Natürliches Mineralwasser als Spiegelbild seiner Region: Die Natur verleiht jedem Mineralwasser seinen eigenen Geschmack

Die Temperaturen steigen, der Schweiß rinnt und der Körper benötigt mehr Flüssigkeit als zu anderen Jahreszeiten. Daher greifen im Sommer immer mehr Menschen zur Mineralwasserflasche, um ihren Durst zu stillen und den Wasserhaushalt in Balance zu halten. Die Deutschen können unter mehr als 500 deutschen Mineralwässern auswählen – sie unterscheiden sich in ihrem Mineralstoffgehalt und Geschmack. „Diese enorme Auswahl verdanken wir der natürlichen Entstehung von Mineralwasser“, erklärt Geologe Sebastian Rau vom SGS Institut Fresenius. „Denn so unterschiedlich wie die Regionen in Deutschland, so verschieden sind auch die natürlichen Mineralwässer, die ihnen entspringen. Und das kann man schmecken.“

Mineralwasser ist ein Naturprodukt. Es ist Teil des natürlichen Wasserkreislaufes und entsteht, wenn Niederschlag auf die Erde fällt. Es kann viele Jahre dauern, manchmal sogar Jahrhunderte, bis das Wasser durch die Gesteinsschichten gesickert ist. Dabei wird das Wasser gefiltert und gereinigt und mit natürlichen Mineralstoffen, Spurenelementen und Kohlensäure angereichert. „Welche Inhaltsstoffe das Wasser auf seinem Weg ins Erdinnere aufnimmt, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, in erster Linie natürlich von den geologischen Gegebenheiten“, so Rau.

Calcium kann das Wasser beispielsweise aufnehmen, wenn es Kalkgestein durchfließt. Es verleiht dem Mineralwasser einen erdigtrockenen Geschmack. Magnesium schmeckt dagegen leicht metallisch. „Beide Mineralstoffe treten häufig gemeinsam mit Hydrogencarbonat in Regionen mit abklingendem Vulkanismus wie der Eifel, der Schwäbischen Alb oder dem Schwarzwald auf“, erklärt der Geologe. Mineralwässer, die Sulfat enthalten, schmecken hingegen süßlich bis leicht bitter. „Diese Wässer sind beispielsweise durch Gips- oder Anhydritgestein geflossen, die in Norddeutschland, aber auch in einigen Mittelgebirgen zu finden sind. Sickert das Wasser durch Steinsalzlager in den Ablagerungen der Urmeere, dann nimmt es vor allem Natriumchlorid auf und schmeckt leicht salzig.“

So verleiht jede Region ihrem Mineralwasser ein individuelles Profil. Die Verbraucher profitieren davon. Sie können nicht nur zwischen unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wählen, sondern auch danach, welche Inhaltsstoffe sie bevorzugen.

Quelle: IDM – Informationszentrale Deutsches Mineralwasser | mineralwasser.com

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