Rhenser Mineralbrunnen meldet Insolvenz an
Der Rhenser Mineralbrunnen hat Insolvenz angemeldet, zum zweiten Mal nach 2016. Wie der SWR berichtet, würde die Insolvenz rund 140 Beschäftigte betreffen.
Der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Alexander Jüchser (LIESER Rechtsanwälte, Koblenz) habe demnach mitgeteilt, dass der Betrieb und die Abfüllanlagen vorerst uneingeschränkt weiterlaufen würden. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeitenden seien über das Insolvenzgeld für die Monate März bis Mai gesichert.
Als Ursachen für die finanzielle Schieflage werden gestiegene Transportkosten sowie eine zunehmende Kaufzurückhaltung der Verbraucher genannt. Ziel des Insolvenzverfahrens sei es, das Unternehmen zu stabilisieren und langfristig zu erhalten. Die Auslieferung der Produkte an die Kunden sei weiterhin sichergestellt.
Das Unternehmen aus Rhens am Rhein füllt seit 1862 Mineralwasser ab. Ende Februar stellte der Mineralbrunnen Holger Sieck als Interims-Geschäftsführer vor. Im Februar verstarb Geschäftsführer Christian Berentzen im Alter von 60 Jahren völlig unerwartet. Rund drei Jahre zuvor verstarb sein Bruder Friedrich Berentzen ebenso unerwartet. Gemeinsam hatten die beiden das Unternehmen im Jahr 2017 aus der ersten Insolvenz geführt und es strategisch neu ausgerichtet.
Bildquelle: Rhenser Mineralbrunnen GmbH





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