Tetra Pak sieht von Verteidigung gegen Klage der DUH ab

Tetra Pak hat sich entschlossen, sich nicht gegen die am 17. Oktober dieses Jahres von der Deutsche Umwelthilfe (DUH) eingereichte Klage zu verteidigen.

Das Unternehmen ist ebenso überrascht wie enttäuscht, dass die DUH ihm unterstellt, in seiner jüngsten Print-Werbekampagne versucht zu haben, die ökologischen Vorteile der Kartonverpackungen irreführend darzustellen. Dies lag nicht in der Absicht von Tetra Pak. Angesichts des von der DUH öffentlich zum Ausdruck gebrachten Vorwurfs und des – wenn auch geringen – Risikos einer falschen Interpretation seiner Werbeanzeige durch Dritte hat sich das Unternehmen entschieden, die fragliche Werbeaussage nicht mehr zu verwenden. Aus diesem Grund sieht Tetra Pak keinen Sinn darin, mit diesem Fall die Zeit des Gerichts in Anspruch zu nehmen.

„Es lag zu keiner Zeit in unserer Absicht, in unserer Werbeanzeige eine missverständliche Aussage zu treffen. Und es ist bedauerlich, dass die DUH unsere Aussage so falsch interpretiert hat“, sagt Svend Weidemann, Cluster Vice President Central Europa und Geschäftsführer von Tetra Pak Deutschland und Schweiz. „Wir haben lediglich beabsichtigt, die Konsumenten zu motivieren, Getränkekartons für ein Recycling zu sammeln. Wir wollten ihnen außerdem erläutern, welche Eigenschaften Tetra Pak Getränkekartons zu ökologisch vorteilhaften Verpackungen machen“, erklärt Weidemann. „Jedoch sehen wir keinen Sinn darin, diese spezifische Werbeaussage weiter zu verwenden, wenn sie zu Kontroversen führt und das Risiko besteht, das starke ökologische Profil der Kartonverpackung in Misskredit zu bringen.“

Quelle: Tetra Pak GmbH

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