Teaser Karate Korn

David Mario Lorek: Karate Korn – Immer mitten in die Fresse…

Ein Kornbrand aus Fernostwestfalen. Woher? Fernostwestfalen! Oder mit anderen Worten Lippstadt, dem Sitz von The Holy Bar. Inhaber David Mario Lorek hat mit seinem Karate Korn eine Spirituose entwickelt, die sich durch den Namen, die Verpackung und vor allem durch das extrovertierte und laute Image deutlich vom Wettbewerb und vom sonst gerne als „eingestaubt“ geltenden Korn-Segment abhebt.

about-drinks sprach im Interview mit David Mario Lorek, Inhaber von The Holy Bar und Markeninhaber des Karate Korns, über die Spirituose, das extrovertierte und laute Markenimage sowie das Korn-Segment im Allgemeinen.

Karate Korn – was ist das?
David Mario Lorek: Karate Korn ist ein ganz normaler guter Kornbrand, wie man ihn in Westfalen kennt.

„Kornbrand aus Fernostwestfalen“ heißt es – wo genau liegt „Fernostwestfalen“ denn und wie ist die Spirituose entstanden?
David Mario Lorek: Fernostwestfalen liegt in Lippstadt, dem Sitz von The Holy Bar. Entstanden ist der Karate Korn komischerweise nur wegen seines Namens. Als dieser mir in den Kopf kam, habe ich kurzerhand die Wort-Bild-Marke schützen lassen, ein Etikett designt und eine passende Flasche gesucht – fertig war die erste Abfüllung. Hinter dem Karate Korn steht in erster Linie der Spaß an dem Projekt.

Und dort wird das Ganze auch abgefüllt? Arbeiten Sie dabei sonst noch mit jemandem zusammen?
David Mario Lorek: Der Korn wird ein paar Kilometer von Lippstadt entfernt, in Rietberg (ebenfalls Fernostwestfalen), abgefüllt. Das Projekt mache ich komplett alleine.

Was macht den Korn anders im Gegensatz zu Anderen?
David Mario Lorek: Geschmacklich darf man nichts Neues erwarten. Ich habe den Korn nicht neu erfunden. Bei dem Produkt geht es um den Namen, die Verpackung und das Image. Diese Konstellation hebt sich ganz klar von Kornbränden anderer Hersteller ab.

Das Segment des Korns gilt oft als etwas „alt“ und „eingestaubt“. Wie sehen Sie das?
David Mario Lorek: Grundsätzlich kann ich das nur bejahen, obwohl in den letzten Jahren auch viele Premium-Kornbrände auf den Markt gekommen sind. Da gibt es vereinzelt ein paar Enthusiasten, die dem Ganzen eine Plattform geben, und natürlich die Westfalen, die gerne Korn trinken. Aber im Großen und Ganzen wird die allgemeine Haltung gegenüber dem Kornbrand die „eingestaubte“ sein.

Haben Sie sich auch gerade deshalb für ein extrovertiertes und lautes Markenimage entschieden – ganz nach dem Motto „Immer mitten in die Fresse“?
David Mario Lorek: Die Message ist ganz klar: Da ist ein Korn, der geschmacklich und qualitativ keine neuen Maßstäbe setzen wird, aber Spaß machen soll. Mit seinen 32% Alkoholgehalt wirkt er eben auch wie eine Spirituose und bei zu viel Genuss bedeutet das „Immer mitten in die Fresse“. Da gibt es keine Geheimnisse. Der Konsument wird direkt mit den Tatsachen konfrontiert.

Gibt es eine bestimmte Zielgruppe, die Sie mit Karate Korn ins Auge fassen?
David Mario Lorek: Die Erfahrung hat gezeigt, dass der Karate Korn alle erreicht – natürlich verstärkt Personen zwischen 25 und 35 Jahren, die das Image gut finden und gerne ausgehen. Allerdings wird der Karate Korn auch gerne als „westfälischer Tequila“ verschenkt. Westfälische Mettwurst, Senf und der Kornbrand in der schwarzen Steingutflasche. Da ist die Zielgruppe dann noch breiter gefächert.

Im „Aufschnitt“, einem Bekleidungsgeschäft für Damen und Geschenkartikeln in Lippstadt, wurde die Betreiberin Irmi zur Weihnachtszeit im letzten Jahr überrannt, weil alle diese Kombination verschenken wollten. Teilweise haben die Leute dort Kistenweise eingekauft. Da gab’s dann zu Weihnachten eben nur Korn.

Über welche Distributionswege wird die Spirituose vermarktet?
David Mario Lorek: Den Korn kann man über das Internet beziehen, einige Edeka und Elli Märkte führen die Spirituose, Geschenkartikelläden, Getränkehändler und natürlich die Gastronomie.

Thema Marketing: Was machen Sie in den verschiedenen Bereichen wie Social Media, Events usw.?
David Mario Lorek: Auf Facebook sind wir natürlich vertreten. Darüber hinaus versuche ich, den Karate Korn mit Veranstaltungen in der Gastronomie zu promoten. Die „Karate Party“ im Café Einstein in Lippstadt ist da das beste Beispiel. Auf dieser Veranstaltung wird der Karate King und die Karate Queen gesucht. Bei dem Wettbewerb müssen Bretter zerschlagen oder Telefonbücher zerrissen werden. Das macht den Leuten Spaß und sie können sich hochoffiziel auch mal „zum Affen machen“.

Wie sieht es mit der Mixbarkeit des Karate Korns aus? Haben Sie schon Drinks kreiert?
David Mario Lorek: Den Karate Korn kann man natürlich auch als Basis für Longdrinks und Cocktails nutzen. Der Vorteil: Die Drinks klingen dabei besser! Karate on the Beach, Karate Colada, Karate Cola, Karate Red Bull… Mein absoluter Favourite ist allerdings der Karate Mule: 6cl Karate Korn, eine halbe Limette, Ginger Beer, viel Eis und das Ganze im klassischen Zinnbecher. Tolles Erlebnis!

Erzählen Sie uns von den weiteren Plänen. Wo soll der Weg aus „Fernostwestfalen“ den Karate Korn hinführen?
David Mario Lorek: Anfang des Jahres bin ich von Lippstadt nach Köln umgesiedelt. Dort wird es weitergehen. Es bleibt weiterhin ein Projekt, das aus Freude zum Namen begonnen hat, und deswegen lasse ich mich überraschen. Große Pläne sind noch nicht gestrickt.

Übrigens: Nach dem Karate Korn und THE FAMOUS STEAL, dem Likör auf Wodkabasis & Lime (hier ebenfalls im Interview auf about-drinks), wird es ab der nächsten Woche, genauer gesagt ab dem 18.04.2016, auch noch einen neuen Gin geben – den 24 Bit Gin!

Karate Korn | karate-korn.de | facebook.com/kornkarate

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei David Mario Lorek für das offene und sehr interessante Interview und wünschen dem Karate Korn weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

Bildquelle „Fight“: ©fotolia.com/olly

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