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Personal

Robert Kummer zum Vorsitzenden des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. gewählt

Die FKN-Mitgliederversammlung hat Robert Kummer, Deutschland-Chef der SIG Combibloc GmbH, für drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt. Im Vorstand bestätigt wurden als stellvertretende Vorsitzende Stephan Karl (Tetra Pak GmbH & Co. KG) und Stephen Naumann (Elopak GmbH).

In einer ersten Stellungnahme weist Robert Kummer auf die Herausforderungen hin, vor denen die Getränkekarton-Branche steht: „Die Öffentlichkeit erwartet zu Recht, dass Unternehmen nicht nur über Nachhaltigkeit reden, sondern überprüfbare Schritte unternehmen, um Produkte und Prozesse ökologisch zu verbessern. Das gilt für die Beschaffung von Rohstoffen bis hin zum Recycling. So wurde z.B. die Selbstverpflichtung der drei FKN-Mitgliedsunternehmen, weltweit ausschließlich FSC®-zertifizierten Rohkarton einzusetzen, schon 2016 umgesetzt.

In einigen Wochen geht eine Recyclinganlage des FKN-Tochterunternehmens Palurec in Betrieb, die auch Kunststoffe und Aluminium aus Getränkekartons stofflich verwerten kann. Mit diesem Schritt zeigen die Hersteller erneut, dass sie bereit sind, auch in einem schwierigen Marktumfeld Verantwortung zu übernehmen und es nicht allein Dritten zu überlassen, sich um das Recycling zu kümmern. Gemeinsames Ziel der Branche bleibt, den Anteil nachwachsender Rohstoffe in den Verpackungen weiter zu erhöhen. Bereits heute ist der Getränkekarton für Milch und Fruchtsäfte nachweislich die Getränkeverpackung mit dem geringsten CO2-Fußabdruck.“

Zum FKN

Der FKN mit Sitz in Berlin vertritt die gemeinsamen Interessen der Hersteller von Getränkekartons. Mitglieder des Verbandes sind die Firmen Tetra Pak GmbH, SIG Combibloc GmbH und Elopak GmbH. Sie repräsentieren ca. 95 % des deutschen Marktes. Der FKN hat zwei Tochtergesellschaften: Die ReCarton GmbH kümmert sich seit Anfang der 1990er-Jahre um die Organisation des Recyclings gebrauchter Getränkekartons aus dem Dualen System. Aus den Papierfasern werden unterschiedliche Verpackungspapiere hergestellt. Die Palurec GmbH baut derzeit eine Recyclinganlage zur stofflichen Verwertung der Kunststoff-Aluminium-Reststoffe, die nach Abtrennung der Papierfasern anfallen.

Quelle/Bildquelle: Fachverband Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V.

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