US-Behörden lassen Modelo-Übernahme durch AB InBev platzen

Die geplante Übernahme des mexikanischen Getränkeherstellers Modelo durch AB InBev ist geplatzt. Die US-Wettbewerbsbehörde hat den Deal in Höhe von 20,1 Milliarden US-Dollar (15,7 Milliarden Euro) untersagt – und daran müssen sich die Brauereikonzerne halten.

Wie das US-Justizministerium mitteilte, würde eine Übernahme der Modelo-Gruppe, die unter anderem die Biermarke Corona herstellt, durch AB InBev dazu führen, dass der bestehende Wettbewerb zwischen den beiden Brauereien beendet werden würde. Das könnte dazu führen, dass die Verbraucher mehr Geld für Bier bezahlen müssten. Dies gelte es zu verhindern, da Bier die Art von Produkt sei, die für die Verbraucher eine bedeutende Stellung habe, hieß es weiter in der Mitteilung.

Die weltweit größte Brauerei AB InBev hält bereits 50% an dem rund 40.600 Mitarbeiter zählenden mexikanischen Unternehmen. Die Wettbewerbskommission in Mexiko hatte den Kauf im vergangenen Jahr bereits ohne weitere Auflagen genehmigt.

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