Berentzen-Gruppe steigert Spirituosenabsatz im ersten Quartal 2012

Die Berentzen-Gruppe hat im ersten Quartal 2012 den Absatz von Spirituosen um 2 Prozent steigern können. Der Inlandsabsatz des Geschäftsbereichs Spirituosen belief sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 13,1 Mio. 0,7 l Flaschen (Vorjahr 12,5 Mio. Flaschen), der Auslandsabsatz betrug 2,9 Mio. 0,7 l Flaschen (Vorjahr 3,2 Mio. Flaschen).

Der Konzernumsatz inklusive Branntweinsteuer verbesserte sich um rund 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Allerdings führten Veränderungen des Produktmixes zu einem überproportionalen Anstieg des Anteils der Branntweinsteuer an den Spirituosenumsätzen, so dass der Konzernumsatz exklusive Branntweinsteuer mit 32,4 Mio. Euro (34,9 Mio. Euro) letztlich geringer ausfiel als noch im ersten Quartal des Jahres 2011. Weitere Gründe hierfür sind der leicht rückläufige Absatz von Produkten der Dachmarke Berentzen sowie die uneinheitliche Entwicklung der Auslandsmärkte.

Der Absatz der Marke „Puschkin“ und der „Puschkin“-Varianten blieb gegenüber dem Vorjahresquartal konstant. Erfreulich entwickelte sich der Verkauf sogenannter klassischer Spirituosen mit Absatzzuwächsen von 9 Prozent im Mitteilungszeitraum. Positive Impulse setzte auch das inländische Handels- und Zweitmarkengeschäft mit einem deutlichen Absatzplus von 10 Prozent.

Das Konzernbetriebsergebnis ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurück. Einen wesentlicher Faktor für diese Entwicklung sind die außergewöhnlich stark angestiegenen Rohstoffpreise. Hinzu kommen erwartungsgemäß substanzielle Investitionen in das Auslandsgeschäft, insbesondere in China und der Türkei. Mittelfristig sollen diese Märkte spürbar zum Konzernumsatz und -ergebnis beitragen und die Abhängigkeit vom deutschen Markt verringern. Das Auslandswachstum wird dabei aus dem laufenden Cashflow finanziert. Stefan Blaschak, Vorstandsvorsitzender der Berentzen Gruppe AG, sagt: „Wir haben erneut gezeigt, dass Berentzen nachhaltig profitabel wirtschaftet, trotz massiv gestiegener Rohstoffpreise. Unser Ziel ist es, durch die Stärkung unseres Auslandsgeschäfts mittelfristiges Umsatzwachstum zu erzielen. Daran arbeiten wir mit Energie und Ausdauer. Deutschland wird für Berentzen aber stets ein Kernmarkt bleiben“.

Geschäftsentwicklung
Das internationale Spirituosengeschäft entwickelte sich in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2012 uneinheitlich. Während das Spirituosengeschäft in Tschechien und der Slowakei nachgab, verbesserten sich sowohl das Absatz- als auch das Umsatzniveau des übrigen Exportgeschäfts. Insgesamt verlief das internationale Spirituosengeschäft mit minus 6 Prozent (Vorjahr minus 7 Prozent) rückläufig. Der Anteil des Exports am Gesamtabsatz von Markenspirituosen lag zum Quartalsende bei 24 Prozent (Vorjahr 25 Prozent). Der Umsatz im Geschäftsbereich Spirituosen betrug im ersten Quartal 21,3 Mio. Euro (Vorjahr 23,0 Mio. Euro).

Finanz- und Vermögenslage
Mit einer erneut verbesserten Eigenkapitalquote von nunmehr 47 Prozent (Vorjahr 46 Prozent) ist Berentzen sehr solide aufgestellt und zudem weitgehend schuldenfrei. Die Außenfinanzierung des Konzerns erfolgt weiter-hin im Wesentlichen durch die Inanspruchnahme von Factoring-Linien und eingeräumte kurzfristige Betriebsmittelkreditlinien. Seit dem 1. April 2011 stehen der Berentzen-Gruppe zwei Factoring-Vereinbarungen mit einem Finanzierungsvolumen von insgesamt 40,0 Mio. Euro und einer Laufzeit bis zum 31. März 2014 zur Verfügung.

Ausblick
Auch vor dem Hintergrund gedämpfter konjunktureller Erwartungen für das Jahr 2012 setzt der Konzern seine mittelfristig angelegte Unternehmensstrategie im In- und Ausland weiter fort. Neben dem Ausbau des Spirituosenmarken- und Erfrischungsgetränkegeschäfts im Inland, stehen diesjährig die Markteintritte in China, Indien und der Türkei im Fokus der Unternehmensaktivitäten. Die zur Begleitung des künftigen Wachstums erfor-derlichen Anlaufkosten in diesen Märkten werden sich hierbei im Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres widerspiegeln.

Angesichts hoher Rohstoff- und Energiekosten liegt eine weitere wichtige Aufgabe im laufenden Geschäftsjahr 2012 für die Berentzen-Gruppe darin, kontinuierlich an der Effizienzverbesserung der Produktions- und Logistikabläufe im Konzern zu arbeiten, um auch künftig wettbewerbsfähig am Markt agieren zu können. Für das Geschäftsjahr 2012 geht die Berentzen-Gruppe weiterhin davon aus, ein positives Betriebsergebnis zu erreichen.

Quelle: Berentzen-Gruppe AG

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