Bringt den Stein ins Rollen: GRANIT Bavarian Gin

Aus Alt mach Neu – ein doppelt destillierter Wacholderbrand, der vor Jahrzehnten erstmalig in der altehrwürdigen Hausbrennerei Penninger hergestellt wurde, ist der „Urvater“ für den heutigen GRANIT Bavarian Gin. Ein Gin, der Altbewährtes mit Modernem verbindet und sich so von der heimischen bayerischen Brenntradition auf das Parkett der internationalen Trinkkultur wagt – mutig!

about-drinks sprach mit Stefan Penninger, Juniorchef und Edelbrandsommelier, über Tradition und Moderne und die Herstellung des GRANIT Bavarian Gin.

Worum genau handelt es sich beim GRANIT Bavarian Gin?
Stefan Penninger: GRANIT ist ein klassischer Dry Gin, aber bayerisch interpretiert, also mit ausgeprägter Kräuternote. Dennoch orientieren wir uns an den englischen Vorbildern: Wacholder ist bei GRANIT tatsächlich die dominante Note, wir wollen die Herkunft der Gattung Gin also nicht verleugnen, sondern vielmehr aufgreifen und in unserem Sinne ausbauen.

Gin liegt im Trend: beinahe wöchentlich kommen neue Marken hinzu – wie heben Sie sich von der Masse ab?
Stefan Penninger: Wir haben einige Punkte, mit denen wir hervorstechen. Erstens sind wir nicht nur ein Gin-Hersteller aus Bayern, sondern wir verwenden auch bayerische Zutaten und bringen den Geschmack Bayerns in die Flasche. Regionale Verbundenheit haben wir aber nicht nur mit dem Freistaat, sondern auch mit unserer Heimatstadt Hauzenberg, einem historischen Bergbauzentrum, in dem seit hunderten von Jahren Granit gebrochen wird. Diese Verbundenheit wird durch zwei Dinge deutlich: Einerseits filtrieren wir unseren Gin über Granitsteine, andererseits geben wir jeder Flasche GRANIT einen handgeschlagenen Hauzenberger Granitstein mit.

Als Traditionsunternehmen hat Ihr Gin eine Geschichte – erzählen Sie unseren Lesern, wie es zu der Idee kam.
Stefan Penninger: Die Hausbrennerei Penninger hat über 100 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Kräuterdestillaten – allen voran dem klassischen Bärwurz. Und bereits in den Fünfzigerjahren stellte mein Großvater einen Penninger Doppelwacholder her. Ausgehend von dieser Historie und der Erfahrung in der Kräuterdestillation, war es eigentlich nur ein kurzer gedanklicher Schritt zur Entstehung unseres GRANIT. Wobei ich sogar den konkreten Moment nennen kann, an dem es „Klick“ gemacht hat: Auf einer Autofahrt hörten mein Vater und ich einen Cocktail-Podcast zum Thema Gin und dessen Geschichte. Dabei wurde uns klar, dass wir ja die besten Voraussetzungen haben, einen echten, bayerischen Gin zu erntwickeln – und wir es einfach nur noch machen mussten.

Welche Zutaten benutzen Sie für Ihren GRANIT Bavarian Gin?
Stefan Penninger: Bei unserem GRANIT setzen wir auf eine Fusion aus 13 klassischen Gin-Botanicals wie Zitronenschalen, Lavendel, Kardamom und Koriander und 15 traditionellen bayerischen Kräutern und Wurzeln wie Melisse, Angelikawurzel, Arnika, aber auch Bärwurz und Enzian. Der verwendete Alkohol kommt aus Getreide in Bio-Qualität – und natürlich sind wir, wie auch der GRANIT an sich, bio-zertifiziert.

Erklären Sie das spezielle Filtrationsverfahren Ihres Gins.
Stefan Penninger: Bei der Filtration über Granitsteine handelt es sich um ein klassisches physikalisches Trennverfahren, ähnlich dem, wie es bei der Wasseraufbereitung verwendet wird. An der rauen Oberfläche der Bruchsteine bleiben die langkettigen Alkohole und Fuselöle haften und übrig bleibt das geklärte Endprodukt. Bei der Suche nach einem geeigneten Apparat für diese Filtration stießen wir im Ersten Bayerischen Schnapsmuseum auf einen Oxy-Esterator aus den Sechzigerjahren, den wir restaurierten und wieder in Betrieb nahmen – nach über 20 Jahren als Museumsstück!

Was hat es mit dem Granitstein an der Gin-Flasche auf sich?
Stefan Penninger: Der Granitstein ist nicht nur ein Gag, der die Aufmerksamkeit auf sich ziehen soll, sondern hat auch einen konkreten Nutzen. Der Stein kann – ähnlich zu Whisky-Stones – im Eisfach heruntergekühlt werden. Ins Glas gegeben, kühlt dieser dann seinerseits das Getränk. Im Gegensatz zu Eiswürfeln schmilzt er jedoch nicht, und kann den Drink nicht verwässern.

Welche Zielgruppe wollen Sie mit Ihrem Produkt ansprechen?
Stefan Penninger: Als bayerisches Premiumprodukt in einer internationalen Standardkategorie suchen wir stets den verantwortungsvollen Genießer, der hohe Qualität und regionale Herkunft aus einem mittelständischen Familienbetrieb wertschätzt. Dabei fokussieren wir uns auf die Liebhaberin oder den Liebhaber klassischer Gins mit deutlicher Wacholdernote und der würzigen Herbe von Kräutern und Wurzeln. Untereinander austauschbare Gins aus filigranen, floralen oder ätherischen Noten, fast ohne Wacholder, gibt es am Markt schließlich schon zur Genüge.

Über welche Distributionswege wird das Produkt vermarktet?
Stefan Penninger: Zu Beginn sind natürlich Fachhändler und Gastronomen unsere primären Ansprechpartner, sowohl direkt beliefert, als auch über Großhändler und C&C. Besonders liegen mir aber die Endverbraucher am Herzen, denn ohne deren Genuss – sowohl zu Hause, als auch in der Gastronomie – hätte kein Marktteilnehmer eine Zukunft. Deswegen werden wir mittelfristig versuchen, alle Kanäle zu bedienen, damit die Endverbraucher die Möglichkeit bekommen, unsere Spezialitäten zu genießen.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie für die Vermarktung? Was machen Sie im Bereich Social Media?
Stefan Penninger: Als kleiner Mittelständler müssen wir unsere Werbemittel natürlich sehr gezielt einsetzen, um im Spiel der Großen nicht komplett unterzugehen. Wir werden klassische Printanzeigen präsentieren, regional in Stadtmagazinen, und überregional in Fachzeitschriften für die Gastronomie. Den Endkunden erreichen wir tatsächlich am Besten über unsere Homepage und unsere Seiten in den einschlägigen sozialen Netzwerken – Facebook, Twitter und Instagram.

In welchem Preissegment liegt Ihr Gin?
Stefan Penninger: GRANIT Bavarian Gin kostet im Einzelhandel zwischen 30 und 35 Euro für die Flasche in 0,7 Liter.

Last but not least: Wie genießt man GRANIT Bavarian Gin Ihrer Meinung nach am besten?
Stefan Penninger: Aus der Sicht eines Edelbrand-Sommeliers und nach langer Zeit der Komposition der einzelnen Botanicals genieße ich GRANIT hauptsächlich als Sipping Gin, pur im Nosing-Glas, bei einer Temperatur von 16-18 Grad. Natürlich ist Gin aber in erster Linie eine Mixspirituose. In herben, kräuterbetonten Cocktails, als Sour oder in einem Gin-Tonic mit einem trockenen Tonic Water macht GRANIT eine hervorragende Figur.

Alte Hausbrennerei Penninger | penninger.de | facebook.com/penninger

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen GRANIT Bavarian Gin weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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