„UK Uncut“ will Starbucks-Filialen in Großbritannien lahmlegen

Am 8. Dezember wird es in zahlreichen Starbucks-Filialen in Großbritannien wohl keinen Kaffee geben. Für diesen Tag plant die bekannte Aktivistengruppe „UK Uncut“ nämlich eine Protestaktion gegen die Kaffee-Kette.

Grund dafür ist, dass Starbucks trotz der hohen Einnahmen auf der Insel (seit 1998 umgerechnet rund 3,6 Milliarden Euro) dort in den letzten drei Jahren keine Steuern bezahlt haben soll. Dass sich viele große Konzerne, wie eben Starbucks auch, vor den Steuerzahlungen drücken, sei ein Grund für die Kürzungen bei den Sozialleistungen – und dagegen gehen die Aktivisten auf die Barrikaden.

Die Masche von „UK Uncut“ ist dabei immer gleich: Man verabredet sich für einen bestimmten Zeitpunkt an den vereinbarten Treffpunkten, ähnlich wie bei einem Flashmob. Anschließend stürmen die Aktivisten die Gebäude und verwandeln diese – zumindest so lange bis die Polizei eintrifft – in Kindergärten, Vorlesungssäle oder Obdachlosenheime. Bereits im Frühjahr des letzten Jahres legten zahlreiche Aktivisten so hunderte Banken in Großbritannien lahm. Wie sich Starbucks vor der Aktion schützen will, ist nicht bekannt.

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