HirschRudel: Dirk Verpoorten über seinen neuen Kräuterlikör

Der Kräuterlikör HirschRudel ist seit etwas mehr als einem halben Jahr in Deutschland zu haben. Die neue Marke von Dirk Verpoorten ist eine Spirituose mit ganz besonderem Charakter und einer ebenso besonderen Geschichte. Der Likör verbindet angenehm kräftige, runde Noten von Vanille, Schokolade und Anis, die in einer malzigen Süße enden. Im Glas zeigt er sich dunkelschokoladig bis mahagonifarbig, mit dickflüssiger Konsistenz. Was das Geheimnis und das Besondere an der Rezeptur von HirschRudel ist, erzählt Dirk Verpoorten im Interview.

Herr Verpoorten, HirschRudel ist ja ein Kräuterlikör mit einer ganz besonderen Geschichte – erzählen Sie uns diese bitte!
Dirk Verpoorten: HirschRudel ist ein Kräuterlikör, der nach dem Originalrezept meiner Oma Elly produziert wird. Meine Oma liebte es als Kind im Wald Kräuter zu sammeln. Eines Tages entdeckte sie dabei am Rande einer Schneise Feisthirsche, die sich frische Kräuter schmecken ließen. Fasziniert von dem majestätischen Anblick besuchte sie den Ort immer wieder und presste die Kräuter, die dort wuchsen in ein Buch. Der Grundstein für ihre Passion für Kräuter war gelegt. Jahre später setzte sie anlässlich eines Familienjubiläums einen Kräuterlikör auf. Das Rezept aus 31 Wildkräutern gelang gut und sie schrieb alles akribisch in ihrem Poesiealbum auf.

Trotzdem geriet das Rezept zunächst in Vergessenheit. Wie haben Sie es wiederentdeckt?
Dirk Verpoorten: Oh, das war ein großer Zufall! In einem großen Reisekoffer aus dem Nachlass meiner Großmutter fand ich ein Poesiealbum mit dem sorgfältig aufgezeichneten Rezept. Ich probierte das Geheimrezept sogleich aus und war begeistert von dem runden, vollmundigen Geschmack. Daher beschloss ich HirschRudel wieder zum Leben zu erwecken.

Doch am Anfang mussten Sie noch einige Hindernisse überwinden.
Dirk Verpoorten: Ja, als ich den Originalnamen „HirschRudel“ beim Patentamt eintragen lassen wollte, flatterte mir umgehend eine Widerspruchsklage von Jägermeister-Produzent Mast ins Haus. Sie fanden, dass alles, was mit „Hirsch“ zu tun hätte, kennzeichnend für Jägermeister wäre und HirschRudel daher von der Eintragung auszuschließen sei. Nach zermürbenden Monaten des Hin und Her wies das Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt die Klage schließlich ab und der Weg war frei für die Produktion meines Kräuterlikörs.

Stimmt es, dass der Kräuterlikör per Hand angesetzt und produziert wird?
Dirk Verpoorten: Ja das stimmt. Der wichtigste Teil sind natürlich die Kräuter. Es werden nur handverlesene Kräuter und Früchte von bester Qualität verwendet die genau nach Rezept gemischt und abgewogen werden. Die Kräuter werden anschließend für den essentiellen Auszug mindestens 4 Wochen in einer Mischung aus Wasser und reinem Alkohol eingelegt. Um die Aromen und Wirkstoffe besonders schonend herauszulösen, werden die Kräuter nur kalt mazeriert.

Anschließend erfolgt die sorgfältige Reifung. Die Reifezeit ist entscheidend, damit die Duft- und Geschmackstoffe sich ausbilden und „vermählen“ können, wie der Destillateur sagt. Die gewonnenen Kräuterauszüge für HirschRudel haben ganze 6 Monate Zeit um zu reifen. Danach erst erfolgt die Abfüllung in Flaschen. Aufgrund der exklusiven Flaschenform ist dies – genau wie die Etikettierung – ebenfalls Handarbeit.

Und alles wird in Deutschland produziert?
Dirk Verpoorten: Ja, HirschRudel ist ein rein deutsches Erzeugnis.

Ist es richtig, dass der Kräuterlikör auf 3.000 Stück limitiert ist?
Dirk Verpoorten (lacht): Ja, eine Massenproduktion ist bei handwerklicher Manufaktur ja auch gar nicht möglich. Die erste Edition von 3.000 Stück in der 0,5l Flasche ist allerdings bereits vergriffen. Die nächste Charge wird ebenfalls wieder auf 3.000 Stück begrenzt sein. Jede Flasche trägt auf ihrem Rückenetikett die Fass Nummer aus der sie stammt und ist einzeln nummeriert. Weitere Flaschengrößen sind für nächstes Jahr bereits in Planung.

Verraten Sie uns einige Kräuter?
Dirk Verpoorten: Wie bereits erwähnt, werden für HirschRudel 31 Kräuter verwendet. Einige davon, wie Enzian, Ehrenpreis oder Wacholderbeeren stammen aus der Alpenregion. Weitere Zutaten sind Rharbarberwurzel, Pomeränzschen, Liebstöckel und Baldrianwurzel – alles heimische Kräuter. Alle Kräuter verrate ich natürlich nicht, in der „HirschRudel Post“ und auf unserer Webseite werden aber nach und nach einige der in HirschRudel verwendeten Kräuter und ihre Wirkweise vorgestellt.

Wo bekomme ich den neuen Kräuterlikör, wie wird HirschRudel vermarktet?
Dirk Verpoorten: Natürlich gehören Großhandelsgeschäfte und kleinere Fachhändler dazu; aber auch C & C wie Handelshof und Mios; Warenhäuser, z.B. Galeria Kaufhof oder Karstadt Premium sowie Online-Händler. Wichtig sind uns aber auch Feinkostgeschäfte, Weinhändler und kleine feine Concept-Stores. Einen weiteren Fokus legen wir auf die Gastronomie, neben klassischen Restaurants, Bars und Hotels bekommt man HirschRudel auch in einigen Cafés.

Was ist ihr Geheimtipp? Wie sollte man HirschRudel genießen?
Dirk Verpoorten: Obwohl wir gerade über Facebook eine ganze Reihe von Cocktail-Rezepten mit HirschRudel veröffentlicht haben, mag ich ihn am liebsten pur, mit Außenschale einer Orange, wer mag kann ein wenig Eis hinzugeben.

HirschRudel | HirschRudel.com | facebook.com/HirschRudelKraeuterlikoer

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen HirschRudel weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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