Interview: WESTKORN – Premium-Korn aus der Vulkaneifel

Korn. Fast jeder kennt die Spirituose. Für viele gilt sie gleichwohl jedoch auch als typisches Gesöff aus alten, heruntergekommenen Eckkneipen. WESTKORN zeigt, dass es aber auch ganz anders geht: Durch verschiedene Veredelungstechniken und eine frische Designsprache hat man den Kornbrand sozusagen neu zu erfunden und wieder ein Stück weit salonfähiger gemacht. So, dass auch Liebhaber edler Spirituosen diesen Korn zu schätzen wissen.

about-drinks sprach mit den Geschäftsführern Dr. Deniz Günal und Matthias Heger sowie dem Brennmeister Klaus Herrmann über das Produkt, dessen Geschichte und die Lage des deutschen Korn-Marktes im Allgemeinen.

Beschreiben Sie unseren Lesern bitte Ihre Spirituose!
WESTKORN: WESTKORN ist ein Premium-Kornbrand aus der Vulkaneifel. Neben viel Leidenschaft für die Herstellung eines perfekten Weizenfeindestillats erhält WESTKORN sein sanftes Aroma vor allem durch die folgende Merkmale:

  • Beste Zutaten: Das reinste Quellwasser der Vulkaneifel gibt WESTKORN seine außergewöhnliche Sanftheit, bestes deutsches Weizen seine feine Süße.
  • Kleine Mengen: Doppelt gebrannt in kleinen Chargen, um die beste Qualität zu gewährleisten. Jede Flasche wird persönlich von Klaus Herrmann abgefüllt und verkorkt.
  • Kupferkatalyse: Eine aufwendige Katalyse in einer historischen Kupferdistille reinigt WESTKORN von ungewollten Geschmacksbestandteilen und gibt ihm seine elegante Vanillenote.
  • Eisfiltration: Eine besondere Eisfiltration ist der letzte Veredelungsschritt. Sie rundet das sanfte Aroma von WESTKORN perfekt ab.

Worin unterscheidet sich WESTKORN von andern Kornbränden?
WESTKORN: WESTKORN unterscheidet sich von herkömmlichen Kornbränden in erster Linie durch die Verwendung von Veredelungstechniken, die sonst nur bei Premium-Wodkas zur Anwendung kommen. Über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahren haben wir eine Kombination aus Kupferkatalyse und Kältefiltration entwickelt, die das Ursprungsdestillat von allen ungewollten Geschmacksstoffen befreit und die Aromen hervorhebt, die uns bei WESTKORN so begeistern, insbesondere die Vanillenote. Während Korn trotz bzw. gerade wegen seines rustikalen Geschmacks geschätzt wird, wollten wir einen Korn schaffen, der auch Liebhaber edler Spirituosen begeistert.

Apropos „andere Kornbrände“: Viele wirklich zeitgemäße und trendige gibt es ja nicht. War das ein Grund, warum Sie WESTKORN entwickelt haben?
WESTKORN: Ja. In Gesprächen mit Kornbrennern hörten wir viel Klagen über den schlechten Absatz und das Desinteresse an Korn vor allem bei jüngeren Leuten. Diese Gespräche waren für uns sehr wichtig, denn wir realisierten, dass Korn in den letzten 20 Jahren einen schweren Imageschaden erlitten hat, nicht zuletzt ausgelöst durch die ersten schlechten Erfahrungen unserer Generation mit aromatisierten Kornbränden. Korn war besetzt mit Piefigkeit, Eckkneipentrinken, Herrengedeck, Pennergesöff etc.

Wir entschieden uns daher, den Korn für Deutschland neu zu erfinden. Um Korn wieder salonfähig zu machen, veränderten wir nicht nur die Designsprache des traditionellen Doppelkorns, sondern beschlossen, das Getränk weiter zu veredeln, so dass auch Liebhaber hochqualitativer Wodkas Korn zu schätzen lernen.

Wie viel Potenzial steckt Ihrer Meinung nach denn noch im deutschen Korn-Markt?
WESTKORN: Diese Frage ist schwer zu beantworten. Die Umsätze von Korn sind seit Jahren rückläufig. Gleichzeitig ist Korn nichts anderes als ein hochwertiger Wodka, der nur nicht filtriert wird. Anders als bei Wodka, der oft aus minderwertigen Zutaten wie Zuckermelasse hergestellt wird, kann man sich bei Korn sicher sein, dass er nur aus dem vollen Getreide in Deutschland gebrannt wird. Die Aufgabe wird sein, Korn von den Ketten seiner Vergangenheit zu befreien und durch gute Qualität immer wieder unter Beweis zu stellen, dass man aus guten Zutaten, viel Leidenschaft und Handarbeit einen Korn zaubern kann, der es auch mit den größten Wodkas aufnehmen kann und diese teilweise übertrifft.

Wo und von wem wird die Spirituose hergestellt?
WESTKORN: WESTKORN wird in Zusammenarbeit mit der Brennerei Neuerburg aus Rockeskyll in der Vulkaneifel hergestellt. Dort produziert unser Brennmeister Klaus Hermann mit viel Leidenschaft nicht nur WESTKORN, sondern auch erstklassige Obstbrände, die auch in der Sternegastronomie gut ankommen.

Gibt es eine typische WESTKORN-Zielgruppe?
WESTKORN: Unsere Zielgruppe versteht sich als modern, multikulturell, engagiert und aufgeklärt. Sie ist im Job angekommen und kann sich nach Jahren der knappen Kasse als Studenten endlich etwas leisten und hat deshalb kein Problem, für Qualität Geld auszugeben. Unsere Zielgruppe ist in Job und Privatleben daran gewöhnt, flexibel zu sein, und sucht zum Ausgleich nach einem Anker, den sie in Traditionen finden kann. Speziell traditionelle Handwerksmethoden bedeuten Qualität. Unsere Kunden vertreten zunehmend klassisch-konservative Werte, ohne sich jedoch als konservativ zu verstehen. Sie verstehen sich als europäisch, haben jedoch zunehmend kein Problem damit, auch ihre Identität als Deutsche anzuerkennen.

Über welche Distributionswege wird das Produkt vermarktet?
WESTKORN: Unsere Kunden finden uns in gut sortierten Bars, der gehobenen Gastronomie und im klassischen Einzel- und Onlinehandel. Derzeit beliefern wir Gastronomie und Einzelhandel noch direkt. Mittelfristig wollen wir jedoch mit einem oder mehreren starken Vertriebspartnern zusammenarbeiten.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie bei der Vermarktung der Spirituose? Was machen Sie im Bereich Social Media?
WESTKORN: Wir pflegen einen guten Kontakt zu einigen Bloggern und haben natürlich eine Facebook-Seite, die wir mit Liebe pflegen.

Auf dem Label ist ein Dackel zu sehen – steckt eine besondere Geschichte dahinter?
WESTKORN: Der Großvater unseres Brennmeisters besaß Zeit seines Lebens zahlreiche Dackel. Gleichzeitig ist der Dackel natürlich auch ein kleiner Augenzwink auf die deutsche Piefigkeit, mit der traditioneller Korn heutzutage assoziiert wird.

Wie sollte man WESTKORN am besten genießen, um den vollen Geschmack wahrnehmen zu können?
WESTKORN: Wir empfehlen den Genuss pur und leicht gekühlt, um eine optimale Entwicklung der Aromen zu gewährleisten. Eine tolle Kombination ist natürlich das klassische Herrengedeck, besonders in Verbindung mit einem Craft-Bier mit einer aromatischen Hopfennote.

WESTKORN | westkorn.com | facebook.com/pages/WESTKORN/283275351791553

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen WESTKORN weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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