freunde stoßen mit bierflaschen an
Datenanalyse

magaloop Bier-Report für Berlin: Spätis verkaufen mehr Bier – Absatz wächst um 10 Prozent

Entgegen der allgemein rückläufigen Entwicklung des Bierabsatzes in Deutschland, entwickelt sich der Verkauf des Hefe-und Hopfen-Getränks im unabhängigen Handel positiv. Darauf deutet eine neue und aktuelle Datenanalyse hin: der magaloop Bier-Report für Berlin.

Der digitale B2B-Marktplatz, der unabhängige Händler über die gleichnamige App mit Lieferanten und Herstellern vernetzt, hat dafür erstmals Daten von 1.200 Berliner Spätis analysiert. Während der deutschlandweite Bierabsatz im Vergleich der ersten Quartale 2020 und 2021 ein Minus um 12 % (16,21 Mio. hl in Q1 /2020, 14,25 Mio. hl in Q1/2021)* aufweist, ist der Trend für die unabhängigen Händler in Berlin genau gegenteilig: Der Anteil des deutschen Nationalgetränks am Gesamtgetränkeabsatz in den Berliner Spätis, Kiosken und Co. stieg zum Vorjahreszeitraum um 10 % auf 57,2%.

Pils bleibt beliebteste Biersorte im Späti-Regal, Helles liegt im Trend

Was die Verteilung innerhalb des Segments Bier betrifft, verzeichnet das Pils im ersten Quartal zwar einen Rückgang um 8,5% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, das Bier nach der böhmischen Brauart bleibt aber mit insgesamt 43% Anteil die beliebteste Biersorte in den Berliner Spätis. Am stärksten wächst das Helle mit einem Plus von 20% auf 12 %. Besonderen Anteil an dieser Entwicklung haben Brauereien, wie Spaten (+107%), Lammsbräu (+73%) oder Bayreuther (+61%).

bierreport magaloop

Die Gewinner unter den Brauereien: Größtes Wachstum bei Spaten und Störtebeker

Die Lieblingsbiere der Kunden unabhängiger Händler in Berlin sind mit Abstand Sternburg (13,7% Anteil am gesamten Bierabsatz im 1. Quartal 2021) und Berliner Kindl (13,5%). Das größte Wachstum verzeichnete neben Spaten auch die Störtebeker Brauerei mit einem Plus von 105% auf 2,39% Anteil am gesamten Bierabsatz. Stark rückläufig sind hingegen die Berliner Traditionsmarken Berliner Pilsener (-29%) und Berliner Kindl (-13%).

Der Berliner Bier-Report erlaubt erstmals Einblicke in die Entwicklung des Bierabsatzes im Bereich des unabhängigen Handels – einem Absatzkanal, der in großen Teilen analog funktioniert und über dessen Warenströme bisher wenig verlässliche Daten existieren. Durch die Digitalisierung der Bestellungen unabhängiger Händler über die magaloop-App, verleiht das Berliner Unternehmen dem Impuls-Kanal mehr Effizienz und Transparenz. Großhändler und FMCG-Hersteller erhalten einen direkten Zugang zum heterogenen Händler-Netzwerk. magaloops Berliner Bier-Report soll künftig vierteljährlich erscheinen und die Entwicklungen und Trends für das Segment Bier im unabhängigen Handel sichtbar machen.

“Der unabhängige Handel ist aufgrund seiner analogen Arbeitsprozesse immer noch sehr intransparent. Dabei liegt gerade hier ein immenses Potenzial zur Platzierung von Marken aus dem FMCG-Bereich. Durch fehlende Datenerhebungen und wenig Einblicke in die Warenströme des unabhängigen Handels, konnten die Hersteller diesen Kanal bisher nicht optimal nutzen, “ evaluiert magaloop-Gründer und CEO Uwe Hölzer. “Unser Berliner Bier-Report ist ein erster Schritt, um den unabhängigen Handel und seine Potenziale sichtbarer zu machen.”

magaloop bier report

*Statista: Bierabsatz in Deutschland vom 1. Quartal 2016 bis zum 1. Quartal 2021

Über den Berliner Bier-Report von magaloop

Für den Berliner Bier-Report von magaloop wurden die Daten von 1.200 unabhängigen Händlern in Berlin analysiert, deren Getränkebestellungen in den letzten zwölf Monaten ein Volumen von 110.000 Hektoliter bzw. 1,5 Millionen Getränkegebinden umfassten. Die betrachteten unabhängigen Händler setzen sich zu 86% aus klassischen Spätis sowie zu 14% aus Bäckereien, Tankstellen-Shops, o.ä. zusammen. Der vollständige Berliner Bier-Report von magaloop findet sich online unter https://web.magaloop.com/der-magaloop-report.

Quelle/Bildquelle: magaloop
Titelbild: ©Ketut Subiyanto von Pexel

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