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Universität Hohenheim: Bundesehrenpreis für edle Destillate der Forschungs- und Lehrbrennerei

Sechsmal Gold von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG): Diese Leistung würdigt nun auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und verleiht der Forschungs- und Lehrbrennerei der Universität Hohenheim den Bundesehrenpreis für Obstbrände und Whisky in Spitzenqualität.

Mit dem Bundesehrenpreis zeichnet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die hervorragenden Leistungen der Hohenheimer Brenner bei den Qualitätsprüfungen der DLG aus. Im Juli dieses Jahres erhielten Apfel- und Birnenbrände, Himbeergeist und Whisky aus der Forschungs- und Lehrbrennerei sechs Goldmedaillen der DLG, die Sorten „Cameo“ und „Wahlsche Schnapsbirne“ holten zudem den Titel „beste Spirituose im DLG-Test“.

Darauf ist man in Hohenheim stolz, bestätigt PD Dr. Thomas Senn von der Forschungs- und Lehrbrennerei: „Auch wenn unsere Arbeit hier in erster Linie forschungsorientiert ist: Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unseren Produkten mit der Spirituosenindustrie ebenso wie mit Kleinbrennern mithalten können.“

Feierliche Übergabe der Ehrenmedaille
100 Betriebe aus ganz Deutschland hatten sich mit insgesamt 600 Spirituosen am diesjährigen DLG-Qualitätstest beteiligt, 19 von ihnen bekamen die Auszeichnung. Auf der Fachmesse Intervitis Interfructa Hortitechnica überreichten Staatssekretär Peter Bleser und DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing Ende November Urkunde und Medaille an PD Dr. Senn, Philipp Schwarz und Oliver Reber von der Forschungs- und Lehrbrennerei.

„Die Bundesehrenpreisträger gehören zu den Besten ihres Fachs. Das kontinuierliche Streben nach Qualität ist ein Grundpfeiler ihres Handelns. Mit ihren Erzeugnissen setzen sie richtungsweisende Signale für Spitzenqualität, Geschmack und Genuss“, so DLG-Vizepräsident Prof. Dr. Achim Stiebing.

Ausgezeichnete Spirituosen als Ergebnis aktueller Forschung
Trotz aller Auszeichnungen liegt der Schwerpunkt der Forschungs- und Lehrbrennerei jedoch nicht in der Herstellung von Spirituosen. Die Wissenschaftler dort forschen zum Beispiel an Methoden, unbrauchbare Abfallmengen zu reduzieren oder den Methanolgehalt in Spirituosen zu senken. In Kursen geben die Wissenschaftler das neu erworbene Wissen an andere Brenner weiter.

Die Forschungsausrichtung hat nur einen Nachteil: „Wir werden oft gefragt, wo es unsere ausgezeichneten Spirituosen zu kaufen gibt. Wir stellen aber zu Forschungszwecken nur kleine Mengen her und haben auch nicht immer alle Sorten vorrätig – interessierte Kunden müssen wir daher leider oft auch enttäuschen“, bedauert PD Dr. Senn.

Quelle/Bildquelle: Universität Hohenheim | uni-hohenheim.de

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