Deutsches Weintor verzeichnet Plus

Eine überaus positive Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr zog die Winzergenossenschaft Deutsches Weintor am vergangenen Donnerstag auf ihrer Generalversammlung in Heuchelheim-Klingen. Der geschäftsführende Vorstand Jürgen Grallath vermeldete Zuwächse in allen Unternehmensbereichen.

„Wir konnten unseren Umsatz deutlich steigern und auch bei den Absätzen leicht zulegen. Insbesondere vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklung sind wir deshalb mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, erklärte Jürgen Grallath. Der geschäftsführende Vorstand betonte, dass dieses positive Gesamtergebnis  unabhängig von der Fusion mit den Niederkirchener Weinmachern erzielt worden  sei. So stieg der Umsatz mit Wein von 26 auf 31 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Mitberücksichtigung der Fusion liegen die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsätze um 6,8 Millionen Euro über dem Vorjahresergebnis (plus 25,8 Prozent). Besonders bemerkenswert ist die leichte Absatzsteigerung von 0,4 Prozent, konnte Deutsches Weintor damit doch dem allgemeinen Rückgang bei deutschem Wein (minus 13 Prozent) trotzen. Insgesamt lag der Absatz im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 16,32 Millionen Flaschen (13 Millionen Liter). Jürgen Grallath wertete vor allem die Investitionen in die Stärkung der Marke Deutsches Weintor, wie etwa den Ausstattungsrelaunch der  Exclusiv Trocken Serie, als wichtigen Faktor für den Erfolg. „Qualität bleibt für Deutsches Weintor das wichtigste Verkaufsargument – trotz anhaltend hoher Preissensibilität bei Handel und Verbrauchern“, so der geschäftsführende Vorstand.

Für die Zukunft gut aufgestellt
Dem kommenden Geschäftsjahr sieht Deutsches Weintor sehr zuversichtlich entgegen – nicht zuletzt wegen der Fusion mit den Niederkirchener Weinmachern. „Der Zusammenschluss ist von entscheidender Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit beider Unternehmen. Nun gilt es, die daraus entstandenen Wettbewerbsvorteile zu nutzen“, betonte Jürgen Grallath. Durch die Fusion konnte Deutsches Weintor sein Portfolio um die hervorragenden Lagen der Mittelhardt erweitern, die Präsenz im Fachhandel ausbauen und den Export stärken. „Wir sind für die Herausforderungen des Marktes gewappnet, dürfen aber in keinem Bereich nachlassen und müssen weiterhin auf Qualität setzen. Damit sind wir in den letzten Jahren gut gefahren und diese Strategie setzen wir auch zukünftig konsequent um“, so Jürgen Grallath weiter.

Seit Anfang 2010 holt Deutsches Weintor die Kunden zudem mit neuem Slogan und neuer Bildsprache am Point of Sale ab. „Da steckt Leben drin“ heißt der Claim, der im Zusammenspiel mit einer emotionalen Bildwelt vermittelt, dass die Marke Deutsches Weintor für Abwechslung, Geselligkeit und kulinarische Genüsse steht. Eine wichtige Rolle spielt bei der Markenkommunikation seitdem das Deutsche Weintor Restaurant in Schweigen-Rechtenbach. Erlebnisse und Events in der Gastronomie werden über Handelsaktionen an die Kunden kommuniziert, um zusätzliche Kaufimpulse bei der Kernzielgruppe zu generieren und neue Absatzpotenziale zu erschließen.

Quelle: Deutsches Weintor eG | www.weintor.de

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