fritz-kola-Gründer Mirco Wolf Wiegert über die Kola mit vielviel Koffein

Der Slogan „vielviel Koffein“ ist nicht nur eine Marketingmaßnahme. Nein, fritz-kola enthält mit 25 mg pro 100 ml tatsächlich viel mehr Koffein als die meisten anderen Cola-Produkte. Aber nicht nur durch seine Wirkung hat die Hamburger Limonade Kultstatus erlangt. fritz-kola ist authentisch, ehrlich und konsequent: Größten Wert legt man auf die Qualität und die Nachhaltigkeit der Produkte, die übrigens nur in der Glasflasche und nicht in PET-Flaschen erhältlich sind. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich das Portfolio um weitere Kola-Varianten, fritz-limo, fritz-spritz und mischmasch erweitert. Für jedes der Produkte stehen die beiden Gründer und Geschäftsführer der fritz-kulturgüter GmbH, Mirco Wolf Wiegert und Lorenz Hampl, mit ihren Gesichtern im Logo übrigens höchstpersönlich ein.

Mit Mirco Wolf Wiegert sprach about-drinks im Interview unter anderem über die Entstehung der Marke, die Produkte, deren Qualität und Nachhaltigkeit sowie die fritz-kola-Riesenkrake am Hamburger Dock 10.

Herr Wiegert, fritz-kola ist …?
Mirco Wolf Wiegert: … einzigartig in ihrer Art: lecker, stark, unabhängig – ein klares Bekenntnis zu Glasmehrweg und dem Getränkefachhandel.

…und unterscheidet sich von anderen Produkte durch?
Mirco Wolf Wiegert: Unsere Produkte unterscheiden sich durch Qualität und Konsequenz in dem, was wir machen.

Jede große Marke hat eine Entstehungsgeschichte. Wie lautet die von fritz-kola?
Mirco Wolf Wiegert: Lorenz Hampl und ich kennen uns seit 30 Jahren. Irgendwann war unsere Berufsausbildung abgeschlossen und uns war klar, dass wir uns selbständig machen wollen. Ende der 1990er Jahre bzw. Anfang der 2000er Jahre gab es in Hamburger Cafés und Bars fast keine Auswahl an alkoholfreien Getränken. Cola gab es häufig als offenes Glas aus Plastikgroßgebinden. Wir haben Anfang 2003 dann fritz-kola gegründet. Eine Kola, die es nur in Glasportionsflaschen gibt und gescheite Wirkung bietet. Daher hat fritz-kola mit 25 mg Koffein pro 100 ml viel mehr Koffein als andere Colas. Wir sind dann mit den ersten Kisten fritz-kola in Hamburg um die Häuser gezogen und haben aus unseren Autos an Gastronomen verkauft.

Wieso grade „fritz“-kola und die Gesichter von Ihnen und Lorenz Hampl im Logo?
Mirco Wolf Wiegert: Wir hatten zum Start der fritz-kola nur 7.000,00 Euro für die gesamte Gründung zur Verfügung. Normalerweise kostet alleine das Entwickeln eines Logos und Namen sehr viel mehr als wir ausgeben konnten. Um Geld zu sparen, ist das Logo schwarz/weiß, weil der Druck günstiger als ein farbiger Druck ist. Das Recht an der Nutzung unserer Gesichter hatten wir auch, also brauchten wir dafür kein Geld ausgeben. Somit hatten wir ein Logo. Der Name „fritz“ unterstreicht unsere norddeutsche Herkunft und gehörte zu einer Liste mit weiteren Namen. Wir haben eine kleine Straßenumfrage in Hamburg gemacht und Passanten gefragt, welcher Name am besten zu einer neuen Kola passen würde. Die Mehrheit empfahl „fritz“ als Namen. Wir mussten damals mit wirklich schmalem Budget auskommen.

Mit der klassischen fritz-kola® fing alles an, welche Produkte umfasst die Range mittlerweile?
Mirco Wolf Wiegert: Mit unserem Fokus auf gute Gastronomie und Einzelhandel bieten wir ein Sortiment an Kola und Limonaden ohne künstliche Aromen und Farbstoffe und mit ganz viel Geschmack. Seit Herbst haben wir auch drei Bio-Schorlen im Sortiment. Unser Sortiment umfasst:

  • 0,2 l, 0,33 l und 0,5 l Glasmehrwegflaschen
  • fritz-kola, fritz-kola zuckerfrei, fritz-kola stevia, fritz-kola kola-kaffee
  • fritz-limo apfel-kirsch-holunder, fritz-limo melone, fritz-limo orange, fritz-limo zitrone
  • fritz-spritz bio-apfelschorle, fritz-spritz bio-rhabarberschorle, fritz-spritz traubenschorle
  • mischmasch kola-orangen-limonade

Nicht nur bei der Produktion setzten Sie auf Nachhaltigkeit. In welchen Bereichen noch?
Mirco Wolf Wiegert: Wir arbeiten seit Jahren stetig am Ausbau unserer Nachhaltigkeit. So haben wir bspw. ein Netzwerk von Abfüllbetrieben, mit denen wir kurze Wege für unsere Glasmehrwegflaschen sicherstellen können. Auf Plastikflaschen verzichten wir ganz bewusst. Neue Sorten gibt es in Bio-Qualität.

fritz-kola engagiert sich zudem in verschiedenen Projekten. Können Sie uns darüber etwas erzählen?
Mirco Wolf Wiegert: Seit Jahren unterstützen wir die Aktion „Pfand gehört daneben“. Hier werden Konsumenten animiert, ihre Glasmehrwegflaschen unterwegs neben öffentliche Abfallbehälter zu stellen, statt sie hineinzuwerfen. Somit brauchen die umtriebigen Flaschensammler in den Städten nicht im Abfall wühlen, um ihre kleinen  Schätze zu heben. Zusätzlich unterstützen wir den Verein Nestwerk. Hier erhalten junge Menschen in Schlaf- und Problemstadteilen Hamburgs Gelegenheit, ihre Freizeit mit Sport oder Musik zu verbringen.

Wer mit „wachen“ Augen durch die Städte der Nation geht, der trifft auf viele verschiedene Plakate von fritz-kola. Welche weiteren Marketing-Maßnahmen gibt es noch bei Ihnen?
Mirco Wolf Wiegert: Neben Motiven auf Häusern, Nahverkehrsbussen und klassischen Werbeflächen haben wir in diesem Herbst auf der Blohm + Voss-Werft auf der Elbe unser bisher größtes Motiv geschaltet. Eine riesige Kola-Krake die auf der Elbe schwamm. Hauptsächlich treten wir aber bei unseren Kunden werblich auf und unterstützen der Verkauf vor Ort.

Sie haben die Riesenkrake am Hamburger Dock 10 bereits angesprochen: Wie kam es zu dieser doch ungewöhnlichen Aktion?
Mirco Wolf Wiegert: Als Hamburger wollten wir einmal diese schönste Fläche der Stadt für uns haben. Wir haben für das Plakat am Dock 10 von Blohm + Voss den Künstler Robert Matzke alias Rookie von The Weird engagiert. Wer sich das Motiv genau anschaut, entdeckt auch den Spaß im Detail.

Was geschah mit dem Plakat, nachdem es abgehangen wurde?
Mirco Wolf Wiegert: Wir arbeiten derzeit an einer Nachnutzung. In Kürze dazu mehr.

Können wir uns auf weitere Aktionen dieser Art einstellen? Was ist sonst für 2015 geplant?
Mirco Wolf Wiegert: Für 2015 halten wir uns noch bedeckt.

fritz-kola | fritz-kola.de | facebook.com/fritzkola

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Mirco Wolf Wiegert für das offene und sehr interessante Interview und wünschen fritz-kola weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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