Kurpfalz Bräu Sortiment

Neue Biere aus der Kurpfalz

Eigentlich ist es dem alten Braumeister Hans Hirsch und seiner Frau Liesel zu verdanken, dass es jetzt neue Kurpfalzbräu-Biere gibt. Denn ihre Rezepte haben die Brauer aus Plankstadt zu gleich drei neuen Sorten inspiriert: ein Ur-Weizen, ein Ur-Radler und ein Kellerbier. Die drei Kurpfalzbräu Traditionsbiere werden mit viel handwerklicher Sorgfalt gebraut. Wie das Kurpfalzbräu Helles kommen auch die drei Neuen in der klassischen braunen Halbliterflasche daher und sind geschmückt mit Etiketten, die sich an Originalen aus den 1950er Jahren orientieren.

Immer mal wieder schauen die Braumeister die alten Unterlagen von Hans Hirsch durch. Bereits vor 2 Jahren tauchten beispielsweise seine Zeugnisse auf: Brauerzeugnisse von der damals noch ganz jungen Brauereiakademie Doemens in München und das Zeugnis von der Meisterprüfung, die Hirsch 1920 in Mannheim ablegte. Bevor er 1919 nach Schwetzingen kam und Johann Weldes Tochter Elisabeth heiratete, war er auf der Walz, arbeitete in Brauereien in München und Amsterdam. Von dort brachte er, notiert in Heften und auf Zetteln, die unterschiedlichsten Bierrezepte mit. Diese hätten schon mehrfach Pate gestanden für neue Biere, erklärt Hirschs Urenkel Max Spielmann, Welde-Geschäftsführer. Vor allem während seiner Ausbildung zum Braumeister habe er sich intensiv mit den alten Unterlagen aus Hirschs Zeiten beschäftigt und dabei eine Menge gelernt, so Spielmann weiter. Das Interesse für Bierrezepte hat Hirsch ganz offensichtlich an seinen Urenkel Max vererbt, der übrigens fast 100 Jahre nach seinem Urgroßvater ebenfalls bei Doemens in München seinen Braumeister und die Biersommelier-Ausbildung machte.

Was gut ist, kommt wieder
Das Kurpfalzbräu-Sortiment wird erweitert mit einem Ur-Weizen und einem Kellerbier aus Hirschs Rezeptheft. Eine vollmundige, würzige Weizenbierspezialität ist das obergärige Ur-Weizen, das im Glas bernsteinfarben leuchtet und eine cremige Schaumkrone bildet. Das untergärige Kurpfalzbräu Kellerbier ist hell, leicht naturtrüb und mild im Geschmack, so wie es schon früher in der Gasthausbrauerei „Zum Grünen Laub“, der historischen Gründungsstätte der Welde Braumanufaktur, ausgeschenkt wurde. Zitronig und leicht herb ist das sonnenhelle Ur-Radler, das auf Hans Hirschs Gemahlin Elisabeth zurückgeht. Denn damit die Herren, die gestandenen Mannsbilder und die hart arbeitenden Frauen bei großer Hitze eine spritzige und weniger alkoholhaltige Erfrischung genießen konnten, ohne auf ihr Leibgetränk zu verzichten, mischte Liesel Hirsch, die „Welde Liesel“, in den 1920er und 1930er Jahren das gute Bier aus der eigenen Brauerei mit ihrer hausgemachten Fassbrause. Was gut ist, kommt wieder: mit dem Kurpfalzbräu Ur-Radler kehrt ein ursprünglicher, traditioneller und prickelnd-frischer Genuss mit hopfig-bieriger Note zurück.

Ein Stück Heimat im Glas
Die Kurpfalzbräu Traditionsbiere sind ein echtes Stück Heimat. Sie wollen das Gute aus der alten Zeit aufleben lassen mit Bieren, die traditionell und mit viel handwerklicher Sorgfalt gebraut werden. So, wie das früher schon gemacht wurde. Die Biere erhalten ihre unverwechselbaren aromatischen Noten durch die ausgesuchten Hopfen, die Gersten- und Weizenmalze und das verbrieft gute Brauwasser aus dem 172 Meter tiefen Brunnen.

Quelle/Bildquelle: Weldebräu GmbH & Co. KG | welde.de

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