Teaser Windspiel

Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker im Interview: Neues aus der Windspiel Manufaktur

Seit 2008 macht Windspiel mit dem Premium Dry Gin, eigenen Trüffeln, dem Barrel Aged Potato Vodka und dem Tonic Water von sich Reden. Letztgenanntes gibt es seit Kurzem nicht mehr in der ursprünglichen Glasflasche, sondern nur noch in der Aluminiumdose. Und auch neben den Produkten tut sich einiges hinter den Türen der Manufaktur: Auf dem Windspiel-Hof in der Vulkaneifel wurde umgebaut, was das Zeug hält. Immerhin will man den gesamten Produktionsprozess der Produkte schließlich irgendwann dorthin holen.

about-drinks sprach mit Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker, zwei der Windspiel-Gründer, über die verschiedenen Produkte, den Windspiel-Hof in der Vulkaneifel sowie die weiteren Pläne.

Gestartet sind Sie 2014 mit Ihrem Windspiel Premium Gin und den dazugehörigen Trüffeln. Seitdem hat sich einiges getan: Welche neuen Produkte haben Sie bis heute entwickelt?
Sandra Wimmeler: Wir haben seitdem eine limitierte fassgelagerte Edition unseres Gins, den Windspiel Premium Dry Gin Reserve, sowie unseren Windspiel Barrel Aged Potato Vodka auf den Markt gebracht. Gleichzeitig haben wir unser Confiserie-Segment erweitert.

Dabei ist uns wichtig, trotz der neuen Produkte weiterhin eine gute Qualität liefern zu können und alle Produkte in traditioneller Handarbeit herzustellen. Das beginnt bei uns bei unseren Kartoffeln und endet beim Etikettieren der Flasche bzw. der Verpackungen.

Das Trüffel-Portfolio hat sich erweitert. Welche weiteren Produkte sind dazu gekommen?
Denis Lönnendonker: Seit Sommer diesen Jahres gibt es unsere Gin-Trüffel jetzt auch mit Zartbitter-Schokolade. Worauf wir ganz besonders stolz sind, ist die Entwicklung unserer Pralinen. Diese bestehen aus einer ganz besonderen Gin-Marzipan-Füllung. Für das Marzipan verwenden wir nur qualitativ beste Zutaten. So hat das Marzipan einen besonders hohen Mandelanteil. Die Mandeln stammen allesamt aus dem Mittelmeerraum und sind ganz besonders aromatisch. Verfeinert wird das Marzipan, das ebenfalls in Handarbeit hergestellt wird, mit einem feinen Rosenextrakt, das perfekt mit unserem Gin harmoniert.

Warum passen Trüffel so gut zu Ihrem Gin bzw. zu Gin im Allgemeinen?
Sandra Wimmeler: Natürlich ist unser Gin einerseits enthalten, andererseits passt hochwertige Schokolade als solche sehr gut zum Gin. Wir essen unsere Trüffel zum Beispiel sehr gerne eisgekühlt zu unserem Gin & Tonic.

Erzählen Sie uns von dem Windspiel Barrel Aged Potato Vodka: Was ist das Besondere an der Spirituose?
Denis Lönnendonker: Unser Windspiel Barrel Aged Potato Vodka ist ein ganz besonderer Jahrgangswodka. Wir pflanzen jedes Jahr eine besondere Kartoffelsorte an und brennen diese schließlich in einem speziell von unseren Destillateurmeistern Holger Borchers und Dr. Franz Eckert entwickelten Verfahren fünf Mal. Dadurch erhalten wir einen sehr milden und feinen Geschmack, dennoch gehen die würzigen Aromen der Kartoffel nicht verloren. Im Anschluss lagert der Wodka noch mehrere Monate in Eschenfässern. So ist er noch milder, aber die würzige Kartoffelnote kommt immer noch zur Geltung.

Woher kam die Entscheidung, nach dem Gin einen Vodka auf den Markt zu bringen?
Sandra Wimmeler: Die Basis unseres Gins ist ja klassischerweise ein Wodka. Von daher haben wir uns natürlich schon immer mit dem Thema beschäftigt. Uns war aber von Anfang an klar, dass wir keinen neutralen Wodka auf den Markt bringen möchten. Wir wollten einen Gentleman-Wodka für den Genuss on the rocks kreieren, der zum einen mild, aber dennoch würzig ist. Gleichzeitig war es unser Ziel, die Facetten der Kartoffel stärker zu zeigen. So kamen wir auf die Idee, einen Jahrgangswodka zu kreieren und jedes Jahr eine andere Kartoffelsorte zu verwenden. Für das Jahr 2016 sind es Kartoffeln der Sorte Pirol. Nächstes Jahr wird es eine eher unbekanntere Sorte sein.

Kommen wir zum nächsten Produkt: Das Windspiel Tonic Water gibt es seit Kurzem nicht mehr in der Flasche, sondern nur noch ausschließlich in der Dose. Was sind die Vorteile der Aluminiumdose gegenüber der Glasflasche?
Denis Lönnendonker: Es gibt natürlich die klassischen Vorteile, wie die höhere Recyclingquote und den besseren Schutz des Getränks. Für uns war allerdings hauptsächlich ein anderer Grund für den Umstieg auf die Dose ausschlaggebend. Wir sind eine kleine Manufaktur und produzieren nur geringe Mengen. In dem Markt der Bitter- und Softdrinks ist es daher natürlich für uns umso schwerer. So schicken wir LKWs mit nur geringen Mengen an Tonic-Water-Flaschen durch die gesamte Republik und holen sie später auf dem gleichen Weg wieder zurück. Das ist nicht besonders gut für die Natur und die Umwelt. Zugleich ist es eine logistische und wirtschaftliche Herausforderung, die für uns als kleine Manufaktur einfach immens ist. Das und die Möglichkeit, unser Tonic mehr nach unseren Wünschen zu gestalten, war letzten Endes ausschlaggebend für die Entscheidung zur Dose.

Auch das Design hat sich verändert – inwiefern?
Sandra Wimmeler: Wir haben das Design unseres Tonics jetzt mehr an das unseres Gins angepasst. So spiegelt sich die Form der Flasche durch die Silhouette der goldenen, geschwungenen Linien wider. Und auch den goldenen Ring des Flaschenhalses haben wir platziert. Er ziert jetzt das obere und untere Ende unserer Dose.

Nicht nur bei den Produkten selbst gab es „Umbauarbeiten“, sondern auch auf dem Windspiel-Hof in der Vulkaneifel. Wie genau sahen die aus?
Denis Lönnendonker: Wir haben unseren alten Kuhstall in eine schöne Destille verwandelt. Dafür hat es natürlich eine Rundumerneuerung gegeben. Nachdem die vier Wände für die Destille jetzt stehen, wurde auch unsere maßgefertigte Kupferdestille geliefert. Hiermit können wir jetzt sowohl die Botanicals für unseren Gin als auch beispielsweise Obst von unseren Streuobstwiesen brennen.

Welche weiteren Neuprodukte bzw. Umbauarbeiten sind für die Zukunft geplant?
Sandra Wimmeler: Wir basteln natürlich intensiv an neuen Kreationen und auch immer weiter an der Verwirklichung unserer Träume. Unser Ziel ist es, irgendwann den gesamten Produktionsprozess zu uns auf den Weilerhof zu holen und auch wieder alte Kräuter und Obstsorten anzubauen und zu brennen.

Windspiel | windspiel-manufaktur.com | facebook.com/WindspielManufaktur

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Sandra Wimmeler und Denis Lönnendonker für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Windspiel weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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