BORGMANN1772: Ein Kräuterlikör zwischen Tradition und Moderne

Ein Kräuterlikör, der nach altem Apotheker-Rezept seit über 130 Jahren per Hand hergestellt wird und noch heute dank eines unverfälschten Geschmacks sowie exklusiver Design-Editionen zu begeistern weiß – das ist eine Besonderheit auf dem Spirituosen-Markt. Mehr denn je sind Spirituosen mit Charakter und Geschichte gefragt – und wer passt besser in diese Katergorie als BORGMANN1772?

Einen kleinen Einblick hinter die Kulissen gewährte Jörn Clausen, Co-Founder und Managing Director des Premium-Kräuterlikörs, der im Interview mit about-drinks Rede und Antwort stand.

Erzählen Sie unseren Lesern bitte zuerst, worum es sich bei BORGMANN1772 handelt.
Jörn Clausen: BORGMANN1772 ist ein deutscher Premium-Kräuterlikör, der seinen Ursprung in der seit 1772 herzoglich privilegierten Apotheke in Braunschweig hat.

Hinter dem Produkt steht eine lange Geschichte – erzählen Sie uns diese!
Jörn Clausen:
Den Likör gibt es so schon seit über 130 Jahren. Die Rezeptur ist von Generation zu Generation unverändert weitergegeben worden. Die beiden Borgmann-Brüder und ich kennen uns schon lange und haben immer wieder eine Flasche aus der heimischen Apotheke mit nach Berlin genommen. 2006 haben wir uns dann gedacht: Warum nicht mehr daraus machen? Damals sind wir mit 700 Flaschen gestartet, haben gleich die besten Bars, Clubs und Restaurants in Berlin begeistern können und seit dem hat sich alles beständig weiterentwickelt. Ein paar Jahre lang haben wir das nebenher gemacht um dem Ganzen Zeit zu geben und eine solide Basis zu erreichen, aber vor ca. zwei Jahren haben wir unsere Jobs gekündigt und arbeiten nur noch für unser eigenes Unternehmen. Allerdings führt Jan Borgmann die Apotheke in Braunschweig weiter und steht dort jeden Tag hinter’m Tresen. Aber unser Firmensitz ist in Berlin.

Stimmt es, dass noch heute der Inhalt jeder Flasche per Hand angesetzt wird?
Jörn Clausen:
Ja, das stimmt: Der wichtigste Teil der Herstellung aus Kräutern für den essentiellen Auszug sowie die Reifephase sind ein Prozess, den man maschinell so nicht machen kann. Die Abfüllung erfolgt natürlich über eine Linie, aber im Anschluss wird jede Flasche noch einmal per Hand kontrolliert und verpackt.

Worin unterscheidet sich BORGMANN1772 von anderen Kräuterlikören?
Jörn Clausen:
Durch den Geschmack. Einen Borgmann schmeckt man immer heraus. Und dank des alten Apothekerwissens kann sich jeder selbst ein Bild davon machen – als Digestif wirkt er hervorragend.

2006 wurde das Design der Flaschen geändert, seitdem gibt es verschiedene Editionen. Wie sehen diese aus und wer designed die Flaschen?
Jörn Clausen:
Wir suchen uns immer sehr unterschiedliche Partner, die aus dem näheren Umfeld kommen. Alle eint, dass sie sich mit unserer Marke auseinandergesetzt haben und sich dies im Design widerspiegelt. Thematisch legen wir uns nicht fest, hatten bisher Designer aus Mode, Grafik, Kunst und Musik. Das Ungewohnte, Überraschende, das muss schon sein. Und Humor ist wichtig, ein kleines Augenzwinkern gehört doch zum Leben und zum Trinken dazu.

So hat BORGMANN1772 sicher auch den Weg in die Szene-Bars und -Gastronomie gefunden?
Jörn Clausen:
Das ist natürlich eine Spaßsache, die oft die Türen öffnen kann, aber am Ende kommt es auf den Inhalt an. Wenn unser Likör nicht gut wäre, könnten wir, nur über das Design, nicht dauerhaft bestehen. Dass unsere Designs mittlerweile Sammlerobjekte geworden sind, freut uns natürlich sehr und motiviert auch, weiterhin kreativ zu sein.

Und über welche Distributionswege wird die Spirituose vermarktet?
Jörn Clausen: Wir sind ein Produkt der Gastronomie und dort liegt auch weiterhin der Fokus. Um eine flächendeckende Verfügbarkeit zu gewährleisten, haben wir einen eigenen Online-Shop sowie weitere namhafte Onlinehändler. Unsere Einzelhandelsstrategie ist selektiv; klar gehören das KaDeWe, das LaFayette und die Galeria Kaufhof dazu, aber kleine feine Concept-Stores, Feinkostgeschäfte und sogar Fashionshops sind tolle Partner, die uns wichtig sind. An den Flughäfen Berlin, Hamburg und Frankfurt haben wir erfreuliche Absätze im Duty Free. Und mittlerweile haben wir Distributionspartner in 5 Ländern, die uns im Ausland voranbringen.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie bei der Vermarktung des Produkts? Was machen Sie im Bereich Social Media?
Jörn Clausen:
Puh, Social Media ist ja ein sehr überreiztes Thema, viele sehen die Quantität an Facebook-Fans als Messlatte für Erfolg. Ich denke, dass die Qualität der Kontakte bei einem Produkt wie unserem entscheidend ist. Ich habe lieber ein paar hundert Bartender und bewusste Connaisseure, als Tausende von klickbegeisterten Endverbrauchern, die keinen Bezug zum Produkt haben. Aber natürlich kommt an dem Thema keiner vorbei und wir werden dieses Jahr, nun schon zum zweiten Mal, den Bartender Design Contest umsetzen und dabei spielen soziale Medien eine gleichberechtigte Rolle. Generell sind wir Freunde maßgeschneiderter Aktionen, vor allem an der Basis. Breit angelegte Kampagnen oder Sponsorings wird es bei uns in absehbarer Zeit nicht geben.

Wenn Sie frei entscheiden wählen könnten: Wer sollte dann einmal eine Edition von BORGMANN1772 designen und warum?
Jörn Clausen:
Ganz klar: Der englische Künstler Banksy wäre ein perfekter Partner. Seine Kunst ist per se toll, noch dazu sein Vermarktungsgeschick… und die globale Wirkung einer solchen Edition würden mich gleich mal ein paar Borgmann mehr trinken lassen.

Borgmann&Clausen GmbH | borgmann1772.com | facebook.com/BORGMANN1772

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen BORGMANN1772 weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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