Sekt Südtirol 2023
Schaumwein

Prickelnder Geheimtipp zum Jahresende: Sekt aus Südtirol

Wer an Südtirol denkt, hat oftmals die Landschaft, das Essen, den Wein und die herzlichen Menschen im Kopf. Die wenigsten werden Südtirol allerdings mit Schaumwein in Verbindung bringen. Noch gehört der Sekt zu den gut gehüteten Geheimnissen der Region. Gerade zum Jahresende, wo es in vielen Gläsern prickelt, lohnt sich ein Blick über den Tellerrand, um Gäste zu überraschen.

„Der erste Sekt nach traditioneller Methode wurde in Südtirol bereits vor über 200 Jahren hergestellt. Wir blicken also durchaus auf eine lange Schaumwein Tradition zurück“, sagt Eduard Bernhart, Direktor des Konsortiums Südtirol Wein. „In den letzten Jahren hat sich in der Südtiroler Schaumweinszene eine Menge getan. Die Qualitäten sprechen für sich!“

Seit Anfang der 1990er Jahre haben sich zehn Produzenten, in denen Südtiroler Sekt erzeugt wird, zur „Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger nach dem klassischen Verfahren“ zusammengeschlossen. Im Rahmen dieses Gremiums wurden strenge Qualitätskriterien definiert, die für Südtiroler Sekte gelten. Nur erstklassige Trauben aus Südtirol dürfen verwendet werden. Die gesamte Erzeugung muss in Südtirol erfolgen. Darüber hinaus bestehen die Sekte ausschließlich aus den Rebsorten Chardonnay, Weiß- und Blauburgunder.

Sekte, die entsprechend der Vorgaben erzeugt werden, erhalten das „Südtiroler Sekt Siegel“ – ein stilisiertes „S“, das grafisch die Verwandlung von Wein in perlenden Sekt symbolisiert. Umrahmt wird der Buchstabe „S“ von den Zusatzinformationen „Südtirol Sekt“ und „metodo classico“. Nach klassischer Methode („metodo classico“) erfolgt die zweite Gärung wie bei der Herstellung von Champagner in der Flasche. Die Reifezeit beträgt mindestens 15 Monate auf der Hefe, beim „Riserva“ sind es mindestens 36 Monate.

„Insgesamt ziert das „Südtiroler Sekt Siegel“ lediglich 450.000 Flaschen pro Jahr“, sagt Eduard Bernhart. „Südtiroler Sekt ist entsprechend rar – ein Blick in gut sortierte Weinfachgeschäfte und Online-Shops lohnt sich.“

Quelle: Südtirol Wein
Bildquelle: Südtirol Wein | Florian Andergassen