Pfanner Produktion
Geschäftsbericht 2021

Pfanner: 8,9% Umsatzplus zum 20-jährigen Fairtrade-Jubiläum

Trotz – unter anderem durch die Covid-Pandemie – herausforderndem Marktumfeld blickt Fruchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 zurück. Mit 329 Millionen Euro konnte der höchste Umsatz in der Firmengeschichte erzielt werden (2020: 302 Millionen Euro). Als Erfolgsfaktoren nennt Pfanner neben der positiven Markenentwicklung in den Kernmärkten u.a. Projekte im Copacking-Bereich. Weitere Schwerpunkte lagen auf Nachhaltigkeitsthemen sowie Jubiläumsaktivitäten im Rahmen der 20-jährigen Fairtrade-Partnerschaft. Im laufenden Jahr stellt man sich angespannten Logistikketten sowie Preiserhöhungen und setzt auf erfrischende Produktneuheiten.

„Das erfreuliche Umsatzwachstum von knapp 9% gegenüber dem Vorjahr resultiert aus mehreren Bereichen“, resümiert Geschäftsführer Mag. Peter Pfanner das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Bestehen des Unternehmens und führt insbesondere positive Absatzzahlen in den Hauptmärkten Deutschland, Italien, Tschechien und Rumänien an. Zudem sorgten neben einer guten Entwicklung innerhalb des Markengeschäftes starke Zuwächse im Handelsmarken- und Copacking-Bereich für steigende Umsätze. „Zeitgleich beleben neue Mitbewerber den Markt, was wiederum ein dynamisches Umfeld begünstigt“, kommentiert Peter Pfanner den kometenhaften Markteintritt etlicher Newcomer im letzten Jahr und das damit verbundene Gesamtwachstum des deutschen Eisteemarktes.

Geschäftsführer Mag. Peter Pfanner

Besonderen Dank spricht das Familienunternehmen seinen Mitarbeitern und Partnern aus: „Obwohl die Corona-Situation für jeden einzelnen schwierig ist, war es uns durch die gute Zusammenarbeit und den wertvollen Beitrag aller Mitarbeitenden gemeinsam möglich, dieses Wachstum zu stemmen.“ Vor allem im Heimatmarkt Österreich war Pfanner von Pandemie-bedingten Maßnahmen getroffen und spürte die Einschränkungen im Gastro-Geschäft stark. Das positive Gesamtergebnis wurde hauptsächlich durch die starke Exportposition des international tätigen Unternehmens ermöglicht: Mit einer Exportquote von 83% ist Pfanner in über 80 Ländern weltweit vertreten.

Auch von angespannten Logistikketten sowie ab dem vierten Quartal exorbitant gestiegenen Energiepreisen blieb der Vorarlberger Getränkehersteller nicht verschont. In der Folge musste man sich Kostensteigerungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette stellen (von Früchten bis zur Verpackung) bzw. war allgemeinen Lieferengpässen und -verzögerungen ausgesetzt. Diese Herausforderungen halten auch im laufenden Wirtschaftsjahr an. 20 Jahre Fairtrade-Partner

Im abgeschlossenen Jahr zelebrierte der Fruchtsafthersteller zwei Jahrzehnte erfolgreiche Partnerschaft mit Fairtrade. Im Fruchtsaftsegment ist Pfanner der weltweit volumenstärkste Partner des gemeinnützigen Vereins: Während der 20-jährigen Partnerschaft wurden etwa 170 Millionen Liter von Fairtrade-zertifizierten Getränken verkauft und konnten neben fairen Preisen für die Bauern noch beachtliche 9 Mio. Euro als Sozial-Prämie beigesteuert werden.

Neben der Umsetzung gemeinsamer Social Media Aktivitäten zu Ehren des besonderen Jubiläums unterstützte Pfanner die Kampagne #weilesmirwichtigist und freute sich, auch Teil von Fairtrades österreichweiter Plakat-Kampagne zu sein. „Unser Anspruch ist es, die Konsumenten mit hochwertigen Produkten für den fairen Handel zu sensibilisieren“, blickt Pfanner vielen weiteren Jahren der partnerschaftlichen Kooperation entgegen.

Von Recyclingfähigkeit bis zu Klimaneutralität

Den Großteil seines Sortiments füllt Pfanner in recycelfähigen Getränkekartons ab. Während die klassischen 1,0L-Fruchtsäfte im Mittelpunkt der aktuellen Social Media Videokampagne mit Nachhaltigkeits-Schwerpunkt stehen, stellte der Getränkehersteller 2021 sein 1,0L-BIO-Sortiment gänzlich auf klimaneutrale Brown Board Verpackung um. Dieser naturbraune Getränkekarton generiert durch Materialeffizienz und Ressourcenschonung weniger CO2-Emissionen als der Standard Board Getränkekarton und gilt als die zurzeit nachhaltigste Kartonpackung auf dem Markt.

Verbleibende CO2-Emissionen werden durch verifizierte Klimaschutzprojekte des Verpackungsherstellers Elopak ausgeglichen: Im Rahmen der Elopak CarbonNeutral-Zertifizierung werden mit der Brown Board Verpackung das Regenwald-Schutzprojekt in Indonesien und das Kochherdprojekt in Kenia unterstützt. „Für das Klima spielt es keine Rolle, wo schädliche Treibhausgase in die Atmosphäre gelangen und wo sie reduziert werden“, erläutert Peter Pfanner die Maßnahmen und fügt hinzu: „Wichtig ist, dass die weltweiten Emissionen in der Summe abnehmen.“

Starke Produktinnovationen

Sowohl im Tee- als auch im Fruchtsaftgetränkebereich startet Pfanner mit Innovationskraft ins Frühjahr 2022 und präsentiert erfrischende Neuheiten:

Sommer, Sonne, Wassermelone! Pfanners neue Eistee Limited Edition in der trendigen Geschmacksrichtung Wassermelone strahlt vor good vibes und verkürzt die Wartezeit auf die warmen Temperaturen: Der Geschmack erinnert an flüssig gewordenes Summerfeeling! Das flippige, coole Design soll insbesondere die junge Zielgruppe ansprechen und Pfanner als moderne Marke in den Köpfen der Generation Z verankern. Frei nach dem Motto „Schlechte Laune gibt’s genug, jetzt ist die time to Melonice“ sehen wir ab sofort einfach mal das Bunte im Leben. Unterstützt wird die Neuprodukteinführung durch Social Media Marketingkampagnen.

Darüber hinaus setzt Pfanner auf die Erweiterung seiner beliebten ungesüßten Pure Tea-Range: Minze Tee ist die neue Sorte der hochwertigen Bio-Teelinie, welche aus einer Mischung bester Krause- und Pfefferminze direkt aufgebrüht wird. Abgerundet mit einer feinen Zitronennote verspricht das Neuprodukt Erfrischung pur. Der koffeinfreie Aufguss ist das ideale Erfrischungsgetränk für die ganze Familie.

Bunt ist die Welt der Jungen und Junggebliebenen! Auf die Erfrischung! Pfanner Minze-Limette B+C+E ist die spritzige Empfehlung für Freizeit, Schule und unterwegs. Zusätzlich wertvoll durch die beigefügte Vitaminkombination B+C+E und herrlich erfrischend durch angenehm prickelnde Kohlensäure, bringt Pfanner dieses neue Fruchtsaftgetränk mit 10% Fruchtgehalt ins Regal.

Ausblick 2022

Ein Jahresausblick gestaltet sich unter anderem aufgrund anhaltender Kostensteigerungen im Energiesektor sowie den damit verbundenen Auswirkungen noch schwierig. Zwischenzeitlich treibt Pfanner jedoch die Modernisierung seiner Werke voran: Innerhalb der Pfanner Holding sollen – wie auch im letzten Jahr – 15 Millionen Euro investiert werden.

Quelle/Bildquelle: Hermann Pfanner Getränke GmbH

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