Quantenphysik, Martinis und Expansion: Petra Spamer-Riether über Schrödinger’s Katzen Gin
[Advertorial] Petra Spamer-Riether ist vieles: Diplom-Chemikerin, kreative Unternehmerin und leidenschaftliche Gin-Entwicklerin. Mit Schrödinger’s Katzen Gin hat sie nicht nur eine besondere Hommage an das berühmte Gedankenexperiment des österreichischen Nobelpreisträgers Erwin Schrödinger geschaffen, sondern auch eine Marke mit klarem Profil, besonderem Geschmack und großem Potenzial. Der Gin hat längst nationale und internationale Bars und Wettbewerbe erobert.
Im Interview spricht die Gründerin und Geschäftsführerin von HS Heidelberg Spirits (rechts im Titelbild, daneben ihre Tochter Janina Riether) über den Gin und die Namensfindung. Sie verrät, warum die „Katze“ der perfekte Gin für Martinis ist. Außerdem erklärt sie, warum die Internationalisierung der nächste logische Schritt für die Marke ist.
„Lebt die Katze oder nicht?“ Wie sind Sie auf den Namen für Ihren Gin gekommen und was genau hat das Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger aus dem Jahr 1935 damit zu tun?
Petra Spamer-Riether: Soviel sei gesagt: Die Katze lebt, wenn man den Gin öffnet!
Schrödingers Katze ist ein berühmtes Gedankenexperiment aus der Quantenphysik. Es gibt einen richtigen Kult um diese Katze. Der österreichische Nobelpreisträger Erwin Schrödinger, der Begründer der Quantenphysik, versuchte, die höchst komplizierte Schrödinger Gleichung durch die „Schrödingers Katze“ zu vereinfachen: Eine Katze im Karton – nach den Gesetzen der Quantenphysik ist die Katze im Karton gleichzeitig tot und lebendig, vereinfacht ausgedrückt. Wir sagen nun mit einem Augenzwinkern: „Die Katze lebt, wenn man den Schrödingers Katzen Gin öffnet“. Das amüsiert meist unsere Kunden.
Ich bin von Haus aus Chemikerin und musste im 1. Semester diese komplizierte Schrödinger Gleichung verstehen. Ich habe sie regelrecht gehasst. Mit der Entwicklung des Gins habe ich meinen Frieden mit der Schrödinger Gleichung gemacht, die übrigens auch auf unser Label gedruckt ist.
Die Katze lebt, wenn man den Gin öffnet!
Und wie sind Sie dann auf diesen Namen gekommen?
Petra Spamer-Riether: Als ich 2017 den Gin entwickelt habe – ich hatte ursprünglich 15 verschiedene Gin-Rezepturen kreiert. Wir hatten hunderte verschiedener Namensideen – den Adams Gin, den Garden Gin usw.
Mir macht das sehr viel Spaß, und ich habe ein gutes Händchen, wie mir andere immer wieder sagen: „Du solltest Spirituosen-Designerin werden.“
Der Name entstand eines Abends, als ich von einem Physiker-Stammtisch in Heidelberg nach Hause kam. Da saß die Nachbarskatze vor der Haustür und plötzlich dachte ich an die Schrödingers Katze – die Namensidee war geboren. Ich habe am nächsten Tag dann unsere Markenanwältin angerufen und wir konnten uns diesen Namen tatsächlich schützen lassen.
Was war ihnen wichtig bei der Rezeptur und bei der Zusammenstellung der Botanicals?
Petra Spamer-Riether: Schrödinger’s Katzen Gin mit 44 % ist ein Super-Premium London Dry Gin. Nach der Mazeration wird er pot-distilled in der Kupferbrennblase. London Dry bedeutet, es darf während oder nach der Destillation nichts mehr hinzugefügt werden. Alles geschieht in Handarbeit, auch die Füllung und Etikettierung.
Alle Botanicals stammen aus biologischem Anbau. Mir ist eine besondere Kombination der Kräuter, Früchte und Blüten sehr wichtig: Neben der klassischen Wacholdernote ist das zentrale Botanical der Zitronenthymian, der eine besonders würzige Zitronennote in den Gin bringt; neben floralen Blüten wie Rose, Lavendel und Holunderblüte sowie erdigem Kardamom. Das ganze kombiniert mit fruchtigen Blaubeeren und u. a. frischem Basilikum. Das i-Tüpfelchen ist in kleinen Mengen die Katzenminze – eine Pflanze, die nicht nur Katzen euphorisch macht. Das passt natürlich hervorragend zum „Katzen Gin“.
Petra Spamer-Riether – promovierte Chemikerin, kreative Unternehmerin und leidenschaftliche Gin-Entwicklerin.
Was ist der Unterschied zum Schrödinger’s Katzen Gin Distiller’s Cut? Welche weitere spezielle Pflanze kommt zum Einsatz?
Petra Spamer-Riether: Der Distiller‘s Cut kam 2019 auf den Markt. Er hat stolze 48 Volumenprozent und eine kräftige Wacholder-Note, die floralen und fruchtigen Anteile sind reduziert. Und er hat ein besonderes 15. Botanical: den edlen Muskateller-Salbei – eine Pflanze, die seit der Antike als Stimmungsaufheller bekannt ist. Es ist ein völlig anderer Gin im Vergleich zu dem 44-prozentigen Schrödinger‘s Katzen Gin.
Der Distiller‘s Cut ist wunderbar weich destilliert und sehr beliebt vor allem bei Gin-Kennern. Es ist schon interessant, wie man mit der Alkoholkonzentration und der Menge der jeweiligen Botanicals spielen kann.
Schrödinger’s Katzen Gin ist der perfekte Gin für einen Martini. Warum?
Petra Spamer-Riether: Meiner Meinung nach gibt es kaum einen besseren Gin für einen Martini als den Schrödinger’s Katzen Gin. Der „CAT Martini“ hat ein sehr avantgardistisches Profil gepaart mit einem trockenen Wermut, wie dem Nolly Prat, und einer Zitronenzeste.
Das Zusammenspiel der Kräuter wie Wacholder, Koriander, Basilikum, Kardamom, Katzenminze und die floralen und fruchtigen Anteile ergänzen sich perfekt und ergeben einen erstklassigen Martini. Das ganze umspielt von der Philosophie der Schrödinger’s Katze. Ein Martini für echte Kenner und Genießer. Es gibt viele verschiedene Martini-Varianten mit dem Katzen Gin, die finden Sie hier.
Der „Cappadocia Julep“ von Ali Benjamin aus der Oriole Bar in London.
Welche weiteren spannenden Cocktails lassen sich mit den beiden Produkten mixen?
Petra Spamer-Riether: Wir haben im Laufe der Jahre schon sehr viele exzellente Cocktails mit der „Katze“ gehabt. Man bedenke: Unser Einstieg in London war 2019 die berühmte American Bar im Savoy Hotel. Es folgten das Connaught Hotel, die Scarfes Bar im Rosewood Hotel, die Oriole Bar und das NightJar etc. Eines unserer Cocktail-Highlights ist der „Cappadocia Julep“ von Ali Benjamin aus der Oriole Bar in London. Das Rezept für diesen und für weitere Gin-Cocktails finden Sie hier auf der Website.
Eine Besonderheit war auch der „Say Cheese“ in der St. James Bar im Sofitel London mit dem Konterfei von Albert Einstein auf dem Cocktail. Wirklich so richtig crazy – Albert Einstein mit heraushängender Zunge auf dem „Katzen Cocktail“.
Der „Say Cheese“ in der St. James Bar im Sofitel London mit dem Konterfei von Albert Einstein auf dem Cocktail.
Der Name Schrödinger ist weltweit bekannt – vor allem auch in den USA durch die Erfolgsserie „The Big Bang Theory“. Passend dazu waren Sie im Juni bei dem BCB in Brooklyn. Wie war das Feedback auf den Gin?
Petra Spamer-Riether: In der Tat kennen viele Schrödingers Katze durch die über Jahre berühmt gewordene Sendung „The Big Bang Theory“. „Sheldon Cooper“ sprich dort immer wieder über die besagte Schrödingers Katze. Wissen Sie, die Schrödinger Gleichung ist das große, fast schon philosophische Thema Wahrscheinlichkeit. In der Physik kann es zum Beispiel darum gehen, die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Elektrons zu bestimmen, im Alltag vielleicht die wichtige Frage: er liebt mich, er liebt mich nicht … genauso wie bei „The Big Bang Theory“!
New York, der BCB Brooklyn, war großartig. Wir haben eine Goldmedaille bei der New York International Spirits Competition gewonnen für unseren Aperitif Anna Famosa. Die Resonanz der Wholesaler (Händler), die wir kennengelernt haben, auf unsere Produkte war fantastisch. Die Amerikaner sind begeistert von der „Katze“. Ich denke, unser Schrödinger’s Katzen Gin hat ein immenses Potenzial für den amerikanischen Markt und das dortige Volumen.
Schrödinger’s Katzen Gin hat international bereits einige wichtige Auszeichnungen erhalten. Wieso funktioniert der Gin – neben dem Namen – Ihrer Meinung international so gut?
Petra Spamer-Riether: Er ist einzigartig – und egal in welchem Land wir bisher aufgetreten sind, das Echo auf Schrödinger’s Katzen Gin war immer absolut positiv. Als wir 2019 den Launch in London gemacht haben, war der Gin unter den erstklassigen Mixologen ein Geheimtipp, sie haben fast „ehrfürchtig“ von „Katzen“ gesprochen. Meiner Meinung nach ist Schrödinger’s Katzen Gin ein Gin 4.0 – ein Gin für die Ewigkeit, ein Gin für einen weltweit tätigen Konzern.
Das Feedback zu Schrödinger‘s Katzen Gin war bislang immer absolut positiv.
Internationalisierung ist ein wichtiges Stichwort: Sie sind aktuell auf der Suche nach einem (Vertriebs-)Partner für die Expansion in die USA. Welche genauen Anforderungen sollte der erfüllen? Wo kann man sich bei Interesse melden?
Petra Spamer-Riether: Ja, in der Tat. Wir glauben, dass Schrödinger’s Katzen Gin vor allem in den USA sein volles Potential entfalten kann. Nicht nur wegen „The Big Bang Theory“, sondern wegen der Amerikaner, die sehr gerne Martinis und Gin Tonics trinken. Zumal der Gin-Hype, der in Europa bereits stattgefunden hat, in den USA bislang ausgeblieben ist. Laut Statista haben Super-Premium-Gins dort in den nächsten zehn Jahren ein sehr großes Nachholpotenzial.
Aber nicht nur in den USA sehen Sie großes Potenzial für den Gin. Auch Asien und Nordeuropa spiele in Ihren Überlegungen eine Rolle, richtig?
Petra Spamer-Riether: Wir sind ja ein sehr kleines Team. Im Prinzip mache ich den ganzen Vertrieb alleine. Mit einem größeren Partner könnten ganz andere Arten von Synergien im Vertrieb, vor allem global, geschaffen werden. In China und Japan beispielsweise wird die Katze als eine Art Glückssymbol bzw. Glücksbringer angesehen. Ich denke, jeder kennt die winkende Katze. Auch dort bietet sich ein immenser Markt für Schrödinger’s Katzen Gin. Besonders wichtig ist uns für den Markteintritt jedoch ein verlässlicher Partner – nur so können wir das Potenzial voll ausschöpfen.
Petra Spamer-Riehter (r.) und ihre Tochter Janina Riether planen die Expansion.
Wie sieht das restliche Jahr ansonsten aus? Was haben Sie geplant?
Petra Spamer-Riether: Wir werden keinen alkoholfreien Gin machen und auch keinen Pink Gin. Wir wollen unsere Marke nicht verwässern, sondern uns voll und ganz auf unsere Markenidentität fokussieren. Unsere Priorität liegt in der Einzigartigkeit und Authentizität unseres Katzen Gins und das schätzen unsere Kunden sehr.
Dieses Jahr steht unter den Stichworten „Cat Martinis“ und Expansion – darauf planen wir, unseren Vertrieb zukünftig auszurichten. Am besten mit einem internationalen Partner, um das riesige Potential von Schrödinger‘s Katzen Gin weltweit voll auszuschöpfen.
Über HS Heidelberg Spirits:
Das deutsche Familienunternehmen HS Heidelberg Spirits GmbH, hervorgegangen aus der 2012 gegründeten Pussanga GmbH, vermarktet die Edelspirituose Pussanga und seit 2018 den Schrödinger ’s Katzen Gin und Schrödinger’s Katzen Gin Distiller’s Cut und seit Sommer 2021 den neuen Aperitif ANNA FAMOSA.
HS Heidelberg Spirits GmbH
Sophie-Scholl-Str. 35 | 69221 Dossenheim
Fon: +49 6221 7297010
Mobil: +49 179 1510501
info@heidelbergspirits.com
Schrödinger’s Katzen Gin | Website | Instagram | Facebook
+++ Wir bedanken uns bei Petra Spamer-Riether für das offene und sehr interessante Interview! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt! +++