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Sortimentserweiterung

Pfefferminztee als Innovation: Getränke Startup Ocha-Ocha will das Rad neu erfinden

Seit 2018 verkauft das Augsburger Start-up Ocha-Ocha pure, ungesüßte Tee- und Kaffeegetränke. Anfang 2022 stieg Erik Range, vielen besser bekannt als Youtuber „Gronkh“, als Seed-Investor mit ein. Nun bringt das kleine Team die erste neue Sorte seit 2020 heraus.

Kann man das Rad neu erfinden? Denny Sachs, der CMO vom Augsburger Startup Ocha-Ocha, bejaht diese Frage eindringlich. “Nämlich dann, wenn das Rad kaum wieder zu erkennen ist und es nicht mehr seine Funktion wie einst erfüllt. Dann ist ein Schritt zurück ein traditionell innovativer Ansatz.”

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Ocha-Ocha-Gründer Christopher Gogolin

Sachs bezieht sich auf das uns mittlerweile vertraute Getränkeregal im Supermarkt: Wo man hinsieht, dominieren Süßgetränke wie Cola und Limo, die kaum ohne Zucker und Zusatzstoffe auskommen. Was für uns heute normal ist, war laut Sachs vor einigen Jahrzehnten noch ein Novum: Getränke, die Energie (in Form von Zucker) liefern. Komplett pure und ungesüßte Getränke sind heutzutage im Supermarktregal laut ihm nicht vorhanden – abgesehen von Mineralwasser.

Sachs lebte eine Zeit lang in Japan und trank jeden Tag komplett ungesüßte Grüntees und schwarze Kaffees aus den Getränkeautomaten. “Zurück in Deutschland habe ich dann festgestellt, dass diese Kategorie an Getränken hier nicht existiert”, berichtet er. “Wenn wir sagen, wir machen Erfrischungsgetränke ohne einen einzigen Zusatzstoff, werden wir schräg angeschaut. Doch in unserer Vergangenheit waren diese ungesüßten Getränke die Norm. Heute ist es plötzlich eine Neuheit: Eine Innovation.”

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Das Start-up führt den neu gelaunchten Minztee als Beispiel für diese Innovation an: Auf der Zutatenliste findet sich neben Wasser nur die reine Pflanze: Bio-Pfefferminze. “Andere Hersteller würden jetzt noch Zucker hinzufügen, vielleicht noch einen Mangoextrakt, Ascorbinsäure und zig E-Nummern. Doch wozu eigentlich? Das Getränk ist gut so wie es ist”, meint Sachs. Laut Sachs liegt die Innovation von Ocha-Ocha in einem Stopp der “Mehr, mehr!”-Kultur und die Zurückwendung auf das Wesentliche: Getränke aus reinen Pflanzen und Wasser.

Ob es sich hierbei um eine Innovation handelt, muss jeder für sich selbst klären. Seit dem 1. Dezember 2022 befindet sich das “innovative” Getränk im Onlineangebot des Start-ups auf ihrer Webseite: www.ocha-ocha.de.

Quelle/Bildquelle: Ocha-Ocha GmbH