Ensinger Logo

Ensinger Mineral- Heilquellen: Wasser ist nicht gleich Wasser

„Das Prinzip aller Dinge ist Wasser; aus Wasser ist alles, und ins Wasser kehrt alles zurück“, soll schon der griechische Philosoph und Mathematiker Thales von Milet festgestellt haben. Heute ist diese Erkenntnis aktueller denn je. Der menschliche Körper besteht zum größten Teil aus Wasser und Wasser gehört zu unseren wichtigsten Lebensmitteln.

Gerade aus diesem Grund kommt unter Gesundheitsexperten und Verbrauchern immer wieder die Frage auf, welche Qualität sich für die deutschen Verbraucher am besten eignet. Denn zwischen Leitungswasser, Tafel-, Quell-, Mineral- und Heilwasser gibt es große Unterschiede. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Details, um die Qualität und die Wirkung auf die Gesundheit richtig einschätzen zu können. Beispielhaft für einen deutschen Anbieter von Mineral- und Heilwässern steht hier der Hersteller Ensinger Mineral-Heilquellen.

Generell raten Ernährungswissenschaftler den Verbrauchern immer wieder zu naturbelassenen Produkten, die durch Herstellungsverfahren nicht oder nur wenig verändert wurden. In Bezug auf die Wahl des Wassers sind diese Stimmen bislang eher zurückhaltend. Dabei ist es auch möglich, auf Naturbelassenheit und Reinheit zu achten. In Deutschland könnte das Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher ein Grund dafür sein, dass der Mineralwasserkonsum nach Angaben des Verbands Deutscher Mineralbrunnen e.V. in den Jahren 2017 bei 14,5 Mrd. Litern pro Jahr lag und im Jahr 2018 bei 15,2 Mrd. Litern pro Jahr. Im Jahr 2010 waren es noch 13,2 Mrd. Liter, 1990 betrug der Absatz nur 6,9 Mrd. Liter.

Ursprünglich rein: natürliches Mineralwasser
Natürliches Mineralwasser ist amtlich anerkannt und erfüllt die strengen Kriterien der Mineral- und Tafelwasserverordnung MTVO. Sein Ursprung ist unterirdisch und somit vor Verunreinigungen geschützt. Es wird direkt an der Quelle abgefüllt. Außer der Entfernung von Eisenoxid und der Entschwefelung in rein mechanischen Verfahren sowie der Zugabe von Kohlensäure darf das Mineralwasser nicht behandelt werden. Durch ihren Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen haben natürliche Mineralwässer spezifische ernährungsphysiologische Wirkungen und liefern dem menschlichen Organismus wertvolle und lebenswichtige Stoffe.

Mineralstoffe – unverzichtbar in der Ernährung
Mineralstoffe kann der Körper nicht selbst bilden. Sie müssen deshalb wie Vitamine als Teil der Ernährung zugeführt werden. Dabei spielt Mineralwasser eine bedeutende Rolle: So ist beispielsweise das Mineralwasser Ensinger SPORT besonders reich an Calcium und Magnesium. Kinder und Jugendliche haben während ihres Wachstums einen erhöhten Bedarf. So sind beide Mineralstoffe essenziell notwendig für zentrale Stoffwechselfunktionen, unter anderem für die Bildung und den Erhalt gesunder Knochen und Zähne, für einen gesunden Energie- und Nervenstoffwechsel sowie für die lebenswichtige Zellteilung. Erwachsene benötigen täglich ausreichend Calcium und Magnesium für den Energiestoffwechsel sowie funktionsfähige Nerven und Muskeln. Darüber hinaus unterstützt Calcium die Blutgerinnung und fördert die Funktion von Verdauungsenzymen. Magnesium ist neben den genannten Eigenschaften wichtig für eine normale Eiweißsynthese (z. B. beim Aufbau von Knochen und Sehnen) 2 . Wer aus gesundheitlichen Gründen eine bestimmte Mineralisierung bevorzugt, kann die Mineralgehalte anderer Mineralwässer auf der Website www.ensinger.de/mineralienwissen mit den Werten von Ensinger vergleichen.

Strenge Kontrollen für Mineral- und Heilwässer
Natürliche Mineral- und Heilwässer gehören zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland. Das vorgeschriebene Prüfverfahren besteht aus mehr als 200 Einzeluntersuchungen. Dabei sichert die enge Zusammenarbeit von Brunnenbetrieben, Behörden und unabhängigen Laboren eine detaillierte Prüfung. Ergänzend dazu führen die Mineralbrunnen eigene Prüfungen durch. So erreicht etwa die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH mit täglich mehrfachen Qualitätskontrollen rund 2.300 Untersuchungen pro Jahr. Damit wird die Qualität bei Ensinger wesentlich häufiger geprüft als bei deutschem Leitungswasser.

Heilwasser – als Arzneimittel zugelassen
Natürliches Heilwasser entstammt wie die Mineralwässer aus Tiefenwasser, das vor Verunreinigungen geschützt ist. Auch dieses Wasser ist ursprünglich rein. Heilwässer unterliegen als Naturheilmittel den strengen Kriterien des Arzneimittelgesetzes. Für natürliche Heilwässer gelten die gleichen Kriterien wie für natürliche Mineralwässer. Zusätzlich muss jedes Heilwasser in klinischen Studien eine vorbeugende, lindernde oder heilende Wirkung nachweisen. Erst wenn diese Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist, erhält es eine amtliche Zulassung. Diese erteilt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM. So ist beispielsweise das natürliche Calcium-Magnesium-Sulfat-Heilwasser Schiller Quelle in seiner Zusammensetzung weltweit einzigartig. Seine hohe Mineralstoffkonzentration von 573 mg Calcium, 105 mg Magnesium und 1535 mg Sulfat pro Liter erhält das Heilwasser aus den mineralstoffhaltigen Erdschichten, durch die es im Laufe seiner Entstehung fließt. Aufgrund seiner Zusammensetzung eignet sich dieses Heilwasser beispielsweise zur Calciumversorgung bei Osteoporose, als Vorsorge gegen Magnesiummangel sowie zur Verbesserung der Verdauung.

Höchste Qualitätsstufe: Bio-Mineralwasser
Bio-Mineralwasser ist die höchste Qualitätsstufe für natürliches Mineralwasser. Die Anforderungen, die an Bio-Mineralwasser gestellt werden, sind wesentlich strenger als die gesetzlichen Vorgaben der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung. Zudem müssen die Hersteller von Bio-Mineralwasser höhere Auflagen beim Umweltschutz erfüllen und eine schonende, nachhaltige Gewinnung und Verarbeitung des Mineralwassers nachweisen. Auch beim Vertrieb steht die Nachhaltigkeit im Fokus. Als erster Mineralbrunnen in Baden-Württemberg bietet Ensinger seit 2014 ein zertifiziertes Bio-Mineralwasser an. Ensinger Gourmet Bio-Mineralwasser ist nach den strengen Vorgaben der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. zertifiziert. Dieses Siegel garantiert die Erfüllung höchster Reinheitsansprüche, Transparenz gegenüber den Verbrauchern und die Förderung des ökologischen Landbaus. Der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser gehören als Mitglieder unter anderem Demeter und Bioland an. Die umfassenden Anforderungen, die für das Zertifikat erfüllt sein müssen, sind in sechs Kategorien mit insgesamt 45 Kriterien festgelegt. Zu dieser Wasserqualität sagt der Diplom-Ernährungswissenschaftler Frank Waskow in „Der kritische Agrarbericht 2017“: „Bio-Mineralwasser muss hohe Qualitätskriterien erfüllen und ist eine Alternative für Verbraucher, die Produkte von umweltschonenden Unternehmen beziehen möchten.“

Leitungswasser – ein Wasser für alle Einsatzbereiche
Anders als Mineralwasser ist das auch als Prozesswasser genutzte Leitungswasser nicht ursprünglich rein, denn dieses Wasser wird nach den mikrobiologischen und chemischen Anforderungen der deutschen Trinkwasserverordnung aufbereitet und über ein weitverzweigtes Rohrleitungsnetz an die Haushalte verteilt. Dabei sind die Wasserversorger verpflichtet, die Qualität des Leitungswassers bis zur Wasseruhr zu gewährleisten, also bis zum Wasseranschluss des Gebäudes. Die Verantwortung für die Rohrleitungen im Haus und für die Hygiene bis zum Wasserhahn liegt beim jeweiligen Hauseigentümer. Prozesswasser wird in deutschen Haushalten auch zum Kochen, Putzen, Wäsche waschen, in den Sanitärbereichen und zur Körperpflege verwendet.

Tafelwasser und Quellwasser
Tafelwasser ist in der Regel kein Naturprodukt, sondern eine industrielle Mischung. Es wird aus verschiedenen Wasserarten wie Trink- und Meerwasser sowie anderen Zutaten hergestellt. Es bedarf keiner amtlichen Zulassung. Tafelwasser kann an jedem beliebigen Ort hergestellt und abgefüllt werden. Zudem ist es erlaubt, Tafelwasser mit Mineralsalzen zu versetzen.

Quellwasser ist ein Wasser unterirdischer Herkunft. Nach dem Gesetz wird dieser Begriff für mineralarme Wässer verwendet, in denen weder Mineralien noch Spurenelemente enthalten sein müssen. Eine amtliche Anerkennung und Nutzungsgenehmigung ist für Quellwasser nicht erforderlich.

Angesichts dieser Vielfalt an Wasserqualitäten verfügen die Verbraucher in Deutschland tatsächlich über eine breite Auswahl für jeden Bedarf. So lässt sich ganz nach den gesundheitlichen Anforderungen die jeweils beste Qualität für jeden Anlass wählen.

Quelle/Bildquelle: Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH | ensinger.de

Jetzt nichts mehr 
verpassen!

Die Top-Jobs der Branche, die neuesten Produkte, die spannendsten Personalien - mit unserem Newsletter erhältst Du einmal pro Woche ein Update der wichtigsten Neuigkeiten und erfährst, was den Getränkemarkt gerade bewegt.

Newsletter abonnieren
close-link