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Spam bei #MakeItHappy-Kampagne auf Twitter: Coca-Cola verbreitet Bilder mit Hitler-Zitaten

Die Kampagne „MakeItHappy“ von Coca-Cola wurde im Rahmen des Superbowls erstmalig im amerikanischen TV beworben. Danach fingen die ersten User auch bereits an, die Idee in die Tat umzusetzen: Die Kampagne sollte für mehr Fröhlichkeit und positive Tweets im Internet sorgen. Mit dem, was dabei dann allerdings herauskam, hatte Coca-Cola wirklich nicht gerechnet.

Aber der Reihe nach: Ziel der Kampagne war es, dass User negative Twitter-Posts teilen und mit dem Hashtag #MakeItHappy versehen. Daraufhin wurde der negative Text automatisch durch einen ASCII-Generator geschickt und raus kam ein fröhliches Bild auf Basis des Zeichensatzes des jeweiligen Post-Texts. Unter dem Bild stand dann die Nachricht „We turned the hate you found into something happy“. So weit, so gut.

Der amerikanische Blog „Gawker“ wollte diese Aktion und damit die gesamte Kampagne aber genauer prüfen. Kurzerhand rief man den Twitter-Account namens „MeinCoke“ ins Leben und twitterte darauf einige Zitate aus Adolf Hitlers Buch „Mein Kampf“. Dann passierte, was passieren musste: Der Text wurde nicht geprüft und in einigen Bildern der #MakeItHappy-Kampagne von Coca-Cola waren Textzeilen aus dem nationalsozialistischen Werk eingebaut.

Coca-Cola reagierte schnell auf diese Posts, löschte sie und beendete die Aktion. In einem Statement des Unternehmens hieß es, dass man gehofft hätte, die Menschen inspirieren zu können, das Internet zu einem besseren Ort zu machen. Es sei bedauerlich, dass „Gawker“ versuche, die Kampagne zu etwas zu machen, was sie nicht sei.

Hier ein Bild der #MakeItHappy-Kampagne. Im Bild erschienen (englischsprachige) Textzeilen aus Adolf Hitlers „Mein Kampf“:
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Bild: Gawker | gawker.com

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