Sebastian Koeppel: Fortschritt mit Tradition bei beckers bester

beckers bester fühlt sich der Natur schon seit der Gründung verbunden. Seit nunmehr über 80 Jahren verwendet man daher für die Fruchtsäfte ausschließlich natürliche Zutaten und verzichtet komplett auf künstliche Zusatzstoffe. Bereits im letzten Jahr übergab der damalige Geschäftsführer Ernst Becker die Geschäfte des Familienunternehmens an seinen Neffen Sebastian Koeppel, der beckers bester nun in der 4. Generation führt. Dem Credo ist man seit der Gründung in all den Jahren treu geblieben, so wird es auch in Zukunft heißen: 100% Geschmack, 100% Genuss und 100% Natürlichkeit.

about-drinks sprach mit Sebastian Koeppel, dem Geschäftsführer der beckers bester GmbH, über das Unternehmen, den deutschen Fruchtsaft-Markt sowie die Pläne für die Zukunft.

Seit etwas über einem halben Jahr haben Sie nun die Position des geschäftsführenden Gesellschafters bei der beckers bester GmbH inne – was hat sich seitdem verändert, was ist geblieben, Herr Koeppel?
Sebastian Koeppel: Kurz nach der Neuordnung der Geschäftsführung hat sich auch die Gesellschafterseite verändert. Wolf-Peter Korth, Unternehmer vom Niederrhein und mein Schwiegervater, ist neuer Mitgesellschafter. Zusammen werden wir beckers bester langfristig ausrichten. Auf der Liquiditätsseite ist uns das bereits gelungen: Wir konnten eine neue Bankenfinanzierung aufbauen. Parallel haben wir uns intensiv mit der Marke beckers bester und deren Wahrnehmung durch den Kunden  beschäftigt. Mit der Einschätzung der Marktentwicklung ergibt sich daraus unsere Strategie.

Die Umstrukturierung des Unternehmens wurde bereits vor dem Generationswechsel vorbereitet. Wie haben Sie diese effektiv umgesetzt?
Sebastian Koeppel: Hinter uns liegt ein langer Weg. Wir haben uns von Tochterunternehmen getrennt, um uns mehr auf beckers bester konzentrieren zu können. Gleichzeitig wurde die Marke – im Design, den Sortimenten und den Qualitäten – Schritt für Schritt weiterentwickelt.

Ihr Ziel ist und war es, den Wachstumskurs von beckers bester zu halten. Können Sie bereits erste Bilanzen im Bereich des Umsatzes und Absatzes für das 2. Halbjahr 2013 / Anfang 2014 ziehen?
Sebastian Koeppel: 2013 hat sich der Umsatz positiv mit einem Plus von 2,3 % entwickelt. Unser Karton-Sortiment ist im dritten Jahr in Folge zweistellig gewachsen, genau um 21,7%.

Wie kommen Sie mit dem geplanten Distributionsausbau voran?
Sebastian Koeppel: Die regionale Distribution des Mehrweg-Sortimentes ist kaum zu steigern. Daher konzentrieren wir uns voll auf das Karton-Sortiment. Hier haben wir nur Produkte auf Direktsaftbasis mit einem unglaublichen Geschmackserlebnis. Insbesondere national sehen wir hier enorm viel Potenzial.

Wie ist der deutsche Fruchtsaft-Markt Ihrer Meinung nach aufgestellt? Wo sehen Sie Potenziale für den Sommer 2014?
Sebastian Koeppel: Der Markt ist dauerhaft unter Druck. Die hohen Anteile von Preiseinstieg, Handelsmarke, Aktionsgeschäft und die anhaltend hohen Rohwarenkosten werden nicht nachgeben. Es gilt, die richtigen Konzepte für den Getränkekonsum der Zukunft zu entwickeln. Keiner hat dafür einen natürlicheren Geschmacksträger als der Fruchtsaftmarkt!

Mit dem Ziel, neue Warengruppen und somit neue Käuferschichten zu erschließen, haben Sie vergangenes Jahr die Produktneuheit „switter“ auf den Markt gebracht. Wie war die Kundenresonanz?
Sebastian Koeppel: Das Produkt ist sehr erklärungsbedürftig. Sobald die Kunden aber realisieren, dass es sich um natürliche Bitter-Getränke auf der Basis von Direktsäften handelt, lassen sie sich sehr schnell von dem tollen Geschmack überzeugen. Besonders Gastronomen fangen an, das Potenzial der Getränke für Longdrinks und Cocktails zu erkennen.

Sind weitere innovative Neuprodukte geplant?
Sebastian Koeppel: Ja. Und auch noch in diesem Jahr. Wir haben uns viel vorgenommen. So viel kann ich verraten: Es werden qualitativ hochwertige Produkte sein, die zu 100% natürlich sind und einen echten Beitrag zum Getränkekonsum von morgen bieten können.

Welchen Ausblick für das traditionsreiche Unternehmen beckers bester können Sie unseren Lesern geben?
Sebastian Koeppel: Wir beabsichtigen, die Tradition fortsetzen, neue Nischen zu erschließen und die Marke zu verjüngen. Konkret heißt das: Wir wollen, wie schon meine Urgroßmutter Bertha Becker, die das Unternehmen 1932 gründete, unsere Kunden mit natürlichen, schmackhaften Säften verwöhnen.

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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Sebastian Koppel sowie beckers bester weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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