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Klimaschutz

Riedenburger Brauhaus wird „Klimaneutraler Betrieb“

Nach Erhebung aller standortbezogener Treibhausgase aus dem Geschäftsjahr 2021 hat das Riedenburger Brauhaus seinen ökologischen Fußabdruck erstellt und nicht vermeidbare Emissionen kompensiert. Mit dem Status „Klimaneutraler Betrieb“ hat die Bio-Brauerei bereits den zweiten Meilenstein ihrer Klimaschutzstrategie erreicht.

„Als reiner Bio-Betrieb liegt uns der Klimaschutz besonders am Herzen. Aus diesem Grund haben wir einen Meilensteinplan entwickelt, um sicherzustellen, dass wir Treibhausgase kontinuierlich reduzieren und Verantwortung für nicht vermeidbare Emissionen übernehmen“, erklärt Brauereichef Maximilian Krieger. Der Meilensteinplan umfasst vier mittelfristige Klimaschutzziele: von der jährlichen Ermittlung des ökologischen Fußabdrucks, über den stufenweisen Ausgleich der Emissionen über Klimaschutzprojekte bis hin zum energieeffizienten Neubau. Als langfristiges Ziel gilt es, Betriebsabläufe und Klimaziele kontinuierlich durch Maßnahmen zur Vermeidung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasen zu optimieren.

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In Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzpartner myclimate in Reutlingen wurden alle standortbezogenen Emissionen, die in 2021 angefallen sind, erhoben und evaluiert. Basierend auf dem international anerkannten Standard „The Greenhouse Gas Protocol“ (GHG Protocol) wurden 736 Tonnen Treibhausgas ermittelt und durch Kompensation ausgeglichen. Das von der Brauerei unterstützte Klimaschutzprojekt „Keramikfilter für sauberes Trinkwasser in Laos“ stellt keramische Wasserfilter vor Ort her und ermöglicht dadurch der ländlichen Bevölkerung in Laos einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Ohne entsprechende Filter müssten die Laoten weiterhin Brennholz aus nicht nachhaltig bewirtschafteten Wäldern nutzen, um Wasser durch Abkochen zu desinfizieren. Durch die verringerte Abholzung bleibt Kohlendioxid gebunden und werden die örtlichen Waldökosysteme geschont.

Warum das Riedenburger Brauhaus ein Klimaschutzprojekt in Asien unterstützt, erklärt Maximilian Krieger wie folgt:

„Als reines Bio-Unternehmen beziehen wir ausschließlich ökologische Rohstoffe. Der Ökolandbau leistet durch die organische Düngung einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn die Herstellung von in der konventionellen Landwirtschaft eingesetzten Dünge- und Pflanzenschutzmitteln ist mit einem hohen Ressourcen- und Energieverbrauch und dem Ausstoß des klimawirksamen Kohlendioxids verbunden. Außerdem wird durch ökologische Bewirtschaftungsmaßnahmen der Humusgehalt des Oberbodens dauerhaft erhöht, wodurch höhere Mengen an Kohlendioxid gespeichert und der Atmosphäre entzogen werden. Leider gibt es für diese Einsparungen noch keine offizielle Zertifizierung und daher haben wir uns entschieden, zusätzlich ein globales Klimaschutzprojekt zu unterstützen.“

Im nächsten Schritt soll das gesamte Unternehmen klimaneutral gestellt werden. Die Brauerei wird zum Jahreswechsel alle Emissionen (inklusive Rohstoffe, Verpackung und Auslieferung) erheben und durch Kompensation das gesamte Unternehmen und all seine Biere und Limonaden klimaneutral stellen.

Detaillierte Informationen zum Klimaschutz bei Riedenburger finden Sie hier: https://www.riedenburger.de/ökologie/klima/

Zum myclimate-Klimaschutznachweis gelangen Sie hier: https://calculate.myclimate.org/tracking_numbers/01-22-798630?language=de

Quelle/Bildquelle: Riedenburger Brauhaus