true fruits Flaschentexte Titel

Für „Popoeten“: true fruits und die Flaschentexte

Das Design der Glasflaschen transportiert die Botschaft der Marke: true fruits – no tricks. Die schlichte Form steht für die Reinheit und Natürlichkeit der Produkte. Statt eines Papieretiketts hat man sich damals für einen keramischen Druck entschieden (sorry an alle Etikettabpiddler!). Der ermöglicht einen unverfälschten Blick auf das Wesentliche: den Inhalt.

Doch was steht eigentlich drauf auf den Flaschen? Oftmals gehören zu grellbunten und reißerischen Verpackungen hohle Werbeversprechen, die nach Aufmerksamkeit schreien. „Genau das wollten wir eben nicht“, sagt Nicolas Lecloux, einer der drei Gründer. Der Platz, der durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe, Zuckerzusätze und Co. frei ist, wird für allerlei Schabernack genutzt – ganz egal ob sinnvoll oder sinnfrei. So sind die Rückseiten der true fruits Flaschen alles, nur nicht langweilig. Die Flaschentexte sind – natürlich eben dem Inhalt – für viele bereits zum absoluten Highlight der Produkte avanciert.

„NEHMT IHR EIGENTLICH IRGENDWELCHE DROGEN, WENN IHR FLASCHENTEXTE SCHREIBT?“
Nein, leider nicht. Arbeitsrechtliche Bestimmungen und so. Ein Haufen von drei Mitarbeitern, darunter Nicolas Lecloux, versammelt sich alle drei Wochen und klamüsert sich dabei alles Erdenkliche zusammen. Wissenswertes zu den Inhalten, Dinge, die einen im Alltag beschäftigen, Gedichte, eben das, was in diesem Augenblick in den Sinn kommt. Manchmal hat das auch nichts mehr mit dem Produkt zu tun. Aber das ist dem Saftladen dann egal, wenn es sie amüsiert.

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#EINHORNKOTZE #POPOESIE #OHRWURMTOGO
Das damals fragwürdige Zeichen der Telefontastatur hat ein großes Comeback in den sozialen Netzwerken gefeiert und heißt heute Hashtag. Dabei handelt es sich nicht um einen Tag, an dem man ausnahmslos Haschisch konsumiert, sondern um eine Art Schlagwort, mit dem man Medien, zum Beispiel Fotos oder Videos, verlinkt. Diese Form der Verschlagwortung wird genutzt, um die Suche nach Inhalten innerhalb eines Netzwerks zu erleichtern. „Auch wir nutzen Hashtags – als Verbindung zwischen Offline- und Online-Marketing. Innerhalb unserer Flaschentexte gibt das oftmals den letzten Schliff und als kleines Goodie bekommen wir über Instagram, Facebook & Co. mit, welche Texte zurzeit auf dem Markt sind und wie sie ankommen, da uns die Macher der Fotos vertaggen.“

Unter dem von true fruits erfundenen Hashtag Einhornkotze gibt es beispielsweise bereits über 16.000 Beiträge. Hashtags dienen auch als Indiz dafür, welche ungefähre Reichweite eine Kampagne hat: Kunden, Fans und Follower übernehmen die erfundenen Hashtags. Das erfreut nicht nur den Texter, sondern auch die Kollegin aus dem Controlling.

#JIPPIJAYEAYSCHWEINEBACKE

true fruits | true-fruits.com | facebook.com/true.fruits.no.tricks

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