Broy Alpen

Münchner Kreativbrauerei Broy setzt auf Bier-E-Commerce

Nach zwei Jahren im Markt wagt Broy einen innovativen Schritt und sagt dem traditionellen Bierhandel den Kampf an. Fortan wird Broy alle Biere nur noch im Direktvertrieb an seine Kunden liefern.

Dieser Schritt bringt überlegene Produktqualität zu fairem Preis. Es ist auch eine klare Positionierung gegen das Vertriebsmodell großer Brauereien. Mit Hilfe von erfahrenen E-Commerce-Investoren werden Broy Biere künftig nur noch online, im hauseigenen Ausschank oder in ausgewählter Gastronomie erhältlich sein. Zur Realisierung dieser Vertriebsumstellung setzt Broy auch auf Unterstützung im Crowdfunding via Startnext.

Frischeres Bier …
„Bier lebt von seiner Frische und hat somit vier große Gegner: Hitze, Licht, Zeit und Sauerstoff“, sagt André Deimling, Geschäftsführer der Broy GmbH. Um Kunden das bestmögliche Produkt zu liefern, müsse man diese Faktoren soweit wie möglich kontrollieren. Deshalb war Broy eine der ersten Craft-Brauereien in Deutschland, die Bier in Dosen gefüllt hat. „Das war ein wichtiger Schritt um Aromastabilität und Frische zu garantieren“, so Deimling. Aufgrund von minimaler Sauerstoffaufnahme und gänzlichem UV-Schutz, ist die Bierdose der herkömmlichen Glasflasche im Punkto Produktfrische überlegen.

„Dennoch mussten wir einsehen, dass unsere Biere nie im besten Zustand beim Kunden ankamen“, macht Broy das Problem am Handel fest. Vor allem die lange Umschlagszeit der Produkte stellt ein ernstes Problem dar. „Viele Biertrinker wissen leider gar nicht wie gut frisch abgefülltes Bier schmecken kann“, bedauert Deimling. Hinzu kommt, dass auch in der Lagerung oft grobe Fehler gemacht werden. „Wir sind enttäuscht, dass Händler unser Bier oftmals nicht mit der Sorgfalt behandeln, die wir in der Herstellung an den Tag legen.“ Idealerweise werden Biere kühl, trocken und geschützt vor Sonnenlicht gelagert.

Es sei erschreckend zu sehen, dass Händler die Biere auch an heißen Tagen im Hof oder direkt vor Fenstern lagern. Dann sei es nur eine Frage von Tagen bis der Biergeschmack stark abfalle. „Jede 10 Grad Temperaturunterschied beschleunigen die Bieralterung um das Dreifache“ berichten die Brauer. Sie sind davon überzeugt diese Probleme im Direktvertrieb lösen zu können.

… zu besserem Preis
Da Zwischenhändler zusätzlich rund 50% des Endkundenpreises verdienen, wird das
Direktvertriebsmodell auch einen preislichen Vorteil für den Endkunden bewirken. „Anstatt, dass unser Bier im Laden für bis zu € 2,50 die Dose verkauft wird können wir Online einen attraktiven Preispunkt von rund € 1,00 aufrufen“. Gleichzeitig sei dies eine gute Möglichkeit sich vom Preisdruck und der Marktmacht der etablierten Brauereien freizumachen. Denn im Direktvertrieb müsse man nicht nach den Regeln der Großen spielen. „Wir sehen im E-commerce die Zukunft des Getränkevertriebs. Momentan scheinen die großen Brauereien das Potenzial zu verkennen und so können wir ganz ungestört loslegen“, freut sich Mitgründer Dominik Burger. Seit dem 08.05.2018 stellt Broy seine Pläne in einem Crowdfunding vor und verschickt das Bier versandkostenfrei in ganz Deutschland.

Über Broy
Die BROY GmbH ist eine Münchner Kreativbrauerei. Gegründet im Jahr 2015 von den Schulfreunden André Deimling und Dominik Burger spezialisiert sich BROY auf frisches und handgemachtes Bier. BROY vertreibt ganzjährig Helles und Pale Ale in der Dose und monatlich wechselnde, limitierte Kleinauflagen in Flaschen, wie z.B. ein Bavarian IPA, Chili Milk Stout oder Mandarina Weizenbock. Broy will das junge Zielsegment für Bier begeistern und durch innovative Vertriebswege den Produktfokus wieder auf Frische und Qualität legen.

Quelle/Bildquelle: BROY GmbH | broy.beer

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