Umfassende Neubewertung von Bisphenol A: Der Konsum von Getränken aus der Dose ist sicher

Nach einer umfassenden Neubewertung von Bisphenol A ist die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) im Januar 2015 zu dem Schluss gekommen, dass für Verbraucher kein Gesundheitsrisiko von einer BPA-Exposition ausgeht. Wie bei allen Stoffen ist es auch bei BPA erst die Dosis, die über eine Toxizität entscheidet. Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) liegt bei 4µg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag.

Diese nun als sicher definierte Obergrenze ist deutlich geringer als bisher – was aber nicht im Zusammenhang mit einem Aufkommen neuer gesundheitlicher Bedenken gegenüber BPA steht. Lediglich die verwendete Methode zur Bewertung des BPA-Risikos ist differenzierter als bisher (siehe EFSA www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/bisphenol.htm).

Ein erwachsener Verbraucher müsste demnach täglich über hundert Getränkedosen zu sich nehmen, um die von der EFSA neu definierte, sichere Obergrenze überhaupt zu erreichen.

Wer also nach dem klaren Votum der unabhängigen Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA Verbraucher dazu aufruft, bestimmte Produkte aufgrund bestehender Gesundheitsrisiken zu meiden, kennt entweder den aktuellen Stand der Forschung nicht oder verfolgt andere Interessen. In jedem Falle geht er unverantwortlich mit der Aufklärung von Verbrauchern um.

Bisphenol A (BPA) ist ein Bestandteil von Epoxidharzen. Seit Jahrzehnten werden Epoxidharze für die innere Beschichtung von Getränkedosen aus Metall verwendet. Im Gegensatz zu alternativen Stoffen, die für die Innenbeschichtung von Getränkedosen möglich wären, ist BPA hinsichtlich potenzieller Gesundheitsrisiken sehr umfassend untersucht. Die Ergebnisse sind klar: Beim Konsum von Getränken aus Getränkedosen besteht ausdrücklich kein Gesundheitsrisiko durch eine BPA-Exposition.

Quelle: Ball Packaging Europe | ball-europe.com

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