Lowlander Beer Teaser

„A beer well travelled“ – Frederik Kampman von Lowlander Beer im Gespräch

„A beer well travelled“. So wie früher die holländischen Seefahrer und Entdecker die Welt bereisten, so bereisen die Lowlander Biere jetzt die Welt. Als Seefahrervolk haben die Niederländer die Welt erobert und dabei kostbares Gut wie Gewürze und Kräuter aus aller Welt mit nach Hause gebracht. Daran will Lowlander Beer erinnern und nutzt zum Brauen der Biere solche Früchte, Kräuter und Gewürze wie z.B. Süßholzwurzel, Blutorange und Sumach, Holunderblüte, Curacao, weißen Tee oder Lakritz. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Botanicals machen es den Brauern möglich, Biere mit einem besonderen Charakter zu brauen und sich so von anderen Brauereien abzuheben. 

about-drinks sprach mit Frederik Kampman, dem Chief Botanical Officer bei Lowlander Beer, über die Neueinführung am deutschen Markt sowie die Pläne für 2018.

Herr Kampman, was hat es mit dem Namen Lowlander Beer auf sich?
Frederik Kampman:
Der Name kommt aus dem Niederländischen und steht für „nieder“ und „Land“, also das Land am Meer bzw. das Land unter dem Meeresspiegel. Aufgrund unserer – auch geschichtlich gesehen – fortwährenden Beschäftigung mit Wasser gab es für uns nur eine Möglichkeit: das Wasser und die Meere zu beherrschen. Als Seefahrervolk haben die Niederländer die Welt erobert und dabei kostbares Gut wie Gewürze und Kräuter aus aller Welt mit nach Hause gebracht. Es dauerte nicht lange, bis diese Botanicals den Weg in das Lieblingsgetränk der Deutschen fanden: Bier. Wir verwenden in unserem Bier Botanicals, um den Geschmack und Charakter zu verfeinern, und lassen so die Geschichten unserer mutigen Entdecker und Vorfahren sowie die Vielfalt an exotischen Gewürzen und Kräutern in unserem Bier aufleben.

Der Name Lowlander Beer passte daher schon von Anfang an. Wir werden oft gefragt, was es mit dem Buchstaben „O“ in Lowlander auf sich hat, da er oft mit dem skandinavischen Buchstaben „Ø“ verwechselt wird. Es handelt sich dabei aber ein Symbol aus der Schifffahrt, welches das Gewicht und die Beladungsgrenze eines Schiffes beziffert.

Sie haben vorher in einer Gin-Destillerie gearbeitet. Wie kam es dazu, dass Sie nun Bier brauen?
Frederik Kampman: Ich war vor meiner Gin-Zeit schon lange in der Bierbranche unterwegs und habe in vielen Brauereien in ganz Europa gearbeitet. Durch meine Arbeit in der Destillerie wurde meine Liebe zu Botanicals und zur faszinierenden Welt der Cocktails entfacht. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich begann, mir darüber Gedanken zu machen, wie es wohl wäre, wenn man Botanicals brauen statt destillieren würde. Ich wurde neugierig, welchen Einfluss die Verwendung von Gewürzen, Kräutern und Früchten auf den Charakter eines Bieres haben könnte. Zu meinem Erstaunen habe ich festgestellt, dass die Niederländer beim Brauen von Botanicals bereits interessante Erfahrungen gemacht haben. Und so wurde Lowlander Beer geboren.

Woher holen Sie sich die Inspirationen?
Frederik Kampman: Wir wollen den Bier-Horizont erweitern, indem wir mit pflanzlichen Stoffen brauen. Als Team holen wir uns von überall Inspiration: von unseren Reisen, Reise- und Unternehmensgeschichten, einzigartigen Botanicals oder typisch niederländischen Geschmacksrichtungen wie Lakritz, Gartenbesuchen im Hortus Botanicus in Amsterdam, tollen Cocktails oder Gerichten, der Kunst des Destillierens selbst, …

Wir haben Lust auf Abenteuer und wollen ständig über den Tellerrand des traditionellen Bierbrauens hinausschauen. Wir entdecken und probieren neue Zutaten und verschiedene Arten des Genießens – so wie beispielweise die Biertails, also die Cocktails mit Bier.

Was ist sonst noch besonders an Lowlander Beer?
Frederik Kampman: Wir legen den Fokus wieder auf die Zutaten, die Zubereitung und den Geschmack, indem wir mit Botanicals brauen. Unsere Marktposition ist einzigartig: Wir unterstützen unsere Botschaft mit Reise- und Unternehmensgeschichten und reagieren gleichzeitig auf die aktuell stark wachsenden Spirituosentrends am Markt. Lowlander Beer kann man in jeder Situation genießen: Jedes Bier passt zu einem besonderen Gericht oder kann als Biertail genossen werden. Hierfür kreieren wir unsere eigenen Rezepte.

Sie sind schon in Großbritannien und in Skandinavien am Markt. Was erhoffen Sie sich vom deutschen Markt?
Frederik Kampman: Unser Traum ist es, dass Lowlander Beer weltweit als Bier mit unverwechselbarem Geschmack und Charakter anerkannt wird. Das ist ohne Frage anspruchsvoll, aber wir werden versuchen, die Welt – Bar für Bar, Stadt für Stadt und Land für Land – zu erobern. Wir sind sehr froh darüber, Jimmy als Markenbotschafter für Deutschland an Board zu haben. Seine Begeisterung, sein Netzwerk und sein Wissen sind sehr wertvoll. Zusammen mit unserem Vertriebspartner Bierlinie arbeiten wir in Berlin bereits mit einigen der angesagtesten Locations zusammen, wie zum Beispiel Immertreu, Hopfenreich, Zum Starken August, Green Door, Badfish und Katz Orange.

Was sind Ihre Pläne für das Jahr 2018?
Frederik Kampman: Nach der erfolgreichen Produkteinführung letztes Jahr werden wir in 2018 eine neue Reihe der wandernden Botanical Brew Kitchen – ein Pop-up-Konzept – ins Leben rufen. Dies wird in den Niederlanden und über die Grenzen hinaus zu finden sein. Das Konzept lädt ein, unsere Welt zu entdecken, und öffnet Herzen und Gaumen mit einer Reihe von einzigartigen Botanical Dinners. Wir fordern lokale Köche heraus, mit den Botanicals unserer Biere zu kochen. Für diese Kreationen muss dann das passende Bier aus unserem Sortiment vorgeschlagen werden – und zwar à la minute!

Die gemeinsamen Dinner sind vertraut und finden in ungewöhnlichen Umgebungen statt, was jedes Event zu einem besonderem Highlight macht. Biertails sind ein weiterer Weg der Horizonterweiterung. Es ist ein alter Trend, der auf das Jahr 1861 zurückgeht, aber auch – ähnlich wie bei der Craft-Beer-Bewegung zu sehen – seit einigen Jahren wieder für Freude sorgt. Unsere Botanical-Biere sind die Brücke zwischen Craft Beer, Spirituosen und Biertails – sie vereinen das Beste aus den Welten.

Was mich zudem dieses Jahr am sehr freut, ist die Einführung unserer neuen Lowlander Botanical Blends: natürliche, toll schmeckende Blends aus Botanicals, Tee und Bier. Das Resultat: ein geschmackvolles Getränk mit einem Alkoholgehalt von nur 2,5 %. Der erste Blend ist ein Mix aus Ingwer, Kardamom, Kaffernlimette und grünem Tee. Wir experimentieren schon seit über einem Jahr, um diese alkoholhaltige Version des Ginger Beers zu kreieren – und sind daher sehr stolz, dieses einzigartige Lowlander Beer nun endlich vorstellen zu können. Der zweite Blend ist ein Mix aus Zitrus, Yuzu, Pampelmuse und Earl Grey mit Bergamot. Mit den Lowlander Botanical Blends bieten wir bewussten Konsumenten ein charaktervolles Geschmackserlebnis ohne Kompromisse.

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[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Frederik Kampman für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Lowlander Beer weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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