Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.
Bierabsatz 2025

Trotz Minus: Baden-Württembergs Brauereien setzen auf Genuss und Lebensfreude

Die heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zum Bierabsatz 2025 bestätigen leider den bundesweiten Trend: Der Bierabsatz ist weiter rückläufig. Auch für Baden-Württemberg verzeichnet die Statistik ein Minus von 5,2 Prozent beim Inlandsbierabsatz (Bundesdurchschnitt -5,8 Prozent). Der Marktanteil alkoholfreien Bieres steigt dafür auf rund 12 Prozent im Südwesten (Bundesdurchschnitt 10 Prozent). Der Baden-Württembergische Brauerbund trotzt der Absatzkrise und betont, wofür Bier aus Baden-Württemberg steht: Lebensfreude, regionale Vielfalt und bewusster Genuss.

„Natürlich sehen wir die Entwicklung mit Sorge – doch wir begegnen ihr mit Zuversicht“, sagt Hans-Walter Janitz, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes. „Bier aus Baden-Württemberg ist weit mehr als eine Konsumstatistik. Es steht für Gemeinschaft, für Handwerkskunst und für Genussmomente, die Menschen verbinden. Unsere Brauerinnen und Brauer schaffen Erlebnisse und Lebensfreude – und genau das möchten wir weiterhin vermitteln.“

Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.

Hans-Walter Janitz, Geschäftsführer des Baden-Württembergischen Brauerbundes (Foto: Daniela Jakob / BWB)

Erfreulicherweise habe sich der Absatz zum Jahresende etwas verbessert. Jetzt hoffe man auf eine Stabilisierung des Marktes. Aber: „Die Zahlen können wir natürlich nicht wegdiskutieren. Das bleibt auch 2026 eine riesige Herausforderung. Mund abputzen und weiter Bier trinken. Jammern hilft nicht, sondern wir müssen uns an dem freuen, was gut ist: Wir haben in Baden-Württemberg das beste Bier überhaupt“, ist Janitz überzeugt. Für ihn steht außer Frage: „Genuss ist schöner als Verzicht.“

Nach Einschätzung des Verbands mag der rückläufige Absatz zwar auch veränderte Konsumgewohnheiten widerspiegeln. Aktuell spielten jedoch die allgemeine Kaufzurückhaltung sowie Wetterkapriolen im Jahr 2025 eine große Rolle, was die Absatzentwicklung maßgeblich beeinflusst hat. „Solange ich Bier trinke, kann ich mich kaum erinnern, dass uns je so ein Wetterphänomen wie die Kaltfront im August ins Bierglas gespuckt hätte“, betont Hans-Walter Janitz.

„Es ist wie beim Fußball: Gerade, wenn dein Herzensverein keinen Lauf hat, zeigt sich wahre Fanliebe. Wir vertrauen deshalb darauf, dass die Baden-Württemberger ihren Brauereien die Treue halten. Nach dem Bier ist vor dem Bier! Also, zum Wohl.“ Optimistisch stimmt ihn hierbei die DNA im Südwesten: „Baden-Württemberg ist das Genießerland schlechthin. Die schwäbisch-alemannische Fasnet, die vor der Tür steht, ist dafür ein besonders lebendiges Beispiel: Sie ist nicht nur ein buntes Brauchtumsfest, sondern auch eine Zeit der kulinarischen Vielfalt, der regionalen Spezialitäten und des gemütlichen Beisammenseins. Ein schöner Anlass, um sich bei regionalem Bier zu treffen und zu freuen.“

Auch für Bedenkenträger hat Janitz die richtige Antwort parat. „Paracelsus brachte es schon vor Jahrhunderten auf den Punkt: Die Dosis macht das Gift. Niemand muss übertreiben, und niemand soll auf den Genuss verzichten. Entscheidend ist ein verantwortungsvoller Umgang: Wer feiert, achtet auf sich und andere – und selbstverständlich gilt immer: Don’t drink and drive.“

Quelle: Baden-Württembergischer Brauerbund e.V.
Titelbild: Axel Grehl / BWB

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