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CO2-Neutralität angestrebt

Vittel setzt auf nachhaltige Unternehmensstrategie

Biodiversität, Klimaneutralität und Verpackungsoptimierung: Die Mineralwassermarke soll zukünftig noch stärker von einer nachhaltigen Unternehmensstrategie geprägt sein. So will Vittel zum Beispiel bis 2022 volle CO2-Neutralität erreichen.

„Wir wollen und müssen zu einem natürlicheren Konsum beitragen und gleichzeitig einen Beitrag zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen leisten. Dabei hat der Weg zu CO2-Neutralität der Marke Vittel für uns eine große Priorität“, erklärt Marc Honold, Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland.

Zukünftig soll ein kollektiver Biodiversitätsplan die Richtung vorgeben, der sich auf verschiedene Tätigkeitsbereiche konzentriert: natürliche Ökosysteme, Wasserressourcen, Kunststoffverpackungen und Kohlenstoffemissionen.

Vor fast 30 Jahren hat Vittel die Initiative agrivair ins Leben gerufen. Eine ihrer zentralen Aufgaben: die biologische Landwirtschaft in der Quellregion fördern. Mit Erfolg. So verzichten viele Bauern zum Beispiel auf Monokulturen, es wurden zusätzlich Hecken gepflanzt und knapp 300 Hektar Wald in eine nachhaltige Bewirtschaftung überführt. Mittlerweile stehen 10.000 Hektar Land in elf Gemeinden mit 12.000 Einwohnern und 37 Partnerbetrieben unter dem Schutz von agrivair. Für den Erhalt der natürlichen Ökosysteme soll weiterhin stark in das Quellenschutzprogramm agrivair investiert werden.

Bisher flossen jährlich etwa 2 Millionen Euro in die Initiative.

Bis 2022 will Vittel eine volle CO2-Neutralität für seine Produkte erreichen. Dazu wird das Quellenschutzprogramm agriviar wesentlich beitragen. Darüber hinaus wird in allen Unternehmensbereichen gezielt an der Reduktion von CO2-Emissionen gearbeitet. Mehr und mehr Transporte werden zum Beispiel auf die Schiene verlagert. Die Wasserressourcen werden weiterhin besonders nachhaltig und verantwortungsvoll bewirtschaftet. Zwischen 2010 und 2019 wurden zum Beispiel die Wasserentnahmen an der Vittel „Bonne Source“ um 38 Prozent reduziert. In enger Abstimmung mit den lokalen Interessenvertretern soll nun bis 2027 ein kollektiver Ausgleich des Grundwasserspiegels durch alle Akteure erreicht werden.

Bei Kunststoffverpackungen setzt Vittel mehr und mehr auf die Kreislaufwirtschaft und auf Alternativen zu Kunststoff. Die Verpackungen von Vittel sind zu 100 Prozent recycelbar – und der Anteil von recyceltem PET steigt kontinuierlich. Breits heute gibt es im deutschen Markt die 0,75l Flasche aus 100 Prozent recyceltem Kunststoff. Bis 2025 soll im gesamten Portfolio 100 Prozent recyceltes PET eingesetzt werden.

Die Förderung von Biodiversität geht über die eigenen Tore hinaus. In 2020 hat Vittel erstmalig gemeinsam mit der NGO Ashoka die „Act for Biodiversity Challenge“ ausgerichtet. Eine weltweite Ausschreibung auf der Suche nach Initiativen, die einen Beitrag zur Bewahrung und Förderung von Biodiversität leisten. Die fünf Siegerprojekte „Health in Harmony“ (USA), „Farming for Nature“ (Irland), „ReNature“ (Niederlande), „Camino Verde“ (Peru) und „Forest&Life“ (Frankreich) wurden kürzlich verkündet und haben zusammen ein Preisgeld von 150.000 Euro erhalten, um – wie agrivair – das Thema Bio-diversität voranzubringen.

„Wir haben uns mit dem kollektiven Biodiversitätsplan ambitionierte Ziele gesetzt“, unterstreicht Marc Honold. „Aber wir möchten einen Beitrag für die Welt von morgen leisten.“ Entlang dieser Route werde man sicherlich noch einiges lernen müssen, erklärt der Geschäftsführer von Nestlé Waters in Deutschland. „Aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist geschafft.“

Quelle: Nestlé Waters Deutschland GmbH
Bildquelle: Pixabay

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