SodaStream: Aufregung wegen Werbespot beim Super Bowl

In der Nacht von Sonntag auf Montag wird in Deutschland die 47. Auflage des Super Bowls aus dem Mercedes-Benz Superdome in New Orleans übertragen. Es ist das Sport-Ereignis schlechthin in den USA. Doch schon vor dem Spiel zwischen den Baltimore Ravens und den San Francisco 49ers gibt es Aufregung – und zwar um SodaStream.

Das israelische Unternehmen ist Hersteller der bekannten Trinkwassersprudler, mit denen man sich zu Hause kohlensäurehaltige Getränke einfach selbst zubereiten kann. Für die Übertragung des Super-Bowl-Finales war geplant, dass eine SodaStream-Werbung ausgestrahlt wird. Doch nun hat der Sender CBS, der das Spiel überträgt, die Ausstrahlung des Spots abgelehnt.

Der Grund dafür ist ein Angriff auf die Getränke-Riesen: In der Werbung sollten Truck-Fahrer zu sehen seien, die Kleidung mit Logos von Pepsi und Coca-Cola tragen, so Ilan Nacasch, der Marketing-Verantwortliche bei SodaStream. Die Verwendung der Logos sei CBS zu provokativ, hieß es.  Das liegt wohl auch daran, dass Pepsi und Coca-Cola zwei der größten Werbepartner des Super Bowls sind.

SodaStream sorgt aber damit nicht zum ersten Mal für Aufregung mit einer Werbung. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Großbritannien ein Spot verboten, der zeigte, wie Plastikflaschen in Lagerhäusern platzen – im selben Moment, in denen SodaStream benutzt wird. Damit wollte man darauf hinweisen, dass die Getränke-Zubereitung mit SodaStream einfacher und umweltschonender ist. Die darauf folgende Begründung für das Verbot: Die Werbung sei eine Verunglimpfung des Flaschen-Getränkemarkts.

Und so sieht der in Großbritannien verbotene Spot aus:

Quelle: YouTube

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