weingläser mit wein
Jahresbilanz

Hawesko-Konzern mit starkem Ergebnis 2020

Der Vorstand der Weinhandelsgruppe Hawesko Holding AG äußerte sich auf der heutigen Bilanzpressekonferenz zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2020. Die diversifizierte Aufstellung im Konzern mit den Segmenten Retail, E-Commerce und B2B hat die Hawesko-Gruppe in dem so besonderen Geschäftsjahr 2020 beschützt und auch mit den Kanalverschiebungen sicher agieren lassen.

Der Vorstandsvorsitzende der Hawesko-Gruppe, Thorsten Hermelink, kommentiert: „Wir sind davon überzeugt, dass sich die digitale Transformation des Premiumweinmarkts mit Tempo auch nach der Pandemie weiter fortsetzen wird. Der E-Commerce-Anteil im Weinhandel ist strukturell im letzten Jahr sprunghaft auf ein höheres Niveau gestiegen und wird sich von dort aus zumindest mittelfristig auch nach der Pandemie weiterentwickeln.“

hände mit rotweingläsern

©iStockphoto | EoNaYa

Die Umsatzerlöse konnten im 1. Quartal 2021 um circa 28 Prozent auf rund € 159 Mio. gesteigert werden. Das EBIT vervierfachte sich fast und lag im gleichen Zeitraum über € 15 Mio. Der Vergleichszeitraum war allerdings kaum durch Corona beeinträchtigt. Bei allem Optimismus im E-Commerce ist davon auszugehen, dass nach der Pandemie wieder ein Teil des Weinkonsums „außer Haus“ stattfinden wird. Der Verlauf des weiteren Geschäftsjahrs ist sehr von der Dauer und Ausgestaltung der Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie abhängig, aber auch von der Reaktion der Verbraucherinnen und Verbraucher nach deren Lockerung. Eine seriöse Prognose der Geschäftsentwicklung für den Rest des Geschäftsjahrs ist vor diesem Hintergrund aktuell nicht möglich.

12 Prozent Umsatzplus auf € 620,3 Mio. und 50 Prozent Online-Wachstum im Geschäftsjahr 2020

Im Geschäftsjahr 2020 konnte der Konzernumsatz um 11,6 Prozent auf € 620,3 Mio. gesteigert werden, das operative Konzernergebnis (EBIT) wuchs um 44,6 Prozent auf € 42,2 Mio. Der größte Treiber für das sprunghafte Wachstum ist im E-Commerce zu finden, aber auch die Retail-Formate haben zu dem Erfolg maßgeblich beigetragen. Das Segment Retail verzeichnete einen Umsatzanstieg von 12,0 Prozent auf € 227,7 Mio. Das operative Ergebnis (EBIT) des Segments stieg von € 18,0 Mio. im Vorjahr auf € 24,3 Mio. im Berichtsjahr. Im Segment E-Commerce konnte der Umsatz um 29,0 Prozent auf € 230,4 Mio. gesteigert werden. Das EBIT lag hier bei € 22,4 Mio. (Vorjahr: € 11,6 Mio., inklusive eines Ertrags in Höhe von € 4,0 Mio. durch den Verkauf einer Immobilie). Das Segment B2B war 2020 am stärksten von coronabedingten Einschränkungen betroffen. Dadurch lag der Segmentumsatz von € 162,1 Mio. um 6,8 Prozent unter dem Vorjahr. Das Segment-EBIT betrug € 3,1 Mio. (Vorjahr: € 6,0 Mio.). Die Holding- und Zentralkosten beliefen sich auf € 7,7 Mio. (Vorjahr: € 6,5 Mio.).

Erhöhte Dividende von € 2,00 pro Aktie vorgeschlagen

Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und dem Ergebnisanteil nicht beherrschender Gesellschafter betrug € 23,8 Mio. (Vorjahr: € 15,8 Mio.). Dies entspricht € 2,65 pro Aktie (Vorjahr: € 1,76). Die Konzernbilanzsumme belief sich auf € 427,7 Mio. (Vorjahr: € 394,9 Mio.), die Eigenkapitalquote fiel dadurch auf 27,4 Prozent (Vorjahr: 28,1 Prozent). Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen € 5,7 Mio. (Vorjahr: € 7,7 Mio.). Der Free-Cashflow bezifferte sich auf € 71,6 Mio. (Vorjahr: € 31,6 Mio.).

Kerngesund ist die Hawesko-Gruppe für die aktuellen Herausforderungen gut gerüstet. Es ist geplant, der Hauptversammlung eine Erhöhung der Basisdividende von € 1,30 auf € 1,60 pro Aktie sowie zusätzlich eine Sonderdividende für das außergewöhnliche Geschäftsjahr in Höhe von € 0,40 pro Aktie vorzuschlagen.

Quelle: Hawesko Holding AG
Titelbild: ©iStockphoto | Ekaterina Molchanova

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