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Gutes bewahren, Traditionen erhalten

Schutzvereinigung für bayerische Spirituosenkategorien gegründet

Bei der Jahreshauptversammlung des Verbands der Bayerischen Spirituosenindustrie e.V. im März 2022 haben namhafte Hersteller eine Schutzvereinigung für bayerische Spirituosen mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) gegründet. Dieses Siegel wird für besonders schützenswerte, traditionell eingeführte und regional verwurzelte Produktkategorien vergeben. Die Europäische Union hält die Hersteller dieser Produkte an, solche Schutzvereinigungen zu gründen, um die Einhaltung des ausgewiesenen Schutzstatus zu gewährleisten.

Die Beobachtung und Kontrolle der rechtlichen Voraussetzungen für geschützte Spirituosenkategorien wird der Verband der Bayerischen Spirituosenindustrie auch eng mit den weiteren bayerischen Herstellerverbänden wie den landwirtschaftlichen Obst- und Kleinbrennerverbänden abstimmen. Damit wird die hohe Qualität bayerischer Lebensmittel und die besondere regionale Bedeutung unserer einheimischen Spirituosen unterstrichen.

„Die bayerische Kultur spiegelt sich in den exzellenten Lebensmitteln wider, die bei uns auf den Tisch und ins Glas kommen. Bayerische Spezialitäten zu schützen und deren traditionelle Herstellungsweisen zu bewahren ist eine Aufgabe, die auch in bayerischer Hand liegen sollte“, sagt Stefan Penninger, Vorsitzender des Verbands der Bayerischen Spirituosenindustrie e.V.

Stefan Penninger, Vorsitzender des Verbands der Bayerischen Spirituosenindustrie e.V.

Ziel des geografischen Herkunftsschutzes ist es, die besonderen Herstellungsweisen und die traditionellen Verfahren im europäischen Genusserbe zu bewahren. Zu den auf europäischer Ebene geschützten Spirituosenkategorien aus Bayern gehören beispielsweise Bayerischer Bärwurz, Bayerischer Blutwurz oder Bayerischer Gebirgsenzian, aber auch Bayerischer Kräuterlikör. Zudem sind fränkischer Obstler, fränkisches Kirsch- oder Zwetschgenwasser, Münchner Kümmel sowie regionale Klosterspezialitäten als geschützte geografische Angabe eingetragen.

Auch außerhalb Bayerns hatten sich in den vergangenen Monaten Schutzvereinigungen für regionale Spirituosen gebildet, beispielsweise die Schutzvereinigung Schwarzwälder Obstbrände und Obstgeiste oder die Schutzvereinigung deutscher Spirituosenhersteller. Neben der Überwachung und Kontrolle von eingetragenen Produktkategorien sind auch die Anpassung existierenden Gebietsschutzes oder Neueintragungen von Spirituosenarten in der Zukunft ein Thema für die gegründeten Schutzvereinigungen.

Quelle/Bildquelle: Verband der Bayerischen Spirituosenindustrie e.V.

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