Interview: Held Vodka – Lebensgefühl und Genuss

„Willkommen in der puren-klaren-reinen-feinen Welt von Held Vodka!“ heißt es auf der Homepage der Berliner Held Vodka GmbH. Und man sieht sofort: Die Welt von Held Vodka hat einiges zu bieten – vor allem  ein Produkt, das bereits 1921 erfunden und dem 2005 neues Leben eingehaucht wurde. Als erster „Independed Vodka“ ist Held tief in der Kunst- und Kulturszene verankert, daher ist es kein Wunder, dass regelmäßig Leute aus diesem Bereich zu einem lockeren Gespräch bei einer Flasche Vodka zu Besuch kommen. Held ist eben weitaus mehr als eine Spirituosen, Held ist ein besonderes Lebensgefühl.

about-drinks sprach mit Malte Schröder, Head of Marketing, Sponsoring & Social Media Management, über diese Gesprächspartner, den Vodka und die wilden 20er Jahre.

Erklären Sie unseren Lesern, worum es sich bei Held Vodka handelt!
Antwort:
In erster Linie um einen qualitativ hochwertigen Vodka, der pur und ungekühlt am besten schmeckt.

Was ist das Besondere an dem Produkt? Worin unterscheidet er sich von anderen Vodkas?
Malte Schröder:
Held Vodka ist das Original. Es ist der erste „Independend Vodka“ in Deutschland und auch die #1 in diesem Segment. Wir sind kein „Konzeptvodka“, der in der Ideenschmiede von irgendwelchen Agenturen geboren wurde und gehören auch keinem Großkonzern. Die Geschichte von Held Vodka geht in die 20er Jahre zurück. Es ist also ein Vodka mit Tradition und einer guten Story. Hergestellt wird er nach dem Rezept von damals und ist daher einzigartig im Geschmack.

Genauer heißt es auf Ihrer Homepage, der Vodka sei „geboren 1921 in Berlin“ – welche Geschichte steckt dahinter?
Malte Schröder:
Das Rezept ist durch die Familie Meißner 1921 in Berlin entstanden. Damals, als Vodka besonders in der Kunst- und Kulturszene sehr beliebt war, wurde er in kleinen Mengen auf einem Berliner Hinterhof über mehrere Jahre hinweg destilliert und verkauft.
Im Laufe der Jahre – vor allem in den Kriegsjahren 44/45 als Familie Meißner nach Hamburg fliehen musste – geriet der Vodka in Vergessenheit. 2005 haben wir ihn dann wieder aufleben lassen.

Der Vodka stammt also aus den „wilden 20er Jahren“ – richtet sich die Spirituose denn ebenfalls an eine „wilde“ Zielgruppe?
Malte Schröder:
„Wild“ ist ja sehr relativ. Wie selektieren unsere Zielgruppe nicht und auch meine Mutter trinkt Held Vodka – ob die sehr wild ist … ich weiß es nicht. Natürlich bewegen wir uns in einem Umfeld, welches nicht besonders konservativ ist, aber auch das hat seinen Ursprung in den 20er Jahren. In der Außenwirkung sind wir sehr aufs Nachtleben fixiert aber, Held Vodka verkörpert auch Genuss.
Wir beeinflussen Held Vodka nicht, Held Vodka beeinflusst uns, wir lassen uns lediglich inspirieren und so kann es jedem gehen.

Auf Ihrer Homepage gibt es auch die Kategorie „A bottle with“ – was erwartet die Besucher dort?
Malte Schröder:
Held Vodka ist sehr in der Kunst- und Kulturszene verankert. Wir laden daher regelmäßig Leute aus diesem Bereich auf ein, zwei oder auch mehr Flaschen Held Vodka ein und stellen ihnen dabei Fragen. Daraus entstehen immer besonders interessante Gespräche, die wir gerne mit den Besuchern unserer Website teilen. Aber seht selbst

Über welche Distributionswege wird das Produkt vermarktet?
Malte Schröder:
In erster Linie haben wir unseren eigenen Vertrieb, wir machen alles selber und haben in diesem Bereich sehr gute Leute am Start. Held Vodka gibt es aber nicht nur in Bars, Clubs oder Restaurants, sondern auch im Einzelhandel – kleine  Läden, die uns persönlich sympathisch sind. Das sind unsere Dealer. Online ist Held Vodka aber ebenfalls erhältlich. Auf unserer Website gibt es eine Übersicht über alle Held-Vodka-Dealer.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie bei der Vermarktung? Was machen Sie im Bereich Social Media?
Malte Schröder:
Das oberste Gebot ist, dass wir nichts machen, hinter dem wir nicht selbst zu 100 Prozent stehen – daher sind alle Aktionen sehr authentisch. Wir sind ein Indie-Vodka und wir arbeiten mit kleinen Budgets, aber genau das macht die Sache interessant. So ist unsere Facebook-Seite zum Beispiel sehr gesund gewachsen, aber gleichzeitig sehr stark und belebt. Wir schalten keine großen Kampagnen, was den Vorteil hat, dass die 5.000 Fans die wir inzwischen haben, wirkliche Fans der Marke sind.

Held Vodka ist nicht nur sehr lecker, sondern sieht auch sehr gut aus und diese Bildsprache funktioniert natürlich besonders online sehr gut. Die Videos, die wir vor einiger Zeit produziert haben, sind ebenfalls alle mit Leuten aus unserem Umfeld realisiert worden (https://vimeo.com/20959383 & https://vimeo.com/22310791). Wenn Oliver Rath unseren Vodka für eines seiner Bilder benutzt, dann mach er das, weil er persönlich von dem Produkt überzeugt ist – und so geht es uns in vielen anderen Bereichen auch. Wir versuchen es einfach ein bisschen anders zu machen als alle anderen, nicht zuletzt weil Held Vodka nicht mit anderen Vodkamarken zu vergleichen ist.

In welchem Preissegment ist der Held Vodka zu finden?
Malte Schröder:
Wir bereits erwähnt, machen wir so gut wie alles selbst und das kostet natürlich Zeit und Geld und nicht zuletzt hat der Vodka eine sehr gute Qualität, die Flasche wird aufwändig produziert und bedruckt. Kurz gesagt, wir legen sehr viel Wert auf Details. Der Liter kostet ca. 28 EUR – wir bewegen uns also im Mittelfeld.

Mit einem Satz: Was bedeutet Held Vodka denn für Sie persönlich?
Malte Schröder:
In zwei Worten: Lebensgefühl und Genuss.

heldvodka.de | facebook.com/heldvodka

[box style=“rounded“]Wir bedanken uns für das offene und interessante Interview und wünschen „Held Vodka“ weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com. Wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/box]

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