das „House of Whiskies“, bei dem Dieter Kirschs Sohn Christoph auch in der Geschäftsführung tätig ist, deutschlandweit Fachhändler, Fachgeschäfte und ausgewählte Gastronomen.

about-drinks sprach mit Christoph Kirsch (Geschäftsführer) und Maik Ahlers (PR / Marketing) über das Unternehmen Kirsch Whisky sowie die Marken GlenAllachie und Eden Mill.

Seit wann gibt es Kirsch Whisky?
Christoph Kirsch: Das Unternehmen wurde von meinem Vater Dieter Kirsch schon 1976 gegründet und entwickelte sich von einem Einzelhandelsgeschäft über einen Großhandel für Miniaturen hin zu einem Vollsortimenter im Bereich Spirituosen.

Auf welche Produkte haben Sie sich mit Kirsch Whisky spezialisiert?
Christoph Kirsch: Schon früh hat sich unser Unternehmen auf den Import und Großhandel von Single Malt Scotch Whisky spezialisiert. Mittlerweile zählt unser Sortiment zum umfangreichsten in Deutschland mit über 3.000 verfügbaren Abfüllungen, die älteste derzeit verfügbare Flasche wurde dabei 1939 destilliert. In den letzten Jahren hat sich aber auch vor allem unser Gin- und R(h)um-Portfolio stark vergrößert. Gerade im Rum-Bereich tut sich einiges zur Zeit und wir sind glücklich, eine klasse Auswahl an ungesüßten Rums wie Caroni, Hampden, Habitation Velier und Navy Island anbieten zu können.

Der Whisky-Markt in Deutschland erlebt ein Hoch, wie viel Potenzial steckt noch in ihm?
Christoph Kirsch: Der Whisky-Markt in Deutschland ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich stark gewachsen und profitiert nebst Gin bisher am meisten vom Premiumisierungs-Trend der Spirituosen. So ist der durchschnittliche Preis einer verkauften Flasche Whisky überproportional zum Konsum gestiegen, in erster Linie gestützt vom großen Wachstum beim Single Malt Whisky anstelle vom klassischen Blended Scotch.

Die Entwicklungen der letzten Jahre haben dabei nicht nur in Schottland, sondern auf der ganzen Welt zu einer Vielzahl an Neugründungen von Brennereien geführt. Zusätzlich investieren auch die großen Konzerne in einen Ausbau ihrer Kapazitäten, um die erwartete Nachfrage bedienen zu können. Schaut man sich die historische Entwicklung am Whisky-Markt an, war dies schon immer ein sehr zyklisches Geschäft und der nächste Abschwung folgt garantiert.

Mit Blick auf die derzeitigen Kapazitätsausweitungen und Vielzahl an neuen Produkten auf dem Markt erwarten wir, dass der Markt zunehmend gesättigt ist und nur qualitativ außerordentlich hochwertige Produkte noch überdurchschnittliches Wachstum erreichen werden.

Sie haben den schottischen GlenAllachie Whisky im Sortiment. Was ist besonders an ihm?
Maik Ahlers: Master Blender und Inhaber der Destillerie ist niemand anderes als Billy Walker – ehemaliger Master Blender und Mitbesitzer von GlenDronach, Benriach und Glenglassaugh. Nach dem Verkauf der drei Destillerien war für ihn klar, dass dies noch lange nicht das Ende seiner Whisky-Ära sein würde. Er erkannte sofort das Potenzial des GlenAllachie Whiskys – die Kaufentscheidung fiel hier nicht schwer. In der GlenAllachie-Brennerei wurde zuvor nur für die Blended-Whisky-Industrie produziert. Der GlenAllachie Whisky ist kein typischer Speysider, er ist ein besonders schwerer und fruchtiger Whisky. Allgemein gilt für Billy Walker: „no shortcut to quality“ – was bedeutet, dass man weder Konzernen noch irgendwelchen finanziellen Zielen gerecht werden muss und selbst entscheiden kann, wann der Whisky bereit ist, abgefüllt zu werden.

Wie wird der GlenAllachie Whisky hergestellt?
Maik Ahlers: Es wird schottische Concerto-Gerste sowie Quellwasser vom nahegelegenen Ben Rinnes zur Herstellung des GlenAllachie Whiskys verwendet. Im Grunde hat man in der Produktion nicht viel verändert, man hat diese nur verlangsamt. So wurde z.B. die Fermentationszeit auf durchschnittlich 120 Stunden verlängert und es wird langsamer gebrannt mit dem Ergebnis, dass die Alkohole besser getrennt werden und so ein feinerer Whisky entsteht. Von insgesamt acht Washbacks sind aktuell nur sechs in Betrieb. Diese werden auch mit nur 42.500l anstatt der möglichen 50.000l betrieben.

Ein weiteres „Highlight“ der Destillerie sind die zwei unabhängig voneinander laufenden Spirit Safes die es der Brennerei ermöglichen, getorfte und ungetorfte Spirits gleichzeitig zu produzieren.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Qualitäten?
Maik Ahlers: Im Alter! Spaß beiseite! Das Flaggschiff der neuen Core Range ist der 12-jährige Single Malt Whisky. Dieser reift zunächst in 1st Fill Bourbon Casks und wird anschließend für das Finish in Virgin American Oak-, Oloroso & PX Sherry Casks umgefüllt. Je älter die Abfüllungen in der Core Range werden, umso höher ist der Anteil an Sherry Fässern. Weiterhin werden bei den älteren Abfüllungen weniger mit Finishes gearbeitet, stattdessen werden hier mehr vollgereifte Fässer miteinander vermählt. Zuletzt gibt es noch eine 10-jährige Abfüllung, die in Fassstärke abgefüllt wird – diese kann sich dementsprechend von Batch zu Batch verändern.

Bald kommt auch der Eden Mill Whisky in Ihr Sortiment. Erzählen Sie uns etwas zur Geschichte. Seit wann wird dort Whisky hergestellt?
Maik Ahlers: Seit 2014 wird in der Craft Distillery bereits Whisky hergestellt. Zwei Jahre zuvor wurde bereits die Eden Brewery gegründet, die dann in 2014 durch die Destillerie erweitert wurde. Neben hervorragendem Bier wird bei Eden Mill auch außergewöhnlicher Gin produziert, so gibt es zum Beispiel den Hop Gin, der mit australischem Galaxy Hopfen hergestellt wird.

Den ersten Single Malt hat Eden Mill bereits im April auf den Markt gebracht, leider war diese Abfüllung nur direkt über Eden Mill zu beziehen. Aber bald wird auch eine Abfüllung in Deutschland erhältlich sein.

Gibt es Besonderheiten in der Herstellung?
Maik Ahlers: Bei Eden Mill werden verschiedene Gerstensorten verwendet um den New Make herzustellen – alle aus lokalem Anbau aus der Region Fife. Spannend ist, dass durch die Verwendung unterschiedlicher Gerstensorten bei Eden Mill drei unterschiedliche New Makes produziert werden. Statt klassischen Pot Stills werden bei Eden Mill sogenannte „Alambic Stills“ verwendet. Diese Brennblasen sind mit einer Kapazität von 1000 Litern etwas kleiner als die klassischen Pot Stills die sonst in der schottischen Whiskyproduktion verwendet werden. Produziert wird derzeit um die 80.000 Liter jährlich, eine Vergrößerung der Anlage ist aber bereits in Planung.

Gibt es weitere Whisky-Produkte/-Marken, die Sie in diesem Jahr noch in Ihr Sortiment integrieren wollen?
Maik Ahlers: GlenAllachie ist eine tolle Bereicherung für unser Marken-Portfolio und wir werden hier nun zunächst unseren Fokus setzen. Bei GlenAllachie können wir uns im Herbst noch über spannende Single-Cask-Abfüllungen freuen. Weiterhin bringt Signatory Vintage anlässlich des 30. Jubiläums eine Reihe ausgewählter Single Casks auf den Markt. Auch aus Irland kommen noch ein paar neue Abfüllungen aus der West Cork Destillerie zu uns nach Deutschland. Es tut sich also noch einiges bei uns im Portfolio!

Es gibt außerdem noch spannende Neuheiten in unseren Rum- und Gin-Portfolios. So können wir uns über die ersten Abfüllungen unter eigenem Namen aus der Hampden Destillerie freuen. Auch haben wir gerade den „Veritas“ veröffentlich, ein White Blended Rum aus den Destillerien Foursquare & Hampden. Der Veritas wurde nicht durch Aktivkohle gefiltert und zeigt wie weißer Rum tatsächlich aussieht. Weiterhin können wir uns über einen Gin aus ganz weiter Ferne freuen: wir haben ganz frisch den Import von Ki No Bi Gin übernommen. Dieser japanische Gin wird auf Reisbasis hergestellt. Neben den klassischen Wachholderbeeren werden beim Ki No Bi Gin traditionelle japanische Botanicals wie die Schale der Yuzu-Frucht, grüner Tee, Ingwer und noch viele weitere verwendet.

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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Christoph Kirsch und Maik Ahlers für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Kirsch Whisky weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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