flause: die Hibiskus-Ingwer-Erfrischung aus München

Alles begann als „Flause im Kopf“ auf einer Reise durch Westafrika: Jörg Wizigmann lernte das dortige Nationalgetränk „Bissap“ auf Basis von Hibiskus und Ingwer kennen und lieben. Zurück in Deutschland, wollte er auf dieses Getränk nicht verzichten. So machte er sich an die Arbeit und entwickelte seine eigene Variation von „Bissap“. Als Name fand sich schnell der Begriff „flause“ – ein Synonym des Begriffs „Offenbarung“, der jedem irgendwie geläufig ist. Und damit war sie auch schon fertig, die Hibiskus-Ingwer-Erfrischung aus München.

Jörg Wizigmann, Gründer der flauserei und Hersteller von flause, stand about-drinks im Interview Rede und Antwort.

Herr Wizigmann, was ist flause?
Jörg Wizigmann: flause ist ein alkoholfreies Hibiskus-Ingwer-Erfrischungsgetränk aus München, das komplett ohne künstliche Aromen, Konservierungsstoffe und Farbstoffe auskommt und auf 100% Natur setzt. Die Rohstoffe werden so verarbeitet, wie sie in der Natur vorkommen. Durch schonendes Aufbrühen bleibt der Geschmack natürlich und frisch, Hibiskus und Ingwer können ihre gesunde und antioxidative Wirkung voll entfalten.

Aus welchen Zutaten wird das Getränk hergestellt?
Jörg Wizigmann: Für die Herstellung von flause werden ausschließlich natürliche Bio-Zutaten verwendet. Hibiskusblüten aus Burkina Faso und frischer afrikanischer Ingwer, ein Schuss Kohlensäure und Rohrohrzucker. Wir verzichten vollständig auf geschmacks- oder farbbeeinflussende Zusätze.

Wann entstand die Idee zu flause?
Jörg Wizigmann: Auf einer Reise durch Westafrika haben wir ein Getränk auf der Basis von Hibiskus und Ingwer kennengelernt. „Bissap“ gilt als eine Art Nationalgetränk, für das jede Familie ihr eigenes Rezept hat und das eisgekühlt getrunken wird. Die Grundidee bestand lediglich in dem Wunsch, das Getränk, das uns vorzüglich mundete und in der Hitze Afrikas erfrischte, auch zu Hause genießen zu wollen.

Wie ging es dann – zurück in Deutschland – weiter?
Jörg Wizigmann: Für die unzähligen Versuche, die richtige Mischung für den richtigen Geschmack zu finden, waren die mitgebrachten Zutaten schnell aufgebraucht. Wir fanden Lieferanten für die in unseren Augen richtigen Ingredienzien und schließlich auch das für unsere Geschmacksnerven richtige Rezept: Weit weniger süß als das afrikanische Vorbild und mit Kohlensäure versetzt. Wir ließen Freunde probieren, schenkten bei Veranstaltungen aus. Durch Zufall fanden wir einen kleinen Münchener Abfüllbetrieb, der unser Getränk in kleinen Mengen in Flaschen füllte. Einige Kneipen in München nahmen flause versuchsweise in ihr Sortiment auf und schließlich waren wir Getränkehersteller und Unternehmer.

Woher kommt der Name? Hat er eine bestimmte Bedeutung?
Jörg Wizigmann: Ein guter Freund und Münchener Wirt bezeichnete unser Getränk  als „Offenbarung“. Als Synonym spuckte der Thesaurus unter anderem das Wort „flause“ aus. Uns gefiel die Nähe zu Brause, Pause und anderen „-ause“-Wörtern und die Tatsache, dass wir hier ein Wort gefunden haben, das jedem geläufig ist, das aber niemand verwendet. Zumindest nicht im Singular. Nicht zuletzt begann flause als flause im Kopf.

Mit wem arbeiten Sie bei der Herstellung des Getränks zusammen?
Jörg Wizigmann: Wir konnten eine Bio-Kelterei am Ammersee gewinnen, mit uns die Grundessenz für flause zuzubereiten. Abgefüllt wird in einem bayerischen Familienbetrieb.

Welches ist die Zielgruppe, an die Sie sich mit flause richten?
Jörg Wizigmann: Diverse Verkostungen haben uns gezeigt, dass es in jeder Altersgruppe flause-Liebhaber gibt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir nur Bio-Zutaten verwenden möchten. Wir süßen mit Rohrohrzucker, achten jedoch darauf, verhältnismäßig wenig davon einzusetzen, was dem Kunden sofort auffällt und auch diejenigen anspricht, denen Limonade normalerweise viel zu süß ist. Insofern sprechen wir einerseits die Gruppe der „bewussten“ Käufer an, denen Qualität und Herkunft wichtig sind und die ansonsten eigentlich keine „klassischen“ Limotrinker sind.

Gleichzeitig versuchen wir, ein junges und trendiges Publikum anzusprechen und flause in der sogenannten Szenegastronomie unterzubringen. Es gibt viele Läden, die es sehr schätzen, dass wir ein unabhängiges, regional produzierendes Unternehmen sind. Und die das schlichte Design der flause-Etiketten mögen.

Lassen sich aus flause auch leckere Mixgetränke herstellen?
Jörg Wizigmann: flause läßt sich auch als Longdrink genießen, beispielsweise mit Vodka oder Gin. Eine Scheibe Orange oder Zitrone … hhmm. Noch besser funktioniert flause als Cocktail, beispielsweise mit Rum, Limetten, braunem Zucker und frischer Minze auf crushed ice.

Über welche Distributionswege wird das Getränk vermarktet?
Jörg Wizigmann: Mit dennree haben wir einen Biogroßhändler gefunden, der flause im Biohandel unterbringt. Zunächst regional in München und Südbayern. Einige Getränkemärkte in München sowie Gastronomen im Großraum München haben flause im Programm. Die Auslieferung für Letztere übernehmen wir bislang selbst. Natürlich gibt es auch eine ganze Reihe von Privatkunden, die wir regelmäßig mit flause versorgen. flause ist außerdem deutschlandweit online erhältlich.

Welche Kommunikationsmaßnahmen nutzen Sie bei der Vermarktung? Was machen Sie im Bereich Social Media?
Jörg Wizigmann: Neben ihrer Homepage hat flause natürlich ihre eigene Facebook-Seite, auf der sie stets über Veranstaltungen, auf denen man sie antreffen kann, informiert oder Ausgehtipps gibt – beispielsweise für neue Kneipen oder Gaststätten, die nun flause auf der Karte haben. Ihre aufregendsten Erlebnisse verbreitet flause via twitter. Außerdem ist flause auf Festen und Veranstaltungen anzutreffen oder steht zur Verkostung in Bioläden bereit. Und natürlich gibt es Merchandising-Artikel.

Was ist als nächstes geplant? Gibt es schon Ideen?
Jörg Wizigmann: Wir arbeiten an neuen Geschmacksrichtungen und daran, unsere Vertriebswege auszubauen. Wir suchen die Kooperation mit Getränkegroßhändlern und starten Ausflüge in andere deutsche Großstädte, um auch dort flause in die Köpfe zu setzen.

Besonderes Highlight: Ab dem 20. September wird flause auf dem Oktoberfest im Herzkasperlzelt auf der Oidn Wiesn ausgeschenkt.

flause | flauserei.de | facebook.com/Flause

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns für das offene und sehr interessante Interview und wünschen der flause weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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