Bier BV-GFGH

Bierabsatz 2014: Erstes Plus nach neun Jahren

Erstmalig seit 2006, dem Jahr der Fußball-WM in Deutschland, stieg der Bierabsatz im Vergleich zum Vorjahr an. Dabei legten nicht nur die Ausfuhren um insgesamt 4,4 Prozent zu, sondern es wurden auch im Inland mit 80,025 Mio. Hektolitern etwa 308.000 Hektoliter (plus 0,4 Prozent) mehr Bier abgesetzt als im Jahr 2013.  

Die Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern verliefen recht unterschiedlich. Einen rückläufigen Ausstoß verzeichnen die Bundesländer Niedersachsen/Bremen (minus 4,8 Prozent), Nordrhein-Westfalen (minus 7,3 Prozent), Sachsen-Anhalt (minus 4,8 Prozent) und Thüringen (minus 4,5 Prozent). Alle anderen Bundesländer entwickelten sich positiv zwischen 0,7 Prozent (Schleswig-Holstein/Hamburg) und 22,3 Prozent (Rheinland-Pfalz/Saarland), wenngleich die Entwicklung dort wohl auf einen Lohnbrauauftrag aus dem Ausland zurückzuführen ist.

Die beiden größten Biererzeugerländer Nordrhein-Westfalen (19,467 Mio. Hektoliter) und Bayern (18,456 Mio. Hektoliter) liegen im Inlandsbierabsatz nur noch rund 1 Mio. Hektoliter auseinander. Unter Einrechnung des Exports hat allerdings wiederum Bayern mit 23,119 Mio. Hektolitern einen um rund 1 Mio. Hektoliter höheren Gesamtbierabsatz zu verzeichnen.

Die Entwicklung der Biermischungen verlief im Dezember 2014 nicht entsprechend der des allgemeinen Bierabsatzes. Biermischungen verzeichneten ein Minus von 9,5 Prozent und erreichten mit 4,134 Mio. Hektolitern ein kumuliertes Jahresminus von 2,4 Prozent.

Quelle: Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. | bv-gfgh.de

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