Münchener Okoberfest: Bürgerbegehren fordert Preisobergrenze für Getränke

Der Verein gegen betrügerisches Einschenken e.V. (VGBE) plant ein Bürgerbegehren für eine Preisobergrenze  für Bier, Weißbier und alkoholfreie Getränke von 7,10 Euro je Liter auf dem Münchner Oktoberfest.

Jährlich soll lediglich eine Erhöhung um 0,15 Euro möglich sein. Der Verein will Unterschriften über seine Mitglieder sammeln und Einzelhändler in München ermuntern, Unterschriftenlisten auszulegen. „Es muss Schluß sein mit der permanenten, willkürlichen Erhöhung der Getränkepreise auf der Wiesn“, so Jan-Ulrich Bittlinger, Präsident des VGBE. Bittlinger möchte mit dem Bürgerbegehren eine breite Diskussion über das Oktoberfest anstoßen. „Unser Motto lautet: Wir holen uns die Wiesn zurück!“, so der Vereinschef. Dabei sei der Kampf um eine Preisobergrenze von Bier und alkoholfreien Getränken nur der erste Schritt. Dem VGBE sind auch die flächendeckenden Reservierungen im Mittelschiff der Festzelte ein Dorn im Auge. Daher fordert er eine deutliche Einschränkung der bisherigen Reservierungspraxis.

In diesem Jahr wird auf dem Münchener Oktoberfest in keinem der 14 großen Bierzelte der Liter Bier weniger als neun Euro kosten. So zahlen die Besucher für eine Maß zwischen 9,10 und 9,50 Euro.

 

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