Teaser Schorlefranz

Im Gespräch mit Dominic Zetzsche von Schorlefranz: Wer zur Schorle ist überhaupt dieser Franz?

Weinschorle: kennt man. Das Ganze in zeitgemäßer Aufmachung? Eher Mangelware. Das dachte sich auch Winzer Dominic Zetzsche und gründete gemeinsam mit seinen Freunden Annik Milstein und Cornelius Uerlichs die Marke Schorlefranz. Mit ihr wollen sie das Image der Weinschorle und des Weines an sich auch für der jüngeren Generation schmackhaft machen. Weg von Weinflasche, Korkenzieher und Weinglas – hin zu Bordsteinkante, Szenegastronomie und Festival und für die Nacht, die ewig bleibt.

about-drinks sprach mit Dominic Zetzsche, Winzer und einer der Gründer von Schorlefranz, über die Marke, deren Entstehung, die Produkte sowie die Wein-Ideen für die Zukunft.

Fangen wir mit dem Wichtigsten an: Wer zur Schorle ist Franz?
Dominic Zetzsche: Franz ist das Gesicht DER Weinschorle am Getränkehimmel. Er ist eine Kunstfigur, in der ein bisschen von jedem von uns drei Gründern steckt. Er ist frech, fantasievoll und macht gerne Schabernack, genau wie wir! Nur müssen wir von Zeit zu Zeit ein bisschen vernünftig sein, damit der „Saftladen“ auch läuft.

Seit wann gibt es Schorlefranz? Wie ist die Marke entstanden? Wer steckt dahinter?
Dominic Zetzsche: Den Schorlefranz in Flaschenform gibt es seit August 2016. Angefangen hat jedoch alles schon etwas früher, nämlich im November 2015 als eine Spinnerei. Da ich gelernter Winzer bin (aber leider ohne Weinberg) war für mich schon immer klar, dass ich ein cooles Weingetränk auf den Markt bringen möchte, welches sich von traditionellen Weinprodukten abhebt. Mit meiner Begeisterung rund um das Thema „Wein“ konnte ich von Anfang an jede Menge Leute von meiner „Weinschorle to go“ begeistern und sogar potenzielle Investoren von meiner Idee überzeugen.

Nachdem ich meine Partnerin Annik Milstein, die sich seither um Marketing, unsere Brand und die Finanzen kümmert, für mein Team gewinnen konnte, fehlte nur noch das passende Logo und Design. Denn eins war von Anfang an klar: Das Produkt braucht neben seinem Namen ein passendes Gesicht. So kam Cornelius Uerlichs, unser Gestalter, mit ins Boot. Bei unserem Trio hat also jeder sein eigenes Fachgebiet, was uns zum perfekten Team macht, weil wir nicht nur von den jeweils anderen beiden profitieren, sondern auch lernen. Und das immer auf Augenhöhe!

Warum gerade Weinschorle?
Dominic Zetzsche: Die Idee an sich ist ja nicht neu. Nur das Image der Weinschorle und allgemein des Weines ist doch gerade bei der jüngeren Generation noch immer etwas eingestaubt. Und genau das wollen wir ändern! Weg von Weinflasche, Korkenzieher und Weinglas, aus dem Großmutti ihre Weinschorle zu Kuchen und Andrea Berg schlürft. Hin zu Bordsteinkante, Szenegastronomie und Festival, für die Nacht, die ewig bleibt. Wir wollten eine Alternative zum Bier, für all diejenigen, denen die braune bittere Plörre genauso zum Hals raushängt wie uns.

Wie schätzen Sie persönlich das Potenzial des Weinschorlemarktes ein?
Dominic Zetzsche: Da geht noch Einiges! Klar, in den letzten Jahren haben immer mehr Leute ihre eigenen Getränke rausgebracht. Aber gerade im Weinsegment ist noch sehr viel Luft nach oben und die Leute sind offen für Neues. Weinschorle aus dem Glas ist ja altbewährt; wir gehen einen Schritt weiter und geben kleinen Cafés, Burgerläden, Szenelokalen und Kinos die Möglichkeit, Weinschorle anzubieten. Clubs nehmen wir die lästige Arbeit des Gläserspülens ab und beschleunigen so den Ablauf des Barbetriebs.

Zusätzlich bringen wir durch unseren To-go-Aspekt Franz&Franzi auf die Straße; als Begleiter für die guten Tage, das Date im Park oder für das Picknick am See. Wir wollen der Weinschorle einen Namen geben und über das Design und die Aufmachung eine Geschichte erzählen. So stellen wir eine Bindung zwischen uns und dem Kunden her. Nicht nur Wein, sondern auch Weinschorle sind ja Produkte, die es schon ewig gibt, und nicht zuletzt deshalb glauben wir auch langfristig daran.

Welche Weinschorlen gibt es?
Dominic Zetzsche: Bis jetzt haben wir zwei verschiedene Weinschorlen in unserem Portfolio. zum Einen unseren Schorlefranz, der Klassiker: eine trockene Weißweinschorle aus einem Riesling. Zum Anderen die Schorlefranzi, die Liebliche: eine süße, süffige Roséschorle aus einem Spätburgunder Rosé. Der Wein ist Premium. Und mit weit über 60% keine halbe Sache. #garantiertkeinekopfschmerzen

Übrigens hat sich vor Kurzem zu unseren beiden Turteltrauben ein kleiner Bruder gesellt, dazu aber gleich mehr …

Mit was, wo und wie wird hergestellt?
Dominic Zetzsche: Die Produktion und Abfüllung findet in einem Familienbetrieb statt. Die Beschaffung der Rohstoffe erfolgt ausschließlich durch uns. So können wir Top-Qualität sicherstellen. Als Winzer habe ich natürlich sehr hohe Ansprüche an den Wein, welcher ausschlagend für den Geschmack unserer Schorlen ist. Hier greifen wir auf meine Kontakte aus der Ausbildung und meinem Studium in Geisenheim zurück und wählen ausschließlich Qualitätsweine kleiner Familienbetriebe. So bleibt alles regional und wir können Nachhaltigkeit durch kurze Wege gewährleisten. Zusätzlich sind alle unsere Produkte Mehrweg und vegan.

Neben den Weinschorlen haben Sie noch weitere Produkte im Portfolio. Welche?
Dominic Zetzsche: Das ist richtig. Seit Juli dieses Jahres haben wir unsere Familie um ein alkoholfreies Mitglied erweitert: Brewno. Er ist ein Zusammenspiel aus Cold Brew Coffee und Tonic Water. Wir haben uns viel Zeit mit der Entwicklung gelassen und neben der richtigen Kaffeewahl auch noch ein eigenes Tonic Water entwickelt. Dieses ist nicht zu süß und hat eine feine Zitrusnote, um den Geschmack des Kaffees zu unterstützen. Der Kaffee kommt übrigens auf direktem Wege (Direct Trade) von Bio-Bauern in Äthiopien und unterstützt somit die Familien vor Ort.

Abgesehen davon haben wir aktuell eine Sonderedition online, die den Bereich „Sekt“ abdeckt. Hier haben wir ein wenig mit dem rumexperimentiert, was wir eh schon da hatten – nämlich Wein. Und wie wir finden, ist unsere Sektfranzi ziemlich gut gelungen! Etwas herber und champagnerartiger als die Schorlefranzi, aber durch unsere Standardflaschengröße (0,33 l) genauso bordsteintauglich.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, nicht nur Weinschorlen anzubieten?
Dominic Zetzsche: Einfach, weil wir das Produkt Cold Brew so super spannend finden. Der Geschmack eines Cold Brews ist ein völlig neues Geschmackserlebnis und hat rein gar nichts mit kaltem, abgestandenem Filterkaffee zu tun. In Amerika boomt der Markt und in Europa setzt sich langsam auch etwas in Bewegung. Als natürliche Alternative zu Red Bull und allen anderen chemischen Wachmachern eignet sich Cold Brew bestens. Und um dem Ganzen eine spritzige und erfrischende Note zu verleihen, haben wir beschlossen, unseren Brewno mit Tonic Water zu versetzen. In Deutschland wollten wir die Ersten sein, die Cold Brew Tonic auf den Markt bringen.

Unabhängig davon wurden wir immer wieder nach alkoholfreien Alternativen zu unseren Weinschorlen gefragt. Und dass wir nicht einfach nur auf den Cola-Zug aufspringen, war von Anfang an klar. Lustig, dass eine unserer ersten Bestellungen von Thomas Henry kam und die ein paar Monate später ihre erste eigene Abfüllung eines Coffee Tonics gelauncht haben, wenn auch vorerst als Limited Edition. Wir nehmen es sportlich, denn es beweist, dass wir den richtigen Riecher hatten. Noch ein heißer Tipp für Brewno: Geht so gut mit Gin, dass er läuft!

Über welche Distributionswege werden die einzelnen Produkte vertrieben?
Dominic Zetzsche: Momentan setzen wir sehr viel auf Szenegastronomie, Kiosks, Festivals und die Studentenszene. So langsam verkauft aber auch der ein oder andere Einzelhändler unsere Drinks. Noch ist unser Absatz eher regional, aber das soll sich im neuen Jahr stark verändern. Dafür suchen wir aktuell freie Mitarbeiter im Bereich Vertrieb. Alle diejenigen, die so heiß auf unsere Produkte sind, aber diese in ihrer Region noch nicht kaufen können, werden durch unseren Online-Shop bedient. Dort kann man Franz, Franzi und Brewno ganz bequem zu sich nach Hause bestellen.

Wie geht’s weiter? Haben Sie schon das nächste Getränk im Kopf?
Dominic Zetzsche: Wir haben uns sehr hohe Ziele für die Zukunft gesetzt, gerade weil wir der Meinung sind, dass der Markt noch so viel hergibt. Die nächsten Getränke schlummern nicht nur in unseren Köpfen, sondern brodeln auch schon in der (Gerüchte-)Küche. Mehr dazu wird aber noch nicht verraten. Man darf also weiterhin gespannt sein, wie es mit uns weitergeht!

Wir wollen höher, schneller, weiter. Und dafür brauchen wir vor allem Hilfe im Vertrieb. Habt ihr Bock mit uns den Markt zu erobern, sodass Schorlefranz in aller Munde ist? Dann meldet euch bei uns: info@schorlefranz.com!

Schorlefranz | schorlefranz.com | facebook.com/Schorlefranz.Weinschorle

[vc_row][vc_column width=“1/1″][vc_cta_button2 style=“rounded“ txt_align=“left“ title=“Text auf der Schaltfläche“ btn_style=“rounded“ color=“blue“ size=“md“ position=“right“]Wir bedanken uns bei Dominic Zetzsche für das offene und sehr interessante Interview und wünschen Schorlefranz weiterhin viel Erfolg! Wenn auch Sie eine interessante Marke haben, dann sollten wir uns unterhalten. Senden Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Betreff „about-drinks Interview“ an redaktion@about-drinks.com – wir freuen uns auf Ihren Kontakt![/vc_cta_button2][/vc_column][/vc_row]

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