wasser aus dem krug ins glas gießen
Qualität und Nachhaltigkeit

Stiftung Warentest vergibt erneut Bestnoten für natürliches Mineralwasser

Natürliches Mineralwasser hat eine verlässlich hohe Qualität und mit der zunehmenden Anzahl klimaneutraler Mineralwässer leisten die deutschen Mineralbrunnen einen Mehrwert für den Klimaschutz. Bereits heute schon ist der CO2-Fußabdruck von Mineralwasser sehr gering. Dies bestätigt die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Test von natürlichen Mineralwässern mit hohem Kohlensäuregehalt (Ausgabe 07/2022). Alle getesteten Mineralwässer sind mikrobiologisch einwandfrei und erfüllen die strengen gesetzlichen Qualitätsvorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO). 25 der 32 getesteten Classic-Mineralwässer erhielten die Note „sehr gut“ (8) oder „gut“ (17).

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf die hohe Qualität des Naturprodukts Mineralwasser jederzeit verlassen. Mineralwasser ist ein wesentlicher Bestandteil für eine gesunde Versorgung der Menschen“, kommentiert Jürgen Reichle, Geschäftsführer des VDM, das positive Testurteil der Stiftung Warentest. „Wir freuen uns sehr, dass Stiftung Warentest die ambitionierten Bemühungen der deutschen Mineralbrunnen für den Klima- und Umweltschutz positiv herausstellen. Immer mehr Mineralbrunnen bieten klimaneutrales Mineralwasser an und informieren die Verbraucherinnen und Verbraucher transparent und nachvollziehbar über ihr umfängliches Engagement. Damit sehen wir uns bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Mineralbrunnenbranche vorbildlich agiert.“

jürgen reichle

Jürgen Reichle, Geschäftsführer des VDM

Die deutschen Mineralbrunnen haben sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2030 branchenweit klimaneutral zu wirtschaften. Im Mittelpunkt dabei steht, die Emissionen in der gesamten Prozesskette des Naturprodukts Mineralwasser umfassend zu vermeiden und zu reduzieren. Nicht gänzlich vermeidbare Emissionen werden über den freiwilligen Handel mit Emissionsrechten und -zertifikaten sowie durch Unterstützung anerkannter Klimaschutzprojekte kompensiert. Natürliches Mineralwasser hat bereits heute einen der kleinsten CO2-Fußabdrücke in der Getränke- und Lebensmittelindustrie, der immer weiter verkleinert wird. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von rund 123 Litern pro Jahr ist Mineralwasser der beliebteste Durstlöscher in Deutschland. So trägt der tägliche Genuss von Mineralwasser lediglich mit einem Anteil von weniger als 0,25 Prozent am durchschnittlichen persönlichen CO2-Fußabdrucks der Menschen in Deutschland bei.

Zudem ist Deutschland mit seinen vorbildlichen Mehrweg- und Kreislaufsystemen europäischer Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft. Mit den bepfandeten Systemen für die Verpackungen der deutschen Mineralbrunnen werden Rücklaufquoten von nahezu 100 % erreicht. Innovationen der Verpackung ermöglichen einen immer höheren Anteil von Rezyklat, mit entsprechend positiven Effekten für die Umwelt und das Klima.

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 150 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 10.000 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative „Klimaneutralität 2030“ begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

Quelle: VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.
Titelbild: ©iStockphoto | Xesai

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