Aronia regional

Regionaler geht’s nicht! Dresdner Unternehmen erklärt, was eigentlich längst alle wissen sollten

Lange Transportwege, eine schlechte Ökobilanz und vielfache Pestizidbelastungen – Der Ruf, der als „Superfood“ bezeichneten Lebensmittel, ist derzeit nicht gerade gut. Fachjournalisten weisen auf heimische Alternativen hin, die in Punkto Transportweg und Frische um einiges bessergestellt sein sollen.

In diesem Zusammenhang wird die Aroniabeere oftmals als „Exot aus fernen Ländern“ dargestellt. Das ist mitnichten so. Der Marktführer für hochwertige Aroniaprodukte, die Aronia ORIGINAL Naturprodukte GmbH, weist darauf hin, dass die Aroniabeere in Deutschland auf über 500 Hektar angebaut wird.  Regionaler geht’s nicht“, erklärt Maria Frenkel, Ökotrophologin und Leiterin Forschung und Entwicklung des Unternehmens, und lädt interessierte Journalisten ein, sich davon zu überzeugen. „Die Superfood-Lüge: Darum können Sie in Zukunft auf die teuren Exoten verzichten.“ Unter diesem Titel nahm das Magazin SternTV unterschiedliche, als Superfood bezeichnete Lebensmittel in Augenschein. Darunter Goji-Beeren, Chiasamen und, zwar nicht namentlich erwähnt, aber doch deutlich zu sehen, Aroniaprodukte von Aronia ORIGINAL. Nicht das erste Mal beklagt das Dresdner Unternehmen: „Superfood hin oder her, viele Fachjournalisten scheinen noch immer nicht zu wissen, dass die Aroniabeere eine heimische Frucht ist“, bemerkt der Geschäftsführer der Aronia ORIGINAL Naturprodukte GmbH und Aronia-Pionier Jörg Holzmüller.

Anbaufläche in Deutschland wächst beständig
Bereits in den 60-er Jahren wurde die Aroniabeere großflächig in Polen (einem europäischen Nachbarland) angebaut und gelangte in den 1970-er Jahren dann in die ehemalige DDR. Ziel des damaligen Anbaus war es, den Bürgern ein vitalstoffreiches Beerenobst zur Verfügung zu stellen. In den vergangenen Jahren rückte sie wieder mehr und mehr in den Fokus ernährungsbewusster Menschen. Das liegt vor allem an der Pionierarbeit, die das Unternehmen um Jörg Holzmüller in den zehn Jahren seines Bestehens geleistet hat. „Aufgrund des gestiegenen Interesses wird die Aronia natürlich auch immer häufiger angebaut“, erklärt Holzmüller weiter. Mit Blick auf den Anbauumfang ist die Beere in Sachsen sogar mit einer Anbaufläche von 180 Hektar die bedeutendste Strauchbeerenart. Deutschlandweit sind es weit über 500 Hektar, wovon rund 250 Hektar exklusiv und nach den speziellen von Aronia ORIGINAL entwickelten Qualitäts-Anbauverfahren bewirtschaftet werden. Die Aronia ist also mitnichten als Exot unter den Beeren zu bezeichnen.

Frische Aroniabeeren im Lebensmittelgeschäft
Ausgewählte Reformhäuser und Lebensmittelgeschäfte wie Edeka- oder Biomärkte haben noch für kurze Zeit frische Aroniabeeren des Unternehmens im Angebot. Diese stammen von Bio- und teilweise auch Demeter-zertifizierten Plantagen und können in Müslis oder fruchtige Smoothies gegeben werden.

Im Hinblick auf den Preis für frische Aroniabeeren zeigt sich, dass sie andere „heimische“ Beerensorten, wie Kulturheidelbeeren oder Erdbeeren (die häufig eine schlechte Ökobilanz aufweisen, da sie aus Spanien importiert werden) weit hinter sich lassen. 100 g der bio- bzw. demeter-zertifizierten Aroniabeeren von Aronia ORIGINAL kosten 1,32 €. Wohingegen sich die Kosten für die gleiche Menge Bio-Heidelbeeren auf 2,39 € bzw. konventionell angebauter Erdbeeren auf 1,91 € belaufen.

Da Aroniabeeren im Vergleich zu anderen Beerensorten besonders reich an natürlichen Pflanzenfarbstoffen aus der Gruppe der Polyphenole sind (siehe Tabelle 2), reicht bereits eine kleine Hand voll, um beispielsweise Smoothies mit hoher Farbkraft zu kreieren. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist demnach auch um einiges besser, als bei anderen
Beerensorten.

Kurze Transportwege und Frische als Schlüssel für beste Qualität
Auch das Bundeszentrum für Ernährung bewertet Aronia als europäisches Superfood: „Der Anbau der Beere stellt sich als Besonderheit und zugleich ökologischer Vorteil gegenüber anderen Superfoods dar.“ Die Hauptanbaugebiete der Aroniabeere liegen seit jeher in Sachsen und Brandenburg, aber auch in Bayern werden die Beeren verstärkt angebaut. „Aus diesem Grund verstehen wir auch nicht, warum Aroniabeeren immer noch in einen Topf mit exotischen Superfoods geworfen werden“, so Holzmüller. Das Dresdner Unternehmen bezieht seine Aroniabeeren von Bio- bzw. Demeter-zertifizierten Landwirten der Region und lässt diese in der Umgebung weiterverarbeiten. „Kurze Transportwege, biologisch angebaute Beeren sowie eine schonende und zusatzstofffreie Verarbeitung, das sind die Kernelemente unserer Philosophie“, erklärt Holzmüller. „Zudem möchte ich die SternTV-Redakteure und alle anderen interessierten Journalisten zu uns einladen, um sich selbst ein Bild davon zu machen, wie regional die Aroniabeere in Wirklichkeit ist.“

Über die Aronia ORIGINAL Naturprodukte GmbH:
Über 30 bio-zertifizierte Produkte aus und mit der Aroniabeere entwickelt und vermarktet das 2008 gegründete Dresdner Unternehmen Aronia ORIGINAL – darunter 100% Direktsäfte, getrocknete Aroniabeeren, Aroniabeerenpulver, Brotaufstriche, Snacks und Nahrungsergänzungsmittel. Unter Inhaber und Geschäftsführer Jörg Holzmüller hat sich das mittelständische Unternehmen zum Spezialisten für die Verarbeitung von Aroniabeeren und für Bio-Aroniaprodukte entwickelt und stellt regelmäßig die Gewinner des Reformproduktes des Jahres – in diesem Jahr den Direktsaft der neuen Demeter-Produktkollektion. Ein weiteres Sortiment mit Direktsäften aus dunklen Früchten, die 7 Leben Saftreihe, erweitert das innovative Produktsortiment. Für Hobbygärtner bietet Aronia ORIGINAL einen  Pflanzenshop sowie eine umfassende Pflanzenberatung auf der Website www.aronia-original.de an.

Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe und eine enge persönliche Bindung zu regionalen und europäischen Lieferanten garantieren kurze Transportwege und hochwertige Produktqualität. Erhältlich sind die Aronia ORIGINAL-Produkte im Reformhaus, im Naturkostfachhandel sowie im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel und in Online-Shops.

Quelle/Bildquelle: Aronia Original Naturprodukte GmbH

 

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