Wolfenbütteler Festspiele in München: Bayerische Silbensprudler, Feuertaufe von Roger & Schu und Sido-Debüt mit der Blaskapelle

Es war der gereimte Weihnachtswahnsinn! Sido rappte mit der Jägermeister Blaskapelle, die bayerische Hip Hop-Szene zeige sich at its best und zwei Rap-Pioniere von Blumentopf bestanden in neuer Formation den Live-Test. Zu Nikolaus gab es bei der Eventreihe „Wolfenbütteler Festspiele“ ordentlich aus dem Geschenkesack. Jägermeister, der Kräuterlikörhersteller aus Wolfenbüttel, bescherte München einen coolen Szene-Weihnachtsmarkt und ein fast vierstündiges Live-Programm, eine Jam-Session der Superlative mit den heißesten Hip Hop Acts aus der Region und als Preußen-Import das Usta Soundsystem hosted by Sido und Genetikk.

Schon vor Beginn des Konzerts war Bescherung für Szene-Shopper auf dem Nachtkindlmarkt im Hof des MMA (Mixed Munich Arts). Kulinarische Schmankerln, heiße und eiskalte Drinks, stylishe Stände begeisterten trendbewusste Weihnachtsschenker. Für erfolgreichen Einsatz bei Wiesn-Klassikern wie „Hau den Lukas“ und Nagelbalken oder dem winterlichen Eisstockschießen gab es Preise und Free Drinks zu gewinnen, bevor die Jägermeister Blaskapelle aufspielte und so die Gäste in die 21 Meter hohe Kesselhalle des MMA zog.

Als besonderer Act hatten sich aus dem fernen Preußen das Usta Soundsystem hosted by Sido und Genetikk auf die Reise gemacht. Und Sido enterte auch sofort die Bühne: zum ersten Mal performte der Rapper live mit der Jägermeister Blaskapelle „Bilder im Kopf“, seinen Gastsong auf deren Album „Move your Brass“. Gut gelaunt heizte er dem Münchner Publikum so gleich zu Beginn ordentlich ein, auch mit den guten alten Klassikern wie „Mein Block“.

Erst danach empfing Gastgeber Monaco Fränzn die Zuschauer und Musiker in seiner weihnachtlichen Bar-Bühneninstallation. Auf dem Programm: Ein musikalischer Clash aus Traditionellem und Angesagtem, Neo-Mundart und Rap, DJ-Sets und Jägermeister Blaskapelle, mal abwechselnd, mal gemeinsam, eben eine echte Jam-Session. Aus der bayerischen Musikszene wurde dazu einiges aufgefahren: das Regensburger Groove-Kollektiv Tribes of Jizu lieferte lässig das Rhythmusgerüst, Roger & Schu, Pioniere der Szene und bekannt als Rapper von Blumentopf, sahen ihren ersten Live-Auftritt in dieser Formation als Test, wie sie auch in einem Songtext rappten: „Wir wollen sehen, was in München heut` Abend geht / Wir wollen sehen – wie ihr euren Arsch bewegt / Wie wollen sehen – wie ihr eure Arme hebt / und euch hörn, wenn wir fragen, was geht.“ Genauso kam es, Feuertaufe bestanden. Zwischendurch heizte Monaco Fränzn die 1.600 begeisterten Zuschauer immer wieder an „Dös geht lauta. Dös geht noch amoi fui lauta!“. Er hatte recht, es ging lauter: Als sich die Lokalmatadoren Fatoni, DJ Sixkay und Turbo-Silbensprudler Liquid den Stab gegenseitig übergaben und Singer und Songwriter Adriano Prestel seine soulige Stimme in den Dienst der Rap-Kollegen stellte, kannte die Begeisterung im Publikum kein Ende.

Doch was wären der Jäger-Jam und ein Wolfenbütteler Festspiel ohne den überraschenden Höhepunkt: Gemeinsam performten alle beteiligten Musiker am Ende „This Christmas“ von Donny Hathaway, während es auf die Bühne schneite.

Um Mitternacht wurde den Geburtstagskindern Monaco Fränzn und Sixkay mit einem Ständchen gratuliert und dann rundete der Auftritt von Gentikk die Live Show ab, bevor das legendäre Crux Soundsystem mit Hip Hop,Dancehall und Trap Beats die After-Show-Party einleitete. Heiliger Bim Bam, das war ein Fest und ein würdiges Finale der Wolfenbütteler Festspiele 2014. Man darf gespannt sein, wie es in 2015 weiter geht.

Über die Wolfenbütteler Festspiele:
Die Wolfenbütteler Festspiele sind das neue Musikengagement von Jägermeister. Die Plattform steht für ein- zigartige, nie dagewesene, einmal und nie wieder stattfindende Musik-Shows. Der Ansatz: Wenn man Künstlern die Möglichkeit bietet, entstehen untypische, einzigartige und verrückte Live Shows, neue Rituale, neue Abläufe, neue Inszenierungen. Unter der Leitidee „Wolfenbütteler Festspiele“ erfüllt Jägermeister renommierten Bands und Künstlern kreative Wünsche. Denn oftmals haben Musikschaffende in Zyklus von Komposition, Produktion, Promotion und Shows kaum noch Raum, um sich ihren kreativen Hirngespinsten von außergewöhnlichen Live-Ereignissen zu widmen. Künstler verschiedener Genres lassen zusammen mit dem Kräuterlikörhersteller aus Wolfenbüttel ihre Show-Träume wahr werden – und für Fans kommt dabei ein Festspiel raus. Seit 15 Jahren engagiert sich Jägermeister mittlerweile in und um Musik. Mit der Plattform „Wolfenbütteler Festspiele“ geht die Marke nun den evolutionären Schritt vom Abbilder kontemporärer Musik zum Ermöglicher neuartiger Musikereignisse.

www.jaegermeister.de/festspiele

Über Jägermeister:
Jägermeister ist die weltweit erfolgreichste Likörmarke und belegt Platz 7 im „Impact“- Ranking der internationalen Premiumspirituosen. Hergestellt und vertrieben wird der Kräuterlikör von der Mast-Jägermeister SE. Alles beginnt 1878 mit der Gründung des Familienunternehmens in Wolfenbüttel. 1934 entwickelt Curt Mast das Geheimrezept für Jägermeister, der bis heute nach dieser geheimen Rezeptur hergestellt wird. Insgesamt 56 verschiedene Kräuter, Blüten, Wurzeln und Früchte geben dem Kräuterlikör seinen unverwechselbaren Geschmack, wobei nur die besten Rohstoffe verarbeitet werden. Erst nach 12-monatiger Fasslagerung und 383 Qualitätskontrollen verlässt eine der weltweit 92,2 Millionen verkauften 0,7 Liter Flaschen das Haus. Mittlerweile sind insgesamt rund 600 Mitarbeiter dafür verantwortlich, dass Jägermeister in 100 Ländern genossen werden kann.

Quelle: Mast-Jägermeister SE | jaegermeister.de

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